Donnerstag 24.09.15, 19:25 Uhr
Initiativkreis Flüchtlingsarbeit fordert:

Stopp unangekündigter Abschiebungen

In einer Petition an die Oberbürgermeisterin und die beiden OB-Kandidaten kritisiert ein breites Spektrum von Organisationen und Einzelpersonen in der Bochumer Flüchtlingsarbeit die inhumane Abschiebepraxis in Bochum. Immer wieder hören ehrenamtliche und professionelle HelferInnen Berichte, dass MitarbeiterInnen der Ausländerbehörde und der Polizei unangekündigt, häufig nachts und gewaltsam in Flüchtlingswohnungen eindringen, um die Abschiebung zu vollziehen. Dies führt bei vielen Menschen, die wegen bereits erlittener behördlicher Gewalt in ihrem Herkunftsland bei uns Schutz suchen, zu einer erneuten Traumatisierung. Dies betrifft auch die Menschen, die nebenan in der Unterkunft wohnen. Da sie oft selbst jederzeit mit einer Abschiebung rechnen müssen, bedeutet das Vorgehen der Behörden auch für sie andauernden psychischen Druck. Gefordert wird der sofortige Stopp unangekündigter Abschiebungen. Die ausführliche begründete Petition im Wortlaut.

2 LeserInnenbriefe zu "Stopp unangekündigter Abschiebungen" vorhanden:

LeserInnenbrief(e) zu "Stopp unangekündigter Abschiebungen" als RSS


 

24. Sep. 2015, 20:38 Uhr

LeserInnenbrief von Ein Anarchist:

Und ankündigte Abschiebungen sind ok und keine Gewalt?


 

26. Sep. 2015, 17:55 Uhr

LeserInnenbrief von Knut:

@Ein Anarchist: Na, das hat ja nun wirklich niemand behauptet.


Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de