Donnerstag 01.03.12, 11:28 Uhr
Wir sind es wert - Tarifrunde öffentlicher Dienst

Der Auftakt in Bochum

Für rund 2 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes verhandelt ver.di in den kommenden Wochen einen neuen Tarifvertrag. Angestellte, die trotz einer Vollzeitstelle noch einen Zweitjob benötigen, um nicht nur ein Ein-, sondern auch Auskommen zu haben, soll es dann nicht mehr geben.  Gestern machte der WIR-SIND-ES-WERT-Truck Halt in Bochum für eine „feierlichen Übergabe“ der Tarifforderungen an die Bochumer Vorstände, Geschäftsführungen und Leitungen der Betriebe und Dienststellen des Öffentlichen Dienstes. “Wie erwartet,” so Gudrun Müller, Geschäftsführerin im ver.di Bezirk Bochum-Herne, “hatten die Arbeitergeber nicht die Courage die Tarifforderungen entgegenzunehmen.” 6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro  lautet eine zentrale Forderung, “weil auch die Beschäftigten des öffent­lichen Dienstes Anspruch auf eine anständige Bezahlung haben und Nach­holbedarf besteht.” Lautstark war die ver.di-Jugend vertreten und will für ihre Zukunftschancen als Auszubildende kämpfen. “100 Euro mehr für Auszubildende, unbefristete Übernahme für alle Aus­zubildenden und die Fahrtkosten zur auswärtigen Berufsschule muss der Arbeitgeber tragen,” fordert Karina Lange, Bezirksvorstand ver.di Bochum-Herne und Jugendvertreterin Stadtverwaltung Bochum.
Die Forderung im Detail. Fotos von der Aktion.

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5. Mrz. 2012, 12:26 Uhr

LeserInnenbrief von Falk Moldenhauer:

Die Forderungen von ver.di sind gut und richtig. Durch eine Gemeindefinanzreform die die Knete zu Lasten der Reichen und zu Gunsten des öffentlichen Dienstes verteilt,
sind die Tarifforderung der Gewerkschaft leicht zu erfüllen. Spart lieber an der Rüstung nicht an uns.
Wer den Reiche beschenkt kann den Armen nichts geben.


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