Mittwoch 03.05.17, 18:38 Uhr

Rassismus und Neoliberalismus

Die DGB-Jugend Ruhr-Mark und die Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB laden am 9. Mai um 18.00 Uhr im Blue Square zu einer Veranstaltung ein zum Thema: Zwischen völkischem Rassismus und Neoliberalismus – Oder warum die AfD keine Arbeitnehmer*innen-Partei ist. Referent ist Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler an der Hochschule Düsseldorf mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus.In der Einladung heißt es: »Die AfD begann als Euro-kritische wirtschaftsliberale Partei, die zugleich die Thesen des Buchautors Thilo Sarrazin in ihre politische Agenda aufnahm. Im Laufe ihres vierjährigen Werdegangs wandelte sich die AfD hin zu einer radikal rechten Anti-Einwanderungspartei. Zugleich versucht die AfD, sich populistisch als Partei der „kleinen Leute“ zu verkaufen. In dem Vortrag werden der Entwicklungsgang und die politischen Positionen der AfD einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Dies ist die dritte Veranstaltung der Reihe „Herausforderung Rechtsextremismus”. Rechtspopulismus ist eine der großen Herausforderungen für demokratische Gesellschaften im 21. Jahrhundert. Die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus spitzt sich gerade in Wahlzeiten zu, dies ist aktuell in Frankreich und den Niederlanden aber auch hier in NRW beobachtbar.
Könnte es sein, dass rechtspopulistische Akteure häufiger in den Medien erscheinen? Und wenn ja, warum? Was hat sich seit Sylvester 2015/16 in der Diskussion um Flucht und Migration verändert? Wofür steht eigentlich die AfD und warum ist es eigenartig, dass sie sich als Partei der „kleinen Leute“ verkaufen will? In der vorliegenden Veranstaltungsreihe zum Rechtspopulismus werden diese Fragen erörtert und versucht auf diese Antworten zu finden.«

 
 
 
 


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