Samstag 20.01.18, 11:16 Uhr

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Die diesjährige Gedenkfeier des Klub Stern zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz findet bereits am Donnerstag, den 25. Januar um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde am Erich-Mendel-Platz statt. Der Klub Stern ist die Vereinigung der Überlebenden des Holocaust und der Kriegsveteranen der jüdischen Gemeinde. In der Einladung heißt es: »Wir erinnern uns an 6 000 000 Opfer des Holocaust. Bereits um 16.30 Uhr beginnen wir mit der Verlesung der Namen der Holocaust-Opfer aus Bochum und Wattenscheid. Es folgt ein Bericht über den Vernichtungsort Malyj Trostenez, an dem mehr als 200.000 Menschen ermordet wurden. Abschließend werden sechs Kerzen als Symbol für die sechs Millionen Opfer angezündet und das Trauergebet Kaddisch gesprochen.«

Freitag 19.01.18, 13:08 Uhr

Queerfeminismus?! – Jetzt erst recht!

Am Samstag, den 27. Januar lädt die Grüne Jugend Bochum um 16:30 in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel: “Queerfeminismus?! – Jetzt erst recht!”: »Als Queer-Theorie wird die kritische Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen sexuellem Geschlecht, biologischem Geschlecht und sexuellem Begehren bezeichnet. Auf dieser Grundlage möchten wir durch Vorträge, unter anderem von Jan Schnorrenberg vom Schwulenmuseum Berlin, spannende Fragestellungen beleuchten. Was ist Feminismus und warum brauchen wir ihn? Welche Bedeutung haben patriarchalische Strukturen für unser gegenwärtiges Zusammenleben? Welche aktivistischen Methoden nutzt die queere Bewegung und warum ist es so wichtig, eine gendergerechte Sprache zu etablieren? Diese und viele weitere Fragen möchten wir stellen und beantworten.«

Freitag 19.01.18, 12:39 Uhr

Tombola und Cocktails gegen Repression!

Am Samstag, den 27. Januar lädt die Interventionistische Linke Ruhr um 19 Uhr zu einer Soli-Tombola im Sozialen Zentrum ein: »Gemeinsam mit Freund*Innen wollen wir kurz die Interventionistische Linke vorstellen, schauen, was 2017 lief und diskutieren, was in diesem Jahr laufen könnte. Neben leckerem Essen und Tombola, gibt es alkoholische und alkoholfreie Cocktails und ein Quiz. Die Einnahmen werden gespendet für die, Menschen die von den Repressionen beim G-20 Gipfel im vergangenen Jahr in Hamburg betroffen sind.«

Donnerstag 18.01.18, 20:58 Uhr

Antiziganismus – Gestern und Heute

Am Mittwoch, den 24. 1. lädt das Offene Antifa Café Bochum um 18:30 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag ein mit dem Titel “Antiziganismus – Gestern und Heute”: »In der Veranstaltung sollen zunächst die aktuelle Erscheinungsformen, die sich gegen Roma, bzw. sogenannte “Zigeuner*innen” richtende Ausgrenzungsstrategien in den Blick genommen werden. Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrages bildet die Darstellung der historischen Diskriminierung von “Zigeuner*innen” in Deutschland – besonderer Focus hierbei auf Bochum und Wattenscheid – beginnend im 15. Jahrhundert bis hin zur NS-Verfolgungspraxis. Desweiteren sollen Parallelen und Unterschiede von antiziganistischen und antisemitischen Projektionen dargestellt werden.«
Nach Vortrag und Diskussion gibt es vegane Küche für alle.

