Mittwoch 15.05.19, 10:09 Uhr
Konzert & Diskussion

50 Jahre Amnesty Bochum

Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens laden die Bochumer Gruppen von Amnesty International für Dienstag, den 21. Mai zu einem Jubiläumsabend ins Kunstmuseum Bochum ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion, bei der neben Bochumer Amnesty-Mitgliedern aller Generationen auch Amnesty-Generalsekretär Markus Beeko zu Gast ist. Moderiert wird die Veranstaltung unter der Fragestellung „Was bringt der Einsatz für die Menschenrechte“ vom Bochumer Gründungsmitglied Klaus Pokatzky. Im Anschluss sorgen die Jazz-Professorin und klassische Pianistin Ilse Storb und Bariton-Saxophonist Jürgen Koch für die musikalische Gestaltung des Abends. Darüber hinaus wird eine kleine Ausstellung aus fünfzig Jahren Menschenrechtsarbeit in Bochum gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Zum Konzert:
Ilse Storb – Klavier, Stimme: 1929 in Essen geboren, ist sie die einzige Professorin für Jazzforschung in Europa. Als klassische Pianistin ausgebildet, gründete sie das Labor für Weltmusik an der Folkwang Musikschule Essen. Für ihre weltweite Friedensarbeit erhielt sie 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Jürgen Koch – Bariton-Saxophon: Neben seiner Ausbildung zum Diplom-Ingenieur folgte er seiner Leidenschaft für die Musik in verschiedenen Formationen wie Rock ‘n Roll- und Big-Bands, einem Blasorchester und nun im Duo mit Ilse Storb. Außerdem ist er Mitbegründer vom Scho-Ko-Club in Mülheim a.d. Ruhr, der Testbühne für Newcomer-Bands

Zu den Podiumsgästen:

Klaus Pokatzky – Moderation: Journalist beim Deutschlandradio und Medientrainer bei der Bundeswehr; Gründungsmitglied der Bochumer Amnesty-Gruppen; aktiv 1969 bis 1974. Er führt die Podiumsgäste durch eine Reihe von Fragen, u.a.: Warum engagieren sich Menschen bei Amnesty? Welche Rolle spielt Amnesty International bei der Gestaltung der internationalen Menschenrechtspolitik?

Markus N. Beeko: Generalsekretär Amnesty International Deutschland. Gebürtiger Kölner; seit 2004 für Amnesty in Führungsfunktionen in Deutschland und auf internationaler Ebene aktiv; er ist u.a. Mitglied im „Global Management Team“, welches den internationalen Generalsekretär berät, und leitet die internationale Steuerungsgruppe zu „Menschenrechten im digitalen Zeitalter“.

Annette Kaerger-Steinhoff: als Rechtsanwältin versiert im Asylrecht, Familien und Verwaltungsrecht; sie arbeitete von 1975 bis ca. 1985 bei Amnesty Bochum u.a. in der Gefangenenbetreuung zu Chile und Südafrika.

Horst Lautenschläger: Zoll- und Logistiktrainer; seit 1970 bis heute (Dienstältester) bei Amnesty Bochum tätig; bis 2009 war er Kassenwart bzw. Finanzkoordinator aller Bochumer Gruppen und des Bezirks Ruhrmitte und erledigte vielfältige Aufgaben, insbesondere zur Organisationsentwicklung.

Sara Leman: Jura-Studentin mit dem Fokus auf Asylrecht; sie gehört seit 2014 zur Bochumer Amnesty-Hochschulgruppe und ist dort Gruppensprecherin.

Otmar Rüther: Evangelischer Pfarrer; von 1974 bis Ende der 1980er Jahre bei AI Bochum aktiv; er hat hier die Kogruppen für Korea und Uruguay gegründet und geleitet und war auch im Auftrag des Londoner Sekretariats für die Entwicklung der AI-Sektion Neuseeland vor Ort tätig.

Der Einladungsflyer


 

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