Mittwoch 13.02.08, 07:00 Uhr
VVN-BdA und amnesty international erinnern an das Schicksal von Sinti und Roma

Sie fuhren vom Bochumer Nordbahnhof in den Tod

118 Kinder und Jugendliche Sinti und Roma aus Bochum und Wattenscheid wurden von den Nazis nach Auschwitz deportiert. Vom Bahnhof Nord aus ging der Zug in den Tod. Heute erinnert dort nichts an die Deportation. Im Zug der Erinnerung, der am morgigen Donnerstag, 14.2. um 7.09 Uhr fahrplanmäßig am Bochumer Hauptbahnhof eintrifft, werden Tafeln die Namen der Deportierten zeigen. Dabei wird auch an das Schicksal der Bochumer Sinti und Roma erinnert. Eine Veranstaltung am 16. Februar um 17.00 Uhr im Kinosaal des Stadtarchivs befasst sich mit der Verfolgung der Bochumer und Wattenscheider Sinti und Roma in der Nazizeit, besonders auch der Kinder. Amnesty International macht darüber hinaus darauf aufmerksam, dass die Romakinder in den Balkanländern, aber auch in den Flüchtlingslagern der Bundesrepublik heute noch diskriminiert werden.

 
 
 
 


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