Montag 06.06.16, 13:44 Uhr

Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft

Die Volkshochschule lädt am Sonntag, den 12. Juni zu einem Stadtrundgang ein zum Thema: Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum. In der Einladung heißt es: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.
Treffpunkt ist am 12. 6. um 14 Uhr am Gewerkschaftshaus. Alleestr. 80. Die VHS bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812. Teilnahmebeitrag: 5 €, erm. 3 €

 
 
 
 


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