Donnerstag 01.06.17, 17:33 Uhr

HausbesetzerInnen suchen
Gespräch mit der Stadt

Die Aktivist*innen aus dem besetzten Haus in der Herner Straße 131 wenden sich in einem offenen Brief an die Stadt Bochum. In dem Schreiben, welches am Donnerstag dem Büro von OB Eiskirch und weiteren VertreterInnen der Stadt übergeben wurde, wird um eine Gesprächsaufnahme gebeten. In einer Erklärung dazu heißt es: »Die Aktivist*innen sind zuversichtlich eine gemeinsame Lösung zu finden und wollen ein dauerhaftes Nutzungkonzept erarbeiten. „Das Haus ist nun seit fast zwei Wochen besetzt und wird von uns systematisch in Stand gesetzt. Im seit 16 Jahren leerstehenden Ladenlokal wurde ein Begegnungscafé eröffnet, es fanden bereits verschiedene Veranstaltungen mit teilweise bis zu 300 Gästen statt“ so Aktivistin Bianca Setzer.Unter dem Motto „Instandbesetzen statt Kaputtbesitzen“ soll gemeinsam mit der Nachbarschaft ein Konzept für die langfristige Nutzung des Hauses erarbeitet werden. Hierfür sei es allerdings dringend notwendig, eine einstweilige Verschiebung der Zwangsversteigerung zu veranlassen. „Als Gläubiger*in ist die Stadt Bochum in der Pflicht. Sie hat nicht nur eine mögliche Räumung zu verantworten, sondern auch die Möglichkeit, die für den 22. Juni angesetzte Zwangsversteigerung auszusetzen um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden“ so Setzer weiter.«

 
 
 
 


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