Samstag 25.02.17, 13:45 Uhr

Wer ist Integrationsverweigerer?

„Von ursprünglich fast 550.000 prognostizierten neuen Kursteilnehmern bei Integrationskursen haben nur 317.000 Menschen einen Zugang zu Integrationskursen bekommen. Das ist keine Erfolgsbilanz, sondern ein katastrophales Armutszeugnis für die Bundesregierung“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken.. Dagdelen weiter:„Statt alle Kraft in den Ausbau eines verlässlichen und qualitativ hochwertigen Integrationskurssystems zu stecken, wurde seit Jahren ein Gesetz nach dem anderen verschärft und mit der falschen und unbelegten Mär angeblicher Integrations­verweigerung Hetze betrieben. Die Integrationsverweigerer sitzen auf den Regierungsbänken. Die Bundesregierung muss endlich für ein Kursangebot sorgen, das der Nachfrage entspricht und nicht die Nachfragezahlen nach Gusto zurecht biegen.“

3 LeserInnenbriefe zu "Wer ist Integrationsverweigerer?" vorhanden:

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27. Feb. 2017, 17:40 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang vom Ubu:

wer ist Integrationsverweigerer, fragt Sevim . ich melde mich schon wieder und frage , Integration in was ? falls das politische und wirtschaftliche System hier gemeint sein sollte , dann ich, denn ich lehne es ab. ich versuche diese Integration möglichst gering zu halten. wenn das Christliche Abendland , dann auch ich. wenn die Autogesellschaft , dann ebenfalls ich, falls vaterländische Wehrbereitschaft bzw ein solcher Wehrdienst gewünschter Teil der Gesellschaft ist, dann wieder ich, und das ist noch nicht alles. ich bin auch nicht bereit, auf andere einzuwirken, sich in eine Gesellschaft mit diesen Werten?! integrieren zu lassen, ich möchte vielmehr auf Leute einwirken , bei diesem Scheiss nicht mitzumachen. ich kenne da schon etliche mit einem solchen Projekt. Und hoffentlich gibt es davon in Sevims Kreisen auch noch welche.


 

28. Feb. 2017, 10:11 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang vom Ubu:

Hier nebenan ist das Büro des Kreisverbandes der LINKEN. Es wird seit mindestens 3 Jahren so gut wie nicht genutzt, nur ganz selten sind dort LINKE anzutreffen. Wie wäre es, wenn die LINKE jemanden dort reinsetzen und bezahlen würde, der nicht nur die Post annimmt sondern auch Bedürftigen verschiedener Art hilft, Formulare auszufüllen, Schreiben an Behörden aufzusetzen, geforderte (Integrations- und andere) Tests zu bestehen und unterrichtet , ohne zu verbiegen ? Das wär doch eine gute Ergänzung zur Sozialberatung in der Alleestrasse.


 

28. Feb. 2017, 17:05 Uhr

LeserInnenbrief von Leerstandmelder:

Das fast immer leer stehende Büro der Linken an der Unistrasse ist absolute Negativwerbung für diese Partei.
Entweder füllt die Linke das zügig mit eigenen Angeboten oder entfernt die Eigenwerbung und stellt es anderen Leuten zur Verfügung.


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