Samstag 10.01.15, 12:53 Uhr

Juden in Bochum nach 1945

Am Dienstag, den 13. Januar stellt Dr. Hubert Schneider 19.30 Uhr in der Ev. Stadtakademie das Buch Leben nach dem Überleben: Juden in Bochum nach 1945 vor. Nach seinen ausführlichen Recherchen über die Bochumer „Judenhäuser“ geht er nun der Frage nach, was aus den Überlebenden Bochumer Juden nach dem 2. Weltkrieg geworden ist. Ende 1945 wurde in Bochum eine neue jüdische Gemeinde gegründet, die bis 1947 auf ca. 50 Mitglieder anwuchs. Warum kamen die wenigen Überlebenden, versehen mit Wunden aller Art, in die Stadt zurück, die es wenige Jahre zuvor zugelassen hatte, dass sie nach Jahren der Diskriminierung in die Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt wurden?
Wie gestaltete sich das Zusammenleben im Nachkriegsdeutschland vor dem Hintergrund von andauerndem Antisemitismus, Entnazifizierung, der Diskussion um Wiedergutmachung? Ob und wie es den zutiefst beschädigten Juden gelang, in der deutschen Nachkriegsgesellschaft Fuß zu fassen, wird in einzelnen Nachkriegsbiografien beschrieben.
Kosten: 4,- €, erm. 2,- € und für Akademiemitglieder

 
 
 
 


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