Freitag 23.09.11, 08:27 Uhr

Menschenrechtsarbeit in Kolumbien

Mit Sergi Perelló (Spanien) und einer Aktivistin aus Kolumbien

Am Mittwoch, den 28. September lädt der AK Lateinamerika um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation International Action for Peace“ (IAP) in den Bahnhof Langendreer ein.  IAP ist im Kontext fortgesetzter Verletzungen der Menschenrechte von GewerkschafterInnen, städtischen und ländlichen AktivistInnen wie auch von MenschenrechtsverteidigerInnen selbst entstanden. Sie alle werden  von Todesschwadronen bedroht, die unbehelligt und mit Wohlwollen des kolumbianischen Staatsapparats agieren. Dies ist schon in zahlreichen Gerichtsverfahren bewiesen worden.
Die manifeste Unfähigkeit der Behörden, den Schutz ihrer BürgerInnen zu gewährleisten, war ein Hauptmotiv zur Gründung von IAP. Dies ist eine internationale Organisation, die das Ziel hat, die Aktivitäten ländlicher Gemeinden und bedrohter, in Gefahr befindlicher gesellschaftlicher AktivistInnen durch Präsenz und Begleitung internationaler BegleiterInnen zu unterstützen. Die Arbeit von IAP ist effektiv und sicher und schafft es so, Menschenleben zu retten, die Spannung des Konflikts zu senken und die Entwicklung gesellschaftlicher und politischer Aktivitäten der ländlichen Gemeinden zu gewährleisten. Diese Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise statt, deren Ziel es ist, Menschen für die Kriegssituation in Kolumbien zu sensibilisieren und eventuell Interessenten für eine Begleitarbeit zu gewinnen.

 
 
 
 


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