Mittwoch 06.02.08, 08:00 Uhr
Dokumentarfilm über die Proteste zum G 8-Gipfel in Heiligendamm

Das war der Gipfel!

Am Dienstag, 12.2., 19.30 Uhr, laden ver.di Bochum-Herne, das Bochumer Sozialforum, das Mieterforum Ruhr und der Bahnhof Langendreer in das endstation.kino. Gezeigt wird: Das war der Gipfel! Ein Dokumentarfilm über die Proteste zum G 8-Gipfel in Heiligendamm. Im Anschluss findet eine Diskussion mit dem Regisseur Martin Keßler statt. In der Einladung heißt es: »Juni 2007. Ostseebad Heiligendamm. Der größte Polizeieinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik. Über 17000 PolizistInnen, selbst die Bundeswehr, “sichern” das rituelle Gipfeltreffen der “mächtigsten Frau und Manner der Welt”, den sogenannten “Weltwirtschaftsgipfel”. Trotzdem gelingt es circa 12.000 GlobalisierungskritikerInnen immer wieder, die wichtigsten Zufahrtsstraßen zum hermetisch mit Zaun und Stacheldraht abgeriegelten Tagungsort zu blockieren und ihre Kritik an dem gegenwärtigen Weltwirtschaftssytem und ihre Alternativen öffentlich zu machen. Und das obwohl zunächst das “Chaos von Rostock”, Politikerrufe nach Gummigeschossen und GSG 9 gegen die “Steinewerfer von Rostock”, die Schlagzeilen beherrschen.
Der Dokumentarfilm neueWUT III – DAS WAR DER GIPFEL! kann und will die Frage nach der Rolle staatlicher Undercover-Agenten bei den Protesten in Heiligendamm nicht beantworten. Auch nicht die vielen Fragen nach Verhalten und Rolle des sogenannten “schwarzen Blocks”. Aber er will die Bedeutung dieser Fragen aufzeigen. Vor allem will der Film eine “Chronik der laufenden Ereignisse” liefern, das Geschehen während “der Tage von Rostock und Heiligendamm” nachzeichnen. Das Vorgehen der Sicherheitskräfte und der DemonstrantInnen. Und die vielen Aktionen und Veranstaltungen, in denen es um die Auswirkungen von Globalisierung und weltweiter Privatisierung auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen geht.
Der Filmemacher Martin Keßler (*1953) studierte Geschichte, Germanistik, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften in Marburg und Berlin. Seit 2001 unterrichtet Martin Keßler als Lehrbeauftragter an der Phillips-Universität Marburg. Schwerpunkte seiner Arbeit als Filmemacher und freier Fernsehjournalist seit Mitte der 80er Jahre sind Berichte, Reportagen, Dokumentationen zu Sozial- und Wirtschaftsthemen, u.a. für ARD, ARTE, ZDF, WDR, HR.«

 
 
 
 


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