Mittwoch 17.01.18, 19:13 Uhr
Perspektiven auf ein modernes Leben

Frauenrechte im Iran

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum lädt am Mittwoch, den 24. 1. um 18:30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein: Das Leben vieler Frauen im Iran ist geprägt durch eine systematische Diskriminierung und geschlechtsspezifische Verfolgung. Golrang Khadivi, die an der Universität Hamburg zu Genderfragen im Iran forscht, wird im Rahmen des Projektes “Fluchtursachen” unter anderem auf Perspektiven für Frauenrechte im Land blicken.
Sprachen: Deutsch und Farsi.«

Mittwoch 17.01.18, 18:58 Uhr

Begeisterung für die Natur

Die Kindergruppe des Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V. (AkU) trifft sich jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, um die Natur zu entdecken und Spaß zu haben. An diesen Samstag, den 20.01.2018, stehen Fledermäuse auf dem Programm. Der AKU schreibt: »Wir werden uns mit den geheimnisvollen Fledertieren beschäftigen und spielerisch Bemerkenswertes über sie erfahren. Wir treffen uns um 10.30 Uhr im Umweltzentrum Bochum, Alsenstr. 27. Eltern können ihre Kinder im Grundschulalter unter info@aku-bochum.de anmelden. (weiterlesen)

Mittwoch 17.01.18, 12:16 Uhr
Rechercheergebnisse zu den neuen Stolpersteinen

Erinnerung an Opfer des Faschismus

Am Mittwoch, den 24. Januar um 17.30 Uhr werden im Stadtarchiv die Ergebnisse der Recherchen über die Opfer des Faschismus vorgestellt, an die die Stolpersteine erinnern, die der Künstler Gunter Demnig am 20. Oktober 2017 eingesetzt hat. Für die Herstellung und Verlegung von Stolpersteinen werden Patenschaften übernommen, die mit der Verpflichtung einhergehen, die Lebens- und Verfolgungsgeschichten der Menschen, an die die Steine erinnern, zu erforschen. In diesem Jahr wird an folgende Opfer des Faschismus erinnert: Hedwig Stern, Jakob und Franziska Strauß, Heinrich Barenberg, Jakob und Ella Eichenwald, Joseph Langner, Michael Lisitzki, Anton Kolodziej, Wilhelm und Ella Mendel.

Dienstag 16.01.18, 21:52 Uhr

Das Kongo Tribunal

Aufgrund der großen Publikumsnachfrage zeigt das endstation.kino erneut am 20.01. um 15.00 Uhr Milo Raus Dokumentarfilm Das Kongo Tribunal. “Das Kongo Tribunal” versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des seit bald 20 Jahren andauernden Kongo-Kriegs vor Ort in Bukavu und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das der Passivität der Internationalen Gemeinschaft entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Zahl der Toten geht in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis.

Dienstag 16.01.18, 19:09 Uhr
Über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit

Entprofessionalisieren wir uns!

Am Mittwoch, den 24. Januar 2018 stellen um 19:00 Uhr Dr. Charlotte Jurk und Prof. Dr. Reimer Gronemeyer im Bahnhof Langendreer, das von ihnen herausgegebene Buch vor mit dem Titel: “Entprofessionalisieren wir uns! – Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit”. Plastikwörter aus der industriellen Produktion überrollen uns. Dieser Neusprech markiert und begleitet die zunehmende „Professionalisierung” von Pflege und sozialer Arbeit. Doch unter dem Vorwand der Optimierung wird tatsächlich die brutale Verdinglichung mitmenschlicher Zuwendung betrieben.
Veranstaltet von: Impatientia e.V./Genarchiv

Montag 15.01.18, 08:20 Uhr
Winkt Rot-Grün die nächste soziale Grausamkeit durch?

