Mittwoch 26.02.20, 09:27 Uhr
Der deutsch-sowjetische Krieg 1941-45

Unternehmen Barbarossa – der blutigste Krieg der Menschheitsgeschichte

Friedensplenum und DFG-VK laden am Mittwoch, den 4. März um 19 Uhr, im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 zu einem Vortrag von Erich Später ein. Er erinnert an das Unternehmen Barbarossa – den blutigsten Krieg der Menschheitsgeschichte. Am 8./ 9. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Den Hauptschauplatz des 2. Weltkriegs in Europa bildete die deutsch-sowjetische Front. Hier standen sich über vier Jahre die größten Armeen der Militärgeschichte gegenüber. Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 sollte die Sowjetunion zerschlagen und Deutschland nach dem erhofften Sieg zur dominierenden Weltmacht aufsteigen. Gleichzeitig wurde der Krieg von deutscher Seite als Vernichtungskrieg gegen den“ Jüdischen Bolschewismus“ und die “Slawischen Untermenschen“ geführt.
Über 26 Millionen sowjetische Bürger verloren ihr Leben. Deutschland war am 9. Mai 1945 auf dem politischen, materiellen und moralischen Tiefpunkt seiner Geschichte angelangt. Der Historiker und Journalist Erich Später schildert die Politik der „verbrannten Erde“, über die in unserer Gesellschaft ein Erinnerungsschatten liegt. Das heutige Feindbild „Rußland“ ist immer noch geprägt von der damaligen Nazi-Propaganda. I Der Einritt ist frei.