Freitag 19.10.18, 14:46 Uhr

Das Recht auf Leben…

...und die Menschenrechtssituation auf den Philippinen

Am  Samstag, den 27. Oktober lädt Amnesty International von 17:00 – 20:00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag, einer Ausstellung und zu Musik mit Gästen aus den Philippinen ein. Die Journalistin Emmalyn Liwag Kotte wird über die Menschenrechtslage auf den Philippinen berichten. Begleitet wird ihr Vortrag von einer Ausstellung des Fotografen Raffy Lerma sowie Liedern der Sängerin Ja Quintana, die beide aus Manila auf den Philippinen zu Besuch nach Deutschland gekommen sind. Der Eintritt ist frei. In der Einladung heißt es: Jede*r Mensch hat ein Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit. Doch seit Rodrigo Duterte 2016 zum Präsidenten der Philippinen gewählt wurde, gelten diese Grundrechte dort nicht mehr. Bereits im Wahlkampf rief er öffentlich zur Tötung von Drogensüchtigen, Drogenhändlern und Kriminellen auf, und vom Tag seines Amtsantritts an stellte er diesen blutigen „Krieg gegen die Drogen“ ins Zentrum seiner Präsidentschaft. (weiterlesen)

Freitag 19.10.18, 12:03 Uhr

Radfahrprogramm am Samstag

Urban radeling lädt am morgigen Samstag zur gemeinsamen Radtour  zu den Herner Flottmannhallen ein, wo das *13. Internationale Festival des Fahhrad-Films läuft. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr  an der Rathausglocke. Mit ein paar “Schlenkern” geht es von dort nach Herne. Ebenfalls am morgigen Samstag findet ab 12 Uhr im botopia.raum9, Griesenbruchstr.9 zum zweiten Mal *Velotopia – die Radwerkstatt im botopia* statt, eine für alle offene, einmal im Monat stattfindende Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt. Neben dem Basteln an Rädern wird dort auch gemeinsam gekocht.

Donnerstag 18.10.18, 19:10 Uhr
Hubert Schneider schreibt ein weiteres Stück Stadtgeschichte

Ein Tagebuch erinnert an die antijüdischen Pogrome vor 80 Jahren

Der Historiker Dr. Hubert Schneider hat in einem weiteren Buch über das Schicksal der jüdischen BürgerInnen in Bochum in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts seine einzigartige detaillierte Darstellung über die örtlichen Geschehnisse vervollständigt. “Das Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum” lautet der Titel des Buches, das er am 30. Oktober um 18 Uhr im Stadtarchiv  und am 16. November auf einer Veranstaltung der VVN-BdA bei DIDF in der Rottstraße 30 vorstellen wird. In einem zeitnahen Dokument des Buches – einem Brief einer Bochumer Jüdin, geschrieben am 3. Dezember 1938 – werden in gebündelter Form die Auswirkungen der verschiedenen antijüdischen Maßnahmen des nationalsozialistischen Regimes in den zwei Wochen zwischen dem 28. Oktober 1938 und dem 9. November 1938 dargestellt: (weiterlesen)

Donnerstag 18.10.18, 17:48 Uhr

Keine Mordwerkzeuge für Saudi-Arabien

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen kritisiert die Doppelmoral der Bundesregierung im Umgang mit Saudi-Arabien”: „Die Kriegsverbrechen im Jemen und der Mord am Journalisten Khashoggi müssen Konsequenzen haben. Der Export weiterer Mordwerkzeuge an die saudische Diktatur muss sofort gestoppt werden. Business as usual mit der islamistischen Monarchie käme einem Freibrief für Mord und Kriegsverbrechen gleich.Während im Fall von Sergej Skripal sofort russische Diplomaten in vorauseilendem Gehorsam ausgewiesen wurden, belässt man es bei Saudi-Arabien bei wohlfeilen halbseichten Aufforderungen zur rückhaltlosen Aufklärung. Das signalisiert den Saudis, dass sie sich alles erlauben können. Und es zeigt die Doppelmoral der Bundesregierung. (weiterlesen)

Donnerstag 18.10.18, 16:19 Uhr

Kollektives Selbermachen:
Nische oder gelebte Utopie?