Hartz-IV-Kürzungen bei den Mieten

Die Verwaltung der Stadt Bochum macht in einer Vorlage zur Sitzung des Sozialausschusses am kommenden Donnerstag deutlich, dass sie an ihrem Vorhaben festhalten will,  bei der Übernahme von Wohnkosten für BezieherInnen von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe zu kürzen. Die Linksfraktion protestiert gegen die Pläne und erklärt: »Bereits im November hatte die Verwaltung das neue „schlüssige Konzept zur Angemessenheit von Unterkunftskosten“ vorgelegt. Es folgten Proteste unter anderem vom Mieterverein und der Linksfraktion, aber auch Einwände aus den Reihen der rot-grünen Koalition. Deshalb wurde die Umsetzung zunächst ausgesetzt. Jetzt allerdings will die Stadt ernst machen und die Mietobergrenzen bei allen Haushaltsgrößen abgesehen von Single-Haushalten weiter absenken. (weiterlesen)

Montag 15.01.18, 08:10 Uhr

Viktoria Karree Bochum?

Das Ratsmitglied der Sozialen Liste Günter Gleising schreibt, “dass die Pläne der HBB Hamburgische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft für das City-Center am Husemannplatz offenbar weiter gediehen sind, als bisher bekannt ist. Jedenfalls wirbt der Hamburger Konzern in aufwendigen ganzseitigen Anzeigen in Zeitschriften für das ‘Viktoria Karree Bochum’“. Die Soziale Liste habe sich vehement gegen die Beteiligung der Stadt Bochum an dem Projekt (Anmietung von ganzen Etagen) ausgesprochen. Der dafür geplante Abriss vom BVZ, Gesundheitsamt, Musikschule und des Gebäude des früheren Bochumer Anzeigers (Willy-Brandt-Platz 8) ist umstritten und der Protest gegen diese Abrisspolitik wird von der Sozialen Liste unterstützt. (weiterlesen)

Samstag 13.01.18, 14:14 Uhr

Von Protest bis Selbsttransformation

Wenn WissenschaftlerInnen sich mit sozialen Bewegungen beschäftigen, dann ist schwer einzuschätzen, wem die gewonnen Erkenntnisse am meisten nutzen: den AkteurInnen, die dabei lernen können, wie sie effektiver agieren können oder deren GegnerInnen  – den VerwalterInnen und ProfiteurInnen der herrschenden Verhältnisse, die professionelle Hilfe bekommen, Widerstände einzuschätzen und ihnen zu begegnen. Im Institut für soziale Bewegungen der Ruhr Uni läuft ein Projekt: “Wandeln durch Handeln: Bürgerschaftliches Engagement von Protest bis Selbsttransformation. Aktuelle Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.” Die Präsentation und Diskussion der Erkenntnisse dieses Lehrforschungsprojekts „Engagement in der Ruhr-Metropole als öffentliche Sozialforschung” findet am Dienstag, den 30. 1.von 14:00 – 18:00 Uhr im Institut für soziale Bewegungen, Clemensstraße 17-19 statt. In der Ankündigung heißt es: »Bürgerschaftliches Engagement äußert sich in vielfältigen Varianten politischen und sozialen Engagements. Ziel ist es dabei häufig, über das unmittelbare Engagement hinaus einen breiteren gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. In diesem Workshop werden verschiedene Fallstudien zu unterschiedliche Facetten des Engagements vorgestellt. Von Protest über Engagement gegen Rechts bis hin zu alternativen, ökonomischen und ökologischen Handlungspraktiken. (weiterlesen)

Samstag 13.01.18, 10:46 Uhr
Goldkante, Alsenwohnzimmer, Kugelpudel

Ausstellungen: Blick ins Ungewisse

Neuland, atelier automatique

Die Kulturfabrik Bochum führt mit acht KünstlerInnen einen Ausstellungsrundgang durch verschiedene Lokalitäten zum Thema Flucht und Migration durch und schreibt:  »Vom 18. Januar bis zum 11. Februar 2018 zeigen verschiedene KünstlerInnen in und um die Bochumer Innenstadt auf unterschiedlich mediale Weise ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und seinen Folgen. Ihre Arbeiten repräsentieren hierbei die Diversität der realen Konfrontation, die aus den verschiedenen Blickwinkeln der KünstlerInnen resultiert. (weiterlesen)


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