Mittwoch 04.05.16, 14:25 Uhr

Stadtplanung mit der Abrissbirne

Ob Eiskirch und der übrige Verwaltungsvorstand der Stadt hatten in einer Information an die Beschäftigten der Stadt mitgeteilt: »Die Pläne, das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) für rund 130 Millionen Euro zu sanieren, werden nicht weiter verfolgt. Im Rahmen der Neuentwicklung des Bereichs Viktoriaquartier mit dem Telekomblock und der Fläche des ehemaligen Justizgeländes sollen stattdessen in den dort entstehenden Gebäuden Flächen für städtische Verwaltungsdienstleistungen angemietet werden. Dazu erklärt die Soziale Liste: »Mit der Aufgabe des BVZ will sich die Stadt Bochum als Großmieter an dem Projekt „Viktoriaquartier” beteiligen. Durch diese Pläne soll ganz offensichtlich das „Einzelhandel- und Dienstleistungscenter Stadtquartier Viktoriastraße, das 2013 beschlossen worden war und in der Bevölkerung sowie bei Gewerbetreibenden und Kaufleuten umstritten ist, gerettet werden.
Die hochtrabenden Pläne laufen unter dem Titel „Vision Innenstadt 2030”. Die Soziale Liste sieht in den Plänen einen Baustein zu einem weiteren neoliberalen Umbau der Stadt. Die Soziale Liste wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu beitragen, dass dies einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und diskutiert wird.«

 
 
 
 


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