Samstag 14.04.18, 07:51 Uhr
Ausstellung „#we are part of culture“ im Hauptbahnhof

Großer Bahnhof für Diversity

Die Wanderausstellung „#we are part of culture“ macht vom 17. bis 29. April 2018 im Bochumer Hauptbahnhof Halt. Die Kunstausstellung zeigt über 30 Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die die Gesellschaft in Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur nachhaltig geprägt haben. Künstlerinnen und Künstler verschiedener Stilrichtungen haben Portraits von Menschen erschaffen, die gleichgeschlechtlich geliebt und die Gender-Frage kritisch beleuchtet haben.
Die Arbeiten zeigen Persönlichkeiten wie Virginia Woolf, Alan Turing, Friedrich II. von Preußen, Christina von Schweden, Lili Elbe und Selma Lagerlöf. Zu den national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Ralf König (Köln), Robert W. Richards (NY), Gerda Laufenberg (Köln) und Anne Bengard (Berlin). Verwendet haben sie Tusche, Acryl oder Stencil (Sprühschablonen). Entstanden sind neben Zeichnungen auch Cartoons und Illustrationen. Die Werke sind ebenso vielfältig wie die vorgestellten Persönlichkeiten.

Präsentiert wird die Ausstellung in 20 großen Bahnhöfen Deutschlands von dem gemeinnützigen Projekt „100 % Mensch“. Der Grad der Niederschwelligkeit, der Barrierefreiheit und der „Zufälligkeit der Begegnung“ sind bei dieser Form von Diversity-Arbeit einzigartig.

Die Ausstellung ist für Schulklassen ab der achten Klasse aufbereitet. Ziel ist es, die historische Kontinuität von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Menschen mit einer geschlechtlichen Thematik bewusst zu machen, Akzeptanz und Respekt zu fördern und das Selbstbild und Selbstbewusstsein von gleich- oder andersgeschlechtlich Liebenden und Lebenden zu stärken.

Im Begleitprpgramm der Ausstellung findet am Donnerstag, den 26. April, um 19 Uhr im städtischen Museum an der Kortumstraße eine Talkrunde zum Thema „Intersexualität“ statt. Teilnehmende sind:
Prof. Dr. Annette Richter-Unruh (Endokrinologie, UK Münster),
Lucie Veith (Kompetenzzentrum Inter* Niedersachsen),
Prof. Dr. Katja Sabisch (Ruhr-Universität Bochum, Gender Studies),
Moritz Prasse („Die Dritte Option“) und
Stefanie Kohnke (Intersexuelle Menschen e.V.).

 


 

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