Samstag 03.08.13, 08:45 Uhr

Atomwaffen verschrotten!

Dass Bochumer Friedensplenum schreibt: »In den nächsten Tagen und Wochen stehen recht viele und bedeutsame Dinge für das Bochumer Friedensplenum, die DFG-VK und viele weitere friedenspolitisch bzw. antimilitaristisch engagierte Menschen an. Am Dienstag, den 6. August jährt sich zum 68. Mal der erste vernichtende Einsatz einer Atombombe. Wir gedenken an diesem Tag der Opfer von Hiroshima und erinnern gleichzeitig daran, wie gegenwärtig die atomare Bedrohung ist. Wir treffen uns am 6. August um 15 Uhr neben dem  Glascafé in der Kortumstraße und werden in weißen Anzügen mit einem Transparent “Atomwaffen verschrotten” fordern. Mit Flugblättern informieren wir darüber, dass nur 200 km entfernt in Büchel in der Eifel immer noch 20 Atombomben einsatzbereit stationiert sind. Wir laden dazu ein, am Sonntag, den 12. August mit uns nach Büchel zu fahren.
Das Jugendamt hatte die Bundeswehr ausgeladen nach einer einstimmigen Resolution im Jugendhilfeausschuss der mitveranstaltenden Stadt Herne gegen Bundeswehrwerbung  bei Minderjährigen. Mit einem Dringlichkeitsantrag im Rat läuft die Bochumer CDU dagegen Sturm. Die Oberbürgermeisterin berät zur Zeit mit den Mitveranstaltern Herne, Witten und Hattingen. Im September soll der Rat entscheiden. Zweifel sind angebracht, ob die SPD in Bochum diesem Druck standhalten will. In fantasievollen Aktionen wollen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern – zum Beispiel am Antikriegstag und im Bundestagswahlkampf an den Wahlkampfständen – klar machen: 15-Jährige für das Abenteuer Krieg zu begeistern hat mit Berufsbildung nichts zu tun!
Zum Antikriegstag laden wir diesmal schon am Samstag, den 31. August ein. Treffpunkt ist 14 Uhr neben dem Glascafé am Husemannplatz.
Wir wollen in diesem Jahr nicht erst auf der Berufsbildungsmesse für Unruhe sorgen, sondern schon in den Wochen zuvor aktiv thematisieren, dass die Bundeswehrpräsenz auf einer Messe für Minderjährige ein erschreckendes Beispiel für die Militarisierung unserer Gesellschaft ist.«

 
 
 
 


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