Willkommen auf unserer Webseite!

Werte Freund*innen / Besucher*innen,

von uns zunächst die allerbesten Wünsche für 2021. Möge der Spuk der Pandemie bald vorüber sein.

Seit einem Jahr haben wir nicht mehr auftreten können. Eine zunehmend nervige Angelegenheit. Auch wenn auf hohem Niveau geklagt wird, gilt zu konstatieren, dass es bis heute zu keinem wirklichen Lock-Down kam, wie es ihn in anderen Ländern gab und gibt. Wichtig bleibt demnach die Frage, wie sich beschäftigt und das Leben unter aktuellen Kriterien organisiert und gestaltet werden kann. Möglichkeiten gäbe es genug, obschon Vereinzelung / Einsamkeit den Alltag bestimmt, da nur wenige persönliche Kontakte erlaubt sind.  Zugegeben: eine brisante und kaum auszuhaltende Stimmungslage, von der Menschen aus vielen sozialen Bereichen erfasst wurden. Des Weiteren  gilt fest zu halten, dass die Bundesregierung auf ganzer Linie versagt hat. Statt gezielt und stringent, aber dosiert Informationen zum bedrohlichen Thema zu lancieren, kam es zu medialer Reizüberflutung. So wurden Politiker*innen und Wissenschaftler*innen, und andere, die sich für“ Expert*innen “ halten und sich selber gerne reden hören von einer Talkshow zur nächsten gereicht. Mit dem Resümee, dass große Teile der Bevölkerung in den Abschaltmodus übergingen, immer mehr Wut mangels Ergebnislosig – und Handlungsunfähigkeit hoch kochte und Rücksichtsnahme sowie Vorsichtigkeit zwangsläufig in Vergessenheit geriet. Was heute noch als beschlossen galt, verortete sich schon morgen wieder als obsolet. Eine opportunistische Groteske mit chaotischen Zuständen, den die sog. Volksvertreter*innen und auch Wissenschaftler*innen zu verantworten haben. Ganz nach dem Gestus Konrad Adenauers / CDU,  erster Bundeskanzler (1949-63): “ Was schert mich mein Geschwätz von gestern „. Beispiele bezüglich Kritik gäbe es en masse, was jedoch in der derzeitigen Situation nicht wirklich weiter hilft.

Künstler*innen, Konzerte und LIVE-Kultur, als ein anti-rassistisches Instrument, verschwindet mitsamt Rucksack zwischen Meshed im Iran und Islam Quala in Afghanistan. Ein riesiges, menschenleeres NoWhereLand, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.Weit weg von uns, hat aber Gründe: seit Beginn der Pandemie und der Suche nach Lösungsansätzen wurde seitens Politiker*innen der Eindruck vermittelt, Kultur sei nicht so wichtig, darauf könne verzichtet werden. Dem Vernehmen nach ein Affront der Arroganz, einhergehend  mit Einschränkungen und Angriffe auf ein weiteres Grundrecht. Mittlerweile an der Tagesordnung im Land gern zitierter Dichter und Denker. Als Handlungsauftrag gilt es daher die Vielfältigkeit von Kultur zu verteidigen. Kenntnisnahme darüber findet im kultur-politischen Raum und Diskurs, endlich mehr und mehr Einlaß. In Frankreich kam es erst kürzlich zu Theaterbesetzungen durch Schauspieler*innen und Staff. Bei ihnen handelt es sich weder um Corona-Leugner*innen noch Verschwörungsliebhabende oder sonstiges Klientel. Um es deutlich zu machen: Schutz vor der Pandemie steht an erster Stelle!

Unsere abgesagten Konzerte, siehe Termine, mussten in die 2. Jahreshälfte verschoben werden. Ein neuerlicher Versuch, der vierte. Auch der 1.Mai an der Zeche Carl in Essen und das UZ-Pressefest in Dortmund fallen erneut aus.

Chapeau und Dank an alle Veranstalter*innen, für die das gleichwohl nervig ist und  Mehrarbeit bedeutet. In Anbetracht dessen tragen wir mittels regelmäßiger Updates dafür Sorge, sich unter „Termine“ zu informieren.

Ansonsten gilt: achtet weiterhin gut auf euch und andere Menschen und bleibt gesund! Rücksichtslosigkeit und Ignoranz sind das Sprungbrett für die Pandemie.

Und: eine Zeile tiefer gibt es erfreuliche und bessere Nachrichten!

MA VALISE – NO BORDER STYLE– Abschiedstour, März 2022

Afro-Dub-Reggae-Cumbia-Rock-Musette / Clisson – France

* 4.3.: Marburg / Kulturzentrum Waggonhalle

* 5.3.: Augsburg / Ballonfabrik

* 6.3.:

* 7.3.: Reutlingen / Kulturzentrum Franz K.

