Samstag 06.12.25, 16:31 Uhr

Vorstellung eines Buches über Zwangsarbeit


Am Samstag, den 13. Dezember um 19:30 Uhr lädt das Schauspielhaus im Oval Office zu einer Vorstellung des Buches „Als die Holzschuhe zerbrachen, ging ich barfuß. NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne“ ein. Die Herausgeber*innen berichten aus der Recherche, über die Ergebnisse, über mögliche Bildungsarbeit und künftige Aktivitäten der „Initiative Gedenkort Bochum-Bergen“ Anschließend lesen die Ensemblemitglieder des Schauspielhaus Jele Brückner, Mara Romei und Payam Yasdani Passagen aus dem im Oktober erschienenen Buch.

Das Schauspielhaus schreibt in seiner Ankündigung: »Zechen und Bergbauromantik prägen die Geschichten des Ruhrgebietes. Über die Schicksale von Zwangsarbeiter*innen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Bergbau schuften mussten, ist wenig bekannt und sie spielen in unserer Erinnerungskultur noch kaum eine Rolle.
Allein in Bochum hat es 180 Lager für Zwangsarbeiter*innen gegeben. Eines dieser Lager, das noch vollständig erhalten ist, ist das in der Bergener Straße 116 a-i. Die zivilgesellschaftliche Initiative Gedenkort Bochum-Bergen hat in Kooperation mit der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. im Oktober 2025 ein Buch über die NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constantin (Bochum) und Mont Cenis (Herne) und über das Lager in der Bergener Straße herausgegeben: Eine erkenntnisreiche Aufsatzsammlung mit Text- und Bilddokumenten sowie Berichten von Zeitzeug*innen.«

Autor:innen des Bandes sind: Friedel Brenneke, Volker Gerwers, Waltraud Jachnow, Myra Kaiser, Wilfried Korngiebel, Sabine Krämer, Marvin Olm, Susanne Slobodzian, Céline Spieker, Alfredo Vernazzani, Susanne Wycisk.

Es ist kein Eintrittspreispreis angesetzt, stattdessen wird eine Spende nach Selbsteinschätzung vorgeschlagen