Der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW laden am Freitag, den 26. Oktober um 17 Uhr zu ihrem Salon: „Orte der Solidarität” Dieses Mal geht es um das Thema “Kollektives Selbermachen: Nische oder gelebte Utopie?”. In der Einladung heißt es: »In den letzten Jahren entstehen in vielen Städten zunehmend Gemeinschaftsgärten, Repair Cafés, offene Werkstätten, selbstverwaltete Nachbarschaftsräume und ähnliche Orte des Selbermachens. Beim 3. Salon wollen wir diskutieren: Schaffen diese Orte vor allem alternative Nischen für die Bewohner*innen und Aktiven? Oder zeigen sich in ihnen Utopien eines sozialeren, ökologischeren Miteinanders – eines guten Lebens für alle? Und mit Blick auf den Stadtraum fragen wir: Bilden sich hier neue solidarische Netzwerke aus? Eröffnen sich gar Perspektiven für soziale Integration auch in benachteiligten Stadtteilen im Ruhrgebiet? (weiterlesen)

Donnerstag 18.10.18, 10:58 Uhr
Veranstaltungshinweise von ausZeiten:

Feministische Archivarbeit in Bochum

Am kommenden Sonntag, den 21. Oktober bieten zwei Mitarbeiterinnen des Frauenarchivs ausZeiten von 16 bis 17 Uhr eine Führung in der Ausstellung Frauen, Feste und Proteste. Plakate der Frauen- und Lesbenbewegung in NRW aus den 1970er, 80er und 90er Jahren an. Die Ausstellung ist zur Zeit im Stadtarchiv, Wittener Str. 47 zu sehen. Die Ausstellung wurde in Vorbereitung auf das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) konzipiert, das seit kurzen online ist. In diesem Zusammenhang gibt es noch zwei weitere Veranstaltungen, die im Kontext des Digitalen Deutschen Frauenarchivs stehen. Die beiden Bochumer Archive/ Bibliotheken, die auch in i.d.a.- informieren dokumentieren archivieren. Dachverband der Lesben-/ Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen organisiert sind, feiern jeweils ihre Abschlussveranstaltung zum DDF-Projekt: (weiterlesen)

Mittwoch 17.10.18, 17:53 Uhr
Das Programm des "The3ater Traumbaum"

Für Of­fen­heit, To­le­ranz und Viel­falt

Das The­a­ter Traum­baum ver­an­stal­tet be­reits seit dem Jahr 2000 all­jähr­lich die Anne Frank Kul­tur­wo­chen in Ko­o­pe­ra­ti­on mit dem Bo­chu­mer Kul­tur­rat e.V. und schreibt dazu: »Die­se The­a­ter­rei­he für Kin­der, Ju­gend­li­che und Schul­klas­sen ist ein be­wuss­tes State­ment für Of­fen­heit, To­le­ranz und Viel­falt. In die­sem Jahr, in dem sich die Reichs­po­grom­nacht zum acht­zigs­ten Mal jährt und un­se­re Ge­sell­schaft ge­nau so ge­spal­ten ist wie zum Ende der Wei­ma­rer Re­pub­lik, wird es mit “#Ext­re­me” eine Neu­pro­duk­ti­on für Zu­schau­er ab 13 Jah­ren ge­ben, die sich zeit­ge­mäß mit dem The­ma Ext­re­mis­mus aus­ei­nan­der­setzt. Idee und Um­set­zung: The­ater Traum­baum & Anna-Lot­ta Iser­loh/ Co-Re­gie & be­glei­ten­de Text­re­dak­ti­on: Anna-Lot­ta Iser­loh, Be­set­zung: Ralf Lam­brecht, Bir­git Iser­loh. Mit “Ext­re­me” zäh­len mitt­ler­wei­le 18 In­sze­nie­run­gen und 4 Work­shopkon­zep­te zum lau­fen­den Pro­gramm des The­a­ters und beim Le­sen des Re­per­toires ist klar, dass das The­a­ter be­wusst Far­be be­kennt, zu Dis­kus­si­o­nen an­re­gen will und sich in je­dem Fall ge­gen Ras­sis­mus, Ge­walt, In­to­le­ranz und Ext­re­mis­mus aus­spricht. (weiterlesen)

