Mittwoch 24.04.13, 07:40 Uhr

Der AkU wird 30 Jahre alt

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) wird 30 Jahre alt und schreibt aus diesem Anlass: »Gleich drei Bäume, für jedes Jahrzehnt einen, pflanzte der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens. Eine Linde und eine Eiche verschönern die Wiese am Ümminger See. Eine weitere Linde wächst am „Slibowitz Weg“ an den Sportplätzen Hörder Straße. Andreas Bonnermann, der die Bäume großgezogen hat, wohnt dort in der Nähe. Am 28.04.1983 folgten mehr als 50 Bochumer Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf von Dr. Ingo Franke zur Mitarbeit und huben den Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. aus der Taufe. Er ist immer noch Vorsitzender des Vereins. Anlass zur Gründung war das Waldsterben, ein Thema das damals viele aktiv werden ließ. Der AkU präsentierte eine Ausstellung, u. a. im Planetarium unter Prof. Heinz Kaminski. Vorträge und Waldführungen fanden großen Zuspruch. Sehr bald folgten der Amphibien- und Fledermausschutz. Oft in Anspruch genommen wird die Igelpflegestation des AkU. Bekannt sind die sehr gut besuchten Fledermausbeobachtungsabende am Ümminger See im Rahmen des Spürnasenpasses. In einer Kindergruppe im Grundschulalter vermittelt der AkU Begeisterung für und Wissen über die Natur.
Der AkU beschäftigt sich aber nicht nur mit lokalen Themen. Die weltweite Klimakatastrophe – offiziell stark beschönigend als Klimawandel bezeichnet – sowie die Agenda 21 zur zukunftsfähigen Entwicklung der Menschheit sind für den AkU von hoher Wichtigkeit.
Der Verein ist daher im Beirat Bochum Agenda 21 und im Landschaftsbeirat vertreten. Er setzt sich intensiv mit Verwaltung und Politik in Bochum auseinander und fordert konsequent  den Schutz von Umwelt und Natur ein.
Der AkU ist aber nicht nur politisch und beratend tätig. Er greift auch zu Werkzeugen um Bochums Natur zu pflegen. Dies geschieht z. B. durch Kopfweidenschnitt und -pflanzung, die Beseitigung invasiver Neophyten oder das Anbringen und die Kontrolle von Fledermauskästen.
Aus aktuellem Anlass bittet der AkU Katzen im Haus zu belassen und Hunde zum Schutz von Jungtieren an der Leine zu führen. In Naturschutzgebieten besteht ein grundsätzlicher Leinenzwang. Hunde sollten z. Z. auch nicht in Teichen baden, da dies das Schlüpfen der Kaulquappen aus den Eiern stark beeinträchtigt.
Weitere Infos über den AkU stehen unter www.aku-bochum.de. Und natürlich freut sich der Verein über jegliche Unterstützung. Gruppentreffen finden mittwochs um 19:30 Uhr im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 statt. Termine für Pflegeaktionen nach Absprache. Es gibt also viele Möglichkeiten, sich in der bunt gemischten Truppe mit Spaß und Zufriedenheit für den Schutz unserer Bochumer Natur und Mitwelt zu engagieren.«

 
 
 
 


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