Donnerstag 29.09.11, 21:41 Uhr

Was bringt die bodo-Oktober-Ausgabe?

Die Oktober-Ausgabe des Straßen-Magazin bodo ist erschienen. In der Vorschau heißt es: »„Urbanität durch Dichte“ hieß das Konzept der Architekten der Bochumer Hustadt – was man hoch genug stapelt, wird eine Stadt. bodo besucht eine Großsiedlung, die weit entfernt ist vom Idealismus ihrer Planer, aber auch besser als ihr Ruf.  Auf der Straße ist Gewalt allgegenwärtig. Sie gehört zu den täglichen Erfahrungen, gesprochen wird über sie höchstens in Nebensätzen. Ausgehend von dem Mord an einem Essener Obdachlosen im Juli trägt bodo 20 Morde der letzten Jahre zusammen und spricht mit Menschen auf der Straße über ihre Gewalterfahrungen.
bodo porträtiert Kerstin Keller-Düsberg, die Macherin der Dortmunder Museumsnacht, die am 1. Oktober stattfindet, und Matthias, einen der jüngsten Verkäufer des Straßenmagazins. Zwei Bildseiten zeigen den „Sozialen Tag“ im September, als 50 Angestellte eines Wittener Unternehmens zu bodo-VerkäuferInnen wurden.
bodo stellt ein „Herzkissen“-Projekt vor, das Frauen mit Brustkrebs Mut machen und Operationsschmerzen lindern möchte.
Auf den Spuren eines Apfels geht bodo auf Expedition nach Arnsberg.
Perik Hillenbach fordert: „Huldigt den Halden!“, Wolfgang Kienast möchte die Angst vor dem Lebertran-Ersatz Holundersaft nehmen und Bastian Pütter liest eine Broschüre des Jobcenter Dortmund, in der Comicfiguren Sätze sagen wie: „Die waren aber nett und haben sich ordentlich viel Zeit genommen.“
Weitere Themen: „Saufräume“, Envio, Verkäufergeschichten, Buch-, Platten- und Ausgehtipps und der große Veranstaltungskalender der alternativen Kulturszene.
bodo verlost Konzert-, Kino- und Kleinkunstkarten, Bücher, Essensgutscheine und eine Ruhrgepäck-Cargotasche.«
bodo erscheint monatlich mit einer Auflage von 11.000 und wird in Bochum, Dortmund und Umgebung von Menschen in schwierigen sozialen Lagen auf der Straße verkauft.
bodo kostet 1,80 Euro. 90 Cent behält der Verkäufer / die Verkäuferin.
www.bodoev.de

 

 
 
 
 


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