Einladung zu einer Diskussion über die Neukonzeption der BSZ
erstes Treffen zum Abchecken des Interesses am Mittwoch, den 21.03.2001, 18 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6


Liebe Leute in den Fachschaften, Initiativen und drum herum !
Die schwierige Situation der AStA-finanzierten Zeitung BSZ hat innerhalb der AStA-tragenden Liste (al, lili und fsi), innerhalb der FSVK und in der Redaktion der BSZ zur Diskussion geführt, wie man zukünftig das Interesse (nicht nur der RUB-Studis) an dieser Zeitung wiederbeleben kann, wie die BSZ qualitativ besser werden kann und ob es nicht andere Möglichkeiten der weiteren Produktion dieser Zeitung gibt. Momentan ist die BSZ nicht unbedingt das Campusmedium Nummer eins, sie wird nicht mehr so viel aus den Kästen mitgenommen oder in der Mensa, in den Vorlesungen, in den Fachschaften etc gelesen, wie das früher einmal der Fall war. Die Schwäche der BSZ rührt nach Ansicht einiger KritikerInnen u.a. auch daher, daß ein wild zusammengewürfelter Haufen von RedakteurInnen die Zeitung herstellt, diese Redaktion allerdings in den letzen Jahren zunehmend mit ständig wechselnder Besetzung produzieren mußte. Aus diesen Gründen ist die Identifikation mit dem Produkt BSZ seitens der Redakteure eher als gering einzuschätzen.
Ein weiterer Grund für das zunehmende Desinteresse an einer Campuszeitung könnte sein, daß die Uni inzwischen nur einen Teil des studentischen Lebens darstellt, meistens nicht den interessantesten.
Daher wollen wir den Versuch starten, die BSZ in die Stadt hinein zu öffnen . Das bedeutet, daß in stärkerem Maße Themen außerhalb der Uni aufgegriffen werden sollen und die Zeitung auch in Kneipen und sonstigen kulturellen Zentren verteilt werden soll.
Die Diskussion um eine Zeitung, die thematisch über den Tellerrand der Uni hinausgeht und insbesondere auch für den Stadtbereich interessant ist, startete unabhängig von der BSZ bereits vor einiger Zeit.. U.a. aus dem wöchentlichen Uni-Projekt 2313, aber auch aus den politisch-kulturellen Zentren, wie z.B. dem Bhf. Langendreer wurde die Idee propagiert eine – am besten wöchentliche erscheinende - Zeitung herzustellen, die sich primär über Werbung finanzieren sollte. Darin sollten verschiedene Initiativen aus der Uni wie außerhalb integriert werden. In eine ähnliche Richtung könnten die Ideen zur Neugestaltung der BSZ gehen.
Inhaltlich könnte die BSZ beispielsweise geteilt werden in Campusseiten, Stadtseiten und Kulturseiten. So wäre beispielsweise sichergestellt, daß Unithemen, AStAthemen und Fachschaftsthemen weiterhin genügend Raum hätten. Eine weitere zentrale Frage betrifft das Format und sonstige Layout. Will man das alte Layout behalten, fällt die Zeitung wieder mehr ins Auge, wenn sie zweifarbig ist etc. Auch über die Erscheinungsweise sollte man sich erneut Gedanken machen.
Oder die Frage, wie könnte die BSZ geschickter verteilt werden? Neben Internet-Präsenz könnte man ja die Zeitung auch per mail als .doc oder .pdf verschicken. Der normale Weg könnte aber über die Verteilung an der Uni, in Kneipen sowie den Postweg laufen.
Ihr seht, unser aller BSZ soll und kann viel schöner werden. Wenn ihr Lust habt, mitzudiskutieren, würden sich Redaktion, FSVK und AStA sehr freuen. Anregungen könnt ihr auch an die BSZ selber und die FSVK schicken.