Montag 27.08.12, 13:48 Uhr
Soziales Zentrum:

Solidarität mit dem Antifa-Camp

Das Soziale Zentrum in Bochum bietet dem Dortmunder Antifa-Camp an, in den nächsten Tagen die Räume des Sozialen Zentrums zu nutzen und schreibt: »Wir finden es empörend, wie Stadt und Polizei in Dortmund mit dem geplanten Antifa-Camp umgehen. Jahrelang sind die Nazi-Aktivitäten in Dortmund verharmlost worden. Selbst mehrere von Nazis begangene Morde  haben nicht dazu geführt, dass die offiziell Verantwortlichen in Dortmund bereit waren, das Nazi-Problem entschieden anzugehen. Mit dem Wechsel in der Führung des Polizeipräsidiums hat sich erfreulicherweise verbal einiges geändert: Dortmund gesteht ein, ein Nazi-Problem zu haben. Die Verbote, mit dem jetzt das bundesweite Antifa-Camp und seine Veranstaltungen kriminalisiert werden, machen aber deutlich, wie oberflächlich und unglaubwürdig die offiziellen Bekundungen in Dortmund sind, ernsthaft gegen die Nazistrukturen vorzugehen. Bei jedem wichtigen Konflikt mit den Nazis stellt sich die Polizei immer noch auf die falsche Seite. Das Soziale Zentrum wird das Antifa-Camp weiterhin mit allen ihm zu Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Wir wollen dazu beitragen, dass in dieser Woche die Entschlossenheit wächst, den Nazi-Aufmarsch am nächsten Samstag in Dortmund zu verhindern.«

 
 
 
 


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