Donnerstag 02.12.10, 13:12 Uhr
Linke Liste begrüßt Neubauplanung an der Ruhr-Uni

Ruhr-Uni: G-Reihe bekommt Nachwuchs

Die Linke Liste an der RUB schreibt auf ihrer Webseite: »Dass die RUB mit “GD” ein neues Gebäude in der G-Reihe erhalten wird, ist schon seit längerem klar. Nur über den Standort wurde noch gestritten. Das Vorhaben des Rektorats stieß wegen der massiven Eingriffe in die Natur auf breite Kritik. Zuletzt sind die Rektoratspläne in allen zuständigen Gremien der Stadt Bochum abgelehnt worden. Nun zeichnet sich ein von unseren AStA-ReferentInnen mit entwickelter Kompromiss ab, der auch dringend nötig ist: denn 2013 kommen aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge rund 4000 Studierende mehr an unsere RUB. Dies rechtfertigte aber nicht den ursprünglichen Rektorats-Plan, den Neubau in ein nahes Landschaftsschutzgebiet zu setzen. Dies konnte verhindert werden.

Der nun erzielte Kompromiss sieht zwar vor, dass GD in den Wald hinter GC gebaut wird, aber wir konnten viele unserer Anliegen durchsetzen.
Abholzen, Ausgleichen, Schützen
So haben wir erreicht, dass der Neubau näher an GC heranrückt und die zu bebauenden Waldflächen im Verhältnis drei zu eins kompensiert werden. Das Gebäude wird höher gebaut und somit die Standfläche verkleinert. Zudem ist der Waldstandort an einige Bedingungen geknüpft: Damit das Landschaftsschutzgebiet und der Rest des Waldes von weiteren Baumaßnahmen verschont bleiben, soll die Baugrenze direkt hinter GD gezogen. Von einer weiteren Versiegelung des Unigeländes soll abgesehen werden. Die Idee, ein Tagungshotel im grünen Süden der Universität zu errichten, ist nicht zuletzt deshalb aufgegeben worden.
Wir bleiben dran
Unsere gute Arbeit wollen wir weiterführen und die zukünftigen Sanierungsschritte kritisch begleiten. Neben energieeffizienten Gebäuden setzen wir uns für eine behindertengerechte Universität ein. Im Zuge der Campussanierung muss auch das Verkehrskonzept verbessert werden. Wir werden die Gespräche über einen möglichen Ausbau des ÖPNV weiterführen. Durch die doppelten Abiturjahrgänge und die neue Hochschule für Gesundheit wird es in der U35 noch enger zugehen als bisher. Abhilfe wollen wir mit einer zusätzlichen Buslinie vom Hauptbahnhof zur Uni schaffen. Doch nicht nur die U35 platzt aus allen Nähten. Die Situation in den Parkhäusern muss verbessert werden. Das marode Parkhaus West muss endlich saniert werden.«

 
 
 
 


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