Film über den Widerstand
im Hambacher Forst



Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 23. 5. täglich um 19 Uhr und und ab Montag, den 27. 5. ab 20 Uhr den Film „Die rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“. Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand – Der Film von Karin de Miguel Wessendorf erzählt eine David-gegen-Goliath-Geschichte, die weit über den lokalen Austragungsort hinaus reicht, seit ihren Anfängen 2015.
Der Konflikt: Der Energieriese RWE will sein Interesse durchsetzen und den Hambacher Forst roden, um so seinen benachbarten Braunkohletagebau weiter auszubauen. Doch die Aktivisten des Waldes wollen den letzten grünen Fleck in der Gegend erhalten. Es folgte in den letzten Jahren eine Auseinandersetzung, bei dem es um viel mehr geht als um die mit 500 Hektar überschaubar große Waldfläche. Es geht um den Ausstieg aus der Energieversorgung durch Kohle insgesamt, um den Abriss von Dörfern, um den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht zuletzt um politische Teilhabe.
Der Film: Bereits seit 2015, angefangen bei ihren einzelnen Protestaktionen bis hin zu den bald bundesweit bekannten Protesten gegen die Abholzung des Waldes, begleitet die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf die Umweltschützer und erzählt nun die Geschichte der Widerstandskämpfer. Karin de Miguel Wessendorf nimmt das Filmpublikum mit in die äußere und innere Entwicklung ihrer Protagonisten, dem Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und dem Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Kohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.