* 8.3.: Oberhausen / Druckluft

* 9.3.: Bremerhaven / Pferdestall

* 10.3.: Bochum /Kulturzentrum Bhf.-Langendreer

* 11.3.: Leverkusen / KAW

* 12.3.: Stuttgart / Kulturzentrum Laboratorium

bANDISTA- Lovely tunes against global racism-Tour, Mai 2022

Reggae – Ska – Mestizo – Anatolian Grooves / Istanbul – Türkei

* 12.5.: Stuttgart / Kulturzentrum Laboratorium

* 13.5.: Bochum / Kulturzentrum Bhf.-Langendreer + Compania Bataclan

* 14.5.: Göttingen / Theaterkeller

*

* 16.5.: Reutlingen / Kulturzentrum Franz K.

* 17.5.: Oberhausen / Druckluft

* 21.5.: Augsburg / Ballonfabrik

* 22.5.: Leipzig / Markthalle

* 27.5.: Bremerhaven / Pferdestall

more to come!

I = Infos zur politischen Situation in der Türkei! (siehe ‚Politische Stellungnahmen‘)

Das Programm der COMPANIA, deren Musiker*innen auch die Instrumente untereinander tauschen, präsentiert einen Stil- Mix mit eigenen Texten und begeistert unter anderem mit anatolischen Grooves. An den europäischen Osten erinnert der Klezmer-Freilachs, eine bekannte jiddische Weise. Neben der musikalischen Vielfalt tritt COMPANIA auf der Bühne gleichwohl mit politischer Aussage, aber auch Liebesliedern, an das Publikum heran. Immer tanzbar und mit viel Groove.

COMPANIA BATACLAN ist eine 6-köpfige Band aus NRW.
Musikalischer Abwechslungsreichtum verbindet sich mit politischem Anspruch. Texte aus eigener Feder werden mit verschiedenen Stilen unterlegt. Heraus kommt ein spannender Soundclash; ob Balkan, Klezmer, Rock, Swing, ReggaeSka sowie orientalische Nuancen – COMPANIA BATACLAN tanzt auf vielen musikalischen „Hochzeiten“ – frei nach dem Motto der amerikanischen Anarchistin Emma Goldman „Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“

Der Name COMPANIA BATACLAN hat nichts mit dem schrecklichen Attentat des IS in Paris zu tun, erinnert jedoch an eine Gruppe libertärer Menschen im Umfeld einer Bar (Bataclan) in Madrid, die den Plan fassten, ein Attentat auf den spanischen Diktator und Vorgänger Francos, Primo de Rivera, zu verüben. Durch Denunziantentum wurde der Plan jedoch vereitelt, die Beteiligten festgenommen und hingerichtet. Mit diesem historischen Rückgriff und Namen will die Band an jene mutigen Menschen erinnern, die in der aktuellen Geschichtsschreibung (fast) keinen Platz gefunden haben.

COMPANIA BATACLAN trat neben eigenen Konzerten unter anderem auch als musikalische Begleiterin von Markscheider Kunst, Irie Revoltés, Kocani Orkestar, Antwerp Gypsy Ska Orkestra, Red Ska, Özgür Cebe (Kabarettist), Sookee, Esther & Joram Bejarano / Microphone Mafia, Dottore Ring Ding, Sara Hebe und Band, den türkischen- und kurdischen Kapellen Bandista, Hakan Vreskala, Grup Yorum, Mikail Aslan & Ensemble, Mavis Güneser, Miraz sowie Ma Valise oder 44 Leningrad auf.

Gerade die Konzerte mit unseren Sistabands Ma Valise und Bandista haben großes Vergnügen bereitet.

Update: Ma Valise / Fr. dagegen teilen mit, dass sie sich aufgelöst haben! Aber es wird eine kurze Abschiedstour im März 2022 geben.

Die bANDISTA-Tour wird im Mai 2022 nachgeholt.

Gerne treten wir bei Solidaritätsveranstaltungen auf, deren Inhalte wir teilen.

COMPANIA BATACLAN begreift sich als Kollektiv und organisiert sich „with a little help from our comrades!“ selbst.

Line-up:

Zebralina – Stimme, Kazoo, Tinwhistle, Percussion, Texte, Akkordeon

Sabin Bassasin – Gitarre, Bass

Nico – Cajon / Schlagwerk

Heval Botan – Percussion, Texte

Sax-Machine San Holo – Saxophon, Klarinette, Violine & Satire

El Luce – Elektro Saz-Bass, Kontrabass

Che-Thin, Istanbul (zeitweilig) – Percussion

Nutty Dread – Webmaster / Design

Thx und viele Grüße an die Redaktion von bo-alternativ.de, alle Konzertbesucher*nnen, Freund*innen und Veranstalter*innen.
Besonderer Dank: U. Uno, Wgang und Mari-Anne. Selbiges an unseren Webmaster/Designer sowie Gevatter F.

 Booking und Kontakt: bataclan@bo-alternativ.de