Veranstaltungsreihe Krise und Kämpfe in Europa
Weniger ist nicht immer mehr: Die Folgen des kommunalen Sparens

27. Februar 2015 um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum

Wenn die Ressourcen knapp sind, ist ihre Verwendung umso umkämpfter. Entweder öffnet das Freibad nicht mehr oder die kaputte Schultoilette wird nicht repariert. Aber muss das so sein? Und wie kann es dazu kommen? Dass die Kommunen – insbesondere im Ruhrgebiet – klamm sind, ist zu einem medialen Allgemeinplatz geworden. Der als Sachzwang präsentierten Sparpolitik wird kaum widersprochen. Dabei hat sie massive Auswirkungen auf viele Lebensbereiche der Bochumer_innen und betrifft gerade ärmere Bevölkerungsschichten. Wenn öffentliche Gelder ins Ruhrgebiet fließen, sollten sie in erster Linie für den Ausbau der sozialen Infrastruktur und für Gemeinwesenarbeit verwendet werden. Niemand soll im Schatten der Leuchttürme die Mülltonnen nach Brauchbarem durchsuchen müssen, fordert das Bündnis “Recht auf Stadt Ruhr”. Entstehende Leerstände können sozial und kulturell genutzt werden, so kann die Schrumpfung auch eine Chance sein. Mit dem Bochumer Ratsmitglied Horst Hohmeier und einer Aktivistin des Bündnisses „Recht auf Stadt Ruhr“ wollen wir die Hintergründe und Auswirkungen dieser Sparpolitik beleuchten und mögliche Alternativen und Handlungsstrategien diskutieren.

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