Mittwoch 17.10.18, 13:06 Uhr
Erfolgreiches Seebrücke Plenum

Lokalen Forderungen Nachdruck verleihen

Die Initiative Seebrücke Bochum schreibt: »Was war das für ein tolles Offenes Seebrücke-Plenum Bochum gestern?! 45 motivierte Aktive, ein differenzierter Rückblick auf die erfolgreiche große Demo, haufenweise neue Aktionsideen, und ganz konkrete Verabredungen: 1. Wir machen weiter! Wenn du auch dabei sein willst: Halte dir schon mal Dienstag, den 30. Oktober ab 19 Uhr frei, denn da findet das nächste Treffen von Seebrücke Bochum statt. Den Ort teilen wir noch mit. 2. Wir machen Druck! Wir lassen die lokalen Verantwortlichen nicht aus der Verantwortung, sondern treten weiter für die Forderungen aus dem Bochumer Seebrücke-Aufruf ein. Wir beginnen mit den Planungen für eine lokale Seebrücke-Aktionswoche, und außerdem werden wir in zeitlicher Nähe zur nächsten Sitzung des Bochumer Rats aktiv. Und zwar nicht nur punktuell, sondern nachhaltig!«

Dienstag 16.10.18, 12:30 Uhr

Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs

Am Mittwoch, den 24.10. startet das  endstation.kino um 18 Uhr zusammen mit Dr. Alexander Sedlmaier, der am Institut für Soziale Bewegungen forscht, eine neue Filmreihe über eingreifende Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs, Krieg und Protest. Die Reihe zeigt Filme, die während des Vietnamkriegs gedreht wurden und somit in das Protestgeschehen eingriffen. Sie ist Teil eines Forschungsprojekts an der Ruhr-Universität zur Geschichte von Krieg und Protest. Die Filme sind auch ein halbes Jahrhundert später relevant, da sie Wege der emanzipatorischen Gewaltkritik und der globalen Völkerverständigung aufzeigen. Am 24.10. werden Kurzfilme von Harun Farocki unter dem Fokus des Vietnam-Protests auf Schauplätzen Westberlins gezeigt: Ihre Zeitungen (Farocki, 1968, 17 min.), White Christmas (Farocki, 1968, 3 min.), Nicht löschbares Feuer (Farocki, 1969, 25 min.).

Dienstag 16.10.18, 08:19 Uhr

“Die Probleme warten nicht,
bis dein Bachelor fertig ist”


Zum Semesterstart an der Ruhr-Universität Bochum griff eine Gruppe politisch interessierter Menschen in einem gelungenen Stück Aktionskunst die Auseinandersetzungen um den Hambacher Wald auf, um die Neu-Immatrikulierten politisch im bewegten Bochum zu empfangen. Zeitgleich wurde ein Flyer (siehe unten) mit Kontaktdaten einer unvollständigen Liste offener politischer Gruppen in Bochum/im Ruhrgebiet verteilt. Dabei motivierte eine Aktivistin mit flammender Rede aus einer Baumkrone die Erstis dazu, sich für die Lösung der Probleme unserer Zeit (Klimawandel, Kapitalismus und Faschismus) einzusetzen, denn diese Probleme warten nicht, bis das Studium fertig ist. Es folgt die Rede, welche im Getöse des Erstsemesterempfangs nicht überall komplett hörbar war: (weiterlesen)

Montag 15.10.18, 18:11 Uhr

Aufgeklärter Islam und Humanismus?

