Freitag 02.05.14, 17:41 Uhr
Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären

Blackbox Abschiebung

Die IFAK veranstaltet im Herbert-Siebold-Haus, Engelsburger Straße 168, am 5. Mai um 19 Uhr eine Lesung mit dem Autor und Radiomoderator Miltiadis Oulios zum Thema Abschiebung. Im Zentrum steht die Frage, was Abschiebung in einer globalisierten Welt bedeutet und welche Funktion sie erfüllt. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Reihe von Vorträgen, Aktionen und Ausstellungen rund um das Thema Flucht, die der Bochumer Initiativkreis Flüchtlingsarbeit organisiert. Über das Buch von Miltiadis Oulios schreibt der Suhrkamp-Verlag: »Wir leben in einer Welt der erwünschten Mobilität: Indische Informatiker programmieren im Silicon Valley; Frauen aus Osteuropa arbeiten hierzulande im Pflegesektor; Studenten verbringen Auslandssemester in aller Welt.
Die Mobilität kennt aber auch eine Schattenseite: Menschen, die in den reichen Staaten des Westens ihr Glück suchen und denen permanent die Abschiebung droht. Doch was heißt das eigentlich, Abschiebung? Was passiert in der »Blackbox« Abschiebegefängnis? Und welchen Sinn macht überhaupt Abschiebepolitik? Miltiadis Oulios entwickelt eine Theorie der Abschiebung und portraitiert Menschen, die abgeschoben wurden. Mit Digitalkameras dokumentierten sie ihr Leben in der alten, neuen Heimat und erzählen ihre Geschichte. «

 
 
 
 


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