Mittwoch 11.07.12, 16:58 Uhr

Bürgerentscheid soll Konzerthaus kippen

Die Bürgerinitiative Bürgerbegehren Musikzentrum hat sich im Ebstein getroffen und berichtet: “20 Bürger sehr motivierte und engagierte Bürger haben sich über die weitere Vorgehensweise abgestimmt, einen ersten Textentwurf für das Begehren erarbeitet sowie die rechtlichen Grundlagen besprochen und abgeklärt. Mit grossem Enthusiasmus wurde beschlossen, ein kassatorisches (also den Ratsbeschluss aufhebendes Bürgerbegehren) durchzuführen. Vertreter der sozialen Liste sowie der Piraten waren anwesend und haben die Anregungen zur internen Diskussion und Abstimmung mitgenommen und werden sich entscheiden, ob sie sich beteiligen werden. Weiterhin werden noch aktive Mitstreiter gesucht, die Unterschriften sammeln, denn ein Scheitern aufgrund von fehlenden „Einsatzkräften“ oder Material will man in jedem Fall vermeiden. Auch hat man sich dazu entschlossen um Spenden zu werben, um die Bürgerinitiative etwas besser aufstellen zu können, da man z.B. an mehreren Sammelorten gleichzeitig aktiv sein möchte.
Wer sich persönlich noch einsetzen möchte, kann zum Beispiel an den Samstagen in der Innenstand vor der Drehscheibe/City-Point ab 10 Uhr melden, denn dort wurden bereits Infostände angemeldet.
Aktuell wird heute eine Kostenschätzung eingeholt und dann direkt wird der 2. Anlauf des Bürgerbegehrens gestartet.
Aufgrund des Beschlusses des Bochumer Stadtrates vom 05.07.2012 sind die bisher gesammelten Unterschriften ungültig und alle, die bisher das Bürgerbegehren unterschrieben haben, müssen nochmal unterschreiben.
Also Alles auf Neu und nochmal von Vorne.
Aber der Erfolg, so sind sich die Unterstützer des Bürgerbegehrens gegen das Musikzentrum einig, wird sich einstellen, zumal das Thema jetzt in aller Munde ist und die Ratsentscheidung an den Bedürfnissen der Bochumer völlig vorbei geht.
Begeistert wurden auch weitere Aktionen skizziert, Bochum darf also gespannt sein!
Denn in einem waren sich alle einig: Das Musikzentrum darf unter den gegebenen Umständen nicht realisiert werden.
Gerade weil die Anwesenden sich für die Stadt Bochum interessieren und für eine lebenswerte Stadt einsetzen, kreativ, lebendig, kulturell vielseitig und sozial.«

 
 
 
 


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