Dienstag 06.03.12, 15:28 Uhr

Solidarität mit den Streikenden

Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken, erklärt anlässlich des am Mittwoch beginnenden Warnstreiks im öffentlichen Dienst: „Die Forderungen der Gewerkschaft nach 6,5 Prozent mehr Lohn oder Gehalt, mindestens aber 200 Euro für die zwei Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen haben unsere volle Unterstützung. Auch die Linksfraktion im Bundestag unterstützt die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen. Es kann nicht sein, dass für die Rettung von Banken Milliarden Euro locker gemacht werden, gleichzeitig aber im öffentlichen Dienst massiv Arbeitsplätze vernichtet werden: Seit 1991 fielen 1,6 Millionen Stellen weg und damit jeder dritte Arbeitsplatz. Krankenschwestern, Altenpfleger, Busfahrer, Angestellte in Rathäusern, Feuerwehrleute – sie alle leisten einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit und haben einen Anspruch auf gute Bezahlung. Außerdem brauchen die Auszubildenden im öffentlichen Dienst die Perspektive einer unbefristeten Übernahme. Es gibt eine Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger nach mehr und besseren öffentlichen Dienstleistungen, dazu müssen die entsprechenden Arbeitsbedingungen gegeben sein. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Arbeitgeber sich weigern, ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, daher ist es vollkommen gerechtfertigt, dass die Gewerkschaft darauf mit Warnstreiks reagiert.“

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7. Mrz. 2012, 15:11 Uhr

LeserInnenbrief von Falk Moldenhauer:

Ich erkläre meine Solidarität mit den Warnstreikenden im öffentlichen Dienst. Niemand sollte den Lügen über finanzielle Zwänge glauben, wonach ihre berechtigten Forderungen u. a. nach Tariferhöhungen übertrieben sind, sondern für eine Umverteilung des Reichtums kämpfen. Abrüstung ist das dabei das Gebot der Stunde!

Falk Moldenhauer, Mitglied der DKP-Bochum


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