Dienstag 30.10.12, 18:39 Uhr

Fünfundzwanzigtausend Euro

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat heute veröffentlichen lassen, welche Honorare er in dieser Legislaturperiode bisher kassiert hat. Die Aufstellung. Ein einziges Mal wurde seine Vortragsleistung mit 25.000 Euro honoriert: in Bochum für einen “Atriumtalk”  bei den Stadtwerken. Alle anderen einzelnen Einnahmen für seine Plaudereien – insgesamt 1.343.445,38 Euro -  waren niedriger. Um zu beurteilen, wofür Steinbrück die 25.000 Euro erhalten hat, ist die Lektüre des WAZ-Berichtes über diese Event ganz aufschlussreich. Nun müsste nur noch in Erfahrung gebracht werden, wie viel Geld Sascha Hellen von den Stadtwerken dafür bekommen hat, dass es ihm gelungen ist, Peer Steinbrück für 25.000 Euro nach Bochum zu holen. Auf jeden Fall hat die Bochumer Öffentlichkeit jetzt eine gewisse Ahnung über das Ausmaß des Sponsorings von Hellen-Projekten durch städtische Töchter (“Steiger-Award”, “Herausforderung Zukunft”) .

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31. Okt. 2012, 20:53 Uhr

LeserInnenbrief von Ralf Feldmann:

Der Kandidat hat Nehmerqualitäten. Auch andere Töchter von Pleitestädten aus dem Ruhrgebiet ließen es sich angelegen sein, dem erfolgreichen Ex-Ministerpräsidenten,dem die Finanznot im Ruhrgebiet natürlich unbekannt ist, ein kleines fünfstelliges Zubrot anzureichen. Genosse kommt von genießen in der SPD.

Meine Prognose: Frau Kraft wird am Ende noch übernehmen.

Ralf Feldmann


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