Donnerstag 16.05.13, 20:16 Uhr

„Rettet Filuka!“

Die Jugendgruppe von Greenpeace wird am Samstag, den 18. Mai mit einer Aktion „Rettet Filuka!“ in der Innenstadt für ein Schutzgebiet in der Arktis protestiert. Die Aktion startet ab 14.00 Uhr auf der Kreuzung Kortumstr./Bongardstr.. Dorthin verirrte sich Filuka, ein 3 Meter großer (aufblasbarer) Eisbär, weil er nach Beginn von Shells Ölbohrungen in seiner arktischen Heimat nicht mehr sicher war. Die Bochumer BürgerInnen können dann Filuka gemeinsam mit den Jugendlichen von Greenpeace auf nachgeahmten Eisschollen zum Stehen bringen und den Protest mit ihrer Unterschrift unterstützen. Greenpeace schreibt zu der Aktion: »Die Region der Arktis ist durch den globalen Klimawandel besonders gefährdet. Im vergangenen Herbst war die Ausdehnung des Meereises der Arktis so klein wie noch nie seit dem Beginn der wissenschaftlichen Beobachtungen vor 33 Jahren.
Diesen Rückgang des Meereises macht sich die Ölindustrie zunutze, um an bisher durch das Eis unerreichbare Öl- und Gasvorkommen zu gelangen. Vorreiter dieser beunruhigenden Entwicklungen ist vor allem der Ölkonzern Shell. Shell glänzt mit seinen Bohrplänen in der Arktis aber vor allem durch Pleiten, Pech und Pannen, sod ass zum Beispiel die beiden von Shell eingesetzten Bohrfahrzeuge so schwer beschädigt wurden, dass die Arktispläne vorerst ausgesetzt werden mussten. Auch ein Untersuchungsbericht des US-Innenministeriums bestätigte Mitte März diesen Jahres offiziell, dass Shell mit seinem Vorgehen in der Arktis bis jetzt vollkommen versagt hat. „Die Arktis als eine der letzten intakten Naturregionen unserer Erde darf nicht durch das verantwortungslose und lediglich profitorientierte Handeln von Konzernen wie Shell gefährdet werden“, so Jan Röhrig. „In der Arktis brauchen wir ein dauerhaftes Schutzgebiet, um Ölkatastrophen zu vermeiden!“ Die Aktion am Samstag war Teil einer weltweiten Kampagne zur Rettung der Arktis, deren Ziel es ist, 5 Millionen Unterschriften für eine Petition für ein Schutzgebiet und ein Verbot von Ölbohrungen und industrieller Fischerei zu sammeln. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.savethearctic.org. A

 
 
 
 


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