Mittwoch 11.02.15, 18:59 Uhr

Protest gegen Zustände in Schulen

Mehr als 20 SchülerInnen protestierten heute vor dem Bochumer Rathaus gegen Missstände an ihren Schulen. Sie erhielten Unterstützung von etwa zehn weiteren solidarischen Menschen, die dem Schulalter bereits entwachsen sind. Die SchülerInnen nutzten die Kundgebung, um Beispiele der Unterfinanzierung an ihren Schulen zu benennen und ihren Unmut über die geplanten Kürzungen zum Ausdruck zu bringen. Neben maroden Gebäuden und fehlenden Räumlichkeiten wurde vor allem die schlechte Verkehrsanbindung der Schulen durch die Angebotseinschränkungen der BOGESTRA bemängelt. Auch die Einschränkungen, die mit der Schulzeitverkürzung (G8) und der damit verbundenen Lernstoffverdichtung führten zu großen Unmut, vor allem bei den älteren SchülerInnen. Ein Kundgebungsteilnehmer, der die 7. Stufe besucht, beklagte das miese Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Freizeitangeboten an seiner Schule.
Anlass der Kundgebung war die zeitgleich im Rathaus tagende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Bochum, bei der weitere Kürzungen auch im Bildungswesen diskutiert werden sollten. Organisiert wurde die Kundgebung von einem lockeren Bündnis aktiver SchülerInnen von verschiedenen Schulen Bochums. Dieser Vernetzungskreis beschloss vor Ort seine Arbeit weiter zu verstetigen und weitere MitstreiterInnen zu gewinnen. Das nächste Treffen soll am 24. 3. um 17:00 Uhr im Soziales Zentrum stattfinden.

 
 
 
 


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