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Dienstag, 25. 9., 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer
TEATRO VIVO / Guatemala:
" Ay, Ay, Ay Café "
Die Bühne ist fast leer. Kaffeesäcke aus fernen Ländern liegen herum. Plötzlich schlüpft
eine Kaffeebohne aus einem dieser Säcke. Sie schaut sich verwundert um und erzählt schließlich
ihre Geschichte: die Kulturgeschichte des Kaffees, mit all den Legenden und Mythen, die sich um die Entdeckung
des anregenden Gebräus ranken. Das Publikum findet sich in der Atmosphäre eines Wiener Caféhauses
wieder, röstfrisches Aroma liegt in der Luft, Bach erklingt, eine Liebesgeschichte bahnt sich an...
Jäh wird diese Stimmung durch den Lagerverwalter und einen Alptraum der Kaffeebohne unterbrochen.
Temperamentvoll, witzig und mitreißend nimmt uns die kleine freche Bohne mit auf die Reise um die Welt und
durch die Jahrhunderte, berichtet über ihre afrikanischen und arabischen Wurzeln ebenso wie über den
Weltmarktkrimi und das große Geld.
Teatro Vivo aus Guatemala ist lebendiges Theater mit Worten und Bildern. Texte, Mimik, Gestik, Düfte und Klänge
fügen sich zu einem kunstvollen Mosaik. Elemente des quirligen Volkstheaters Lateinamerikas werden genial
mit zeitgenössischer Dramaturgie des "Armen Theaters" verbunden. Vor den Repressionen der guatemaltekischen
Regierung geflüchtet, leben die KünstlerInnen inzwischen in Frankreich im Exil. Festivalbeiträge
in den Metropolen Europas bringen ihnen ebenso wie ihre Gastspieltourneen immer wieder begeisterte Kritiken ein.
Der Auftritt während der "Fairen Woche" ist eine Veranstaltung des EineWeltForums Bochum und des
AK "Eine Welt" der lokalen Agenda 21.
AK 15,- / erm. 8,-
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