Sonntag 18.11.12, 20:07 Uhr
Volkstrauertag in Zweierreihen und im Gleichschritt

Militarismus statt Gedenken

Neben der trauernden Mutter hatten sich heute Nachmittag wie bereits am Volkstrauertag im letzten Jahr Aktive des Friedensplenums postiert und erinnerten daran, dass Krieg von Deutschland ausgeht. Daneben standen die Standarten der Pommern, Ostpreußen, Sudeten und Oberschlesier, die um ihre verlorenen Gebiete trauerten und sie teilweise revanchistisch zurückforderten. Eine Blechbläserkapelle der ev. Jugend spielte das Heldengedenklied vom guten Kameraden. Die Schleifen der Kränze wurden von einem Militär in Uniform, Bürgermeisterin Gabriela Schäfer und von Oberst der Reserve Christoph Konrad zurecht gezupft. Dann übernahm Oberst Konrad, der auch CDU-Vorsitzender in Bochum ist, das Kommando und erklärte, wie es weitergeht: Die Bundeswehrsoldaten wurden in Zweierreihen aufgestellt und marschierten an der Spitze des Zuges in den Gedenkgottesdienst. Eindrucksvoller kann man vor Gewalt und Krieg nicht warnen.

 
 
 
 


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