Der Humanistische Verband Deutschlands Ruhr-Mitte lädt am Mittwoch, den 7. 11. zu einer Veranstaltung in der Mayersche Buchhandlung Bochum,
Kortumstraße 69 ein: »In ihrem neuen Buch „Gibt es auch aufgeklärte Muslime? Na klar!“ (Alibri Verlag) plädiert die liberale Muslimin Dr Lale Akgün für eine zeitgemäße Islaminterpretation, für Emanzipation von den ultraorthodoxen Islamfunktionären und für einen konsequent säkularen staatlichen Rahmen.« Ihre Biographie: Lale Akgün, geb. 1953 in Istanbul, lebt in Köln.Langjährige Tätigkeit in der Erziehungs- und Familienberatung; von 2002-2009 MdB (SPD); Arbeit in der Staatskanzlei NRW; seit 2017 Senior Researcher an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Montag 15.10.18, 10:30 Uhr
Stadtrundgang zum Thema "Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft"

Alle Räder rollen für den Sieg

Die VHS lädt in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum zu einem Stadtrundgang am Sonntag, den 21.10. um 14.00 Uhr zum Thema “Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum” ein: »Verdrängen, Verleugnen, Verharmlosen war das Motto, nach dem  die Deutschen nach der Befreiung vom Faschismus lebten. 32.500 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben  Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und am  Bochumer Verein entlang soll etwas Aufklärung über ein grausames Kapitel Bochumer Geschichte bringen. Dabei geht es um den Versuch, folgende Fragen zu beantworten: Wer waren die Zwangsarbeiter*innen? Wo waren in Bochum die KZ-ähnlichen Lager dieser Menschen? Wie erging es ihnen in den Betrieben mit Kolleg*innen? Wie standen die Bochumer*innen überhaupt zu den Menschen in den Lagern und Betrieben? Wie viele jüdische Menschen mussten in Bochum Zwangsarbeit leisten? Wurden Zwangsarbeiter*innen  irgendwann entschädigt? (weiterlesen)

Sonntag 14.10.18, 16:02 Uhr

Alternativer Uni-Rundgang

Am Donnerstag, den 18.10. um 18.00 Uhr lädt die Schwarze Ruhr Uni zu einem Alternativen Uni-Rundgang ein: Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden? Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer? (weiterlesen)

Sonntag 14.10.18, 09:08 Uhr

Dokufilm „Festival der Demokratie“

Das offene Antifa Cafe´ Bochum präsentiert am Mittwoch, den 24. 10. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum den Dokumentarfilm „Festival der Demokratie“: »Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass sich am 7. und 8. Juli 2017 die Regierungsvertreter*innen der EU und der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg trafen. Aber bis heute sind die Geschehnisse rund um den G20-Gipfel und der eskalierenden Gewalt nicht aufgeklärt. (weiterlesen)

Samstag 13.10.18, 06:36 Uhr

Seebrücke: Gegen das Totschweigen


Am 7. Oktober waren Anna und Christof von der zivilen Seenotrettungsorganisation Jugend Rettet e.V. zu Gast in Bochum. Im Filmgespräch mit der Initiative Treffpunkt Asyl haben sie anlässlich der Aufführung von “Iuventa – Der Film“ deutlich gemacht, warum die Seebrücke als Aktions- und Organisationsform für die aktuellen politischen Auseinandersetzungen so wichtig ist. Wer in der Seebrücke-Bewegung aktiv werden will, hat dazu am kommenden Dienstag, den 16. Oktober Gelegenheit. Ab 19 Uhr findet dann das Bochumer Seebrücke-Plenum im Botopia.Raum9 (Griesenbruchstr. 9) statt

Freitag 12.10.18, 15:03 Uhr

NGG kritisiert Teilzeit-Gesetz

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt:» Mal etwas weniger arbeiten, um Zeit für Kinder, Angehörige oder auch sich selbst zu haben – danach aber wieder voll in den Beruf einsteigen: Für Tausende Beschäftigte in Bochum soll das ab 2019 per Gesetz möglich sein. Tatsächlich dürften jedoch 54.400 Arbeitnehmer in der Stadt nicht vom sogenannten Rückkehrrecht in Vollzeit profitieren – weil ihr Betrieb weniger als 45 Mitarbeiter hat. „Das sind 35 Prozent aller Beschäftigten, an denen das Gesetz komplett vorbeigeht“, kritisiert die NGG. (weiterlesen)


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