Soziale Liste Bochum




PRESSEINFORMATION
Soziale Liste Bochum zum Tippelsberg:
Für Freizeit- und Erholungszentrum ohne Kommerz!

Die Soziale Liste Bochum hat sich in die Diskussion um die Gestaltung des Tippelberges eingeschaltet und an den Rat der Stadt eine Anregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW gestellt. Danach soll die Gestaltung des Tippelberges nach Schließung der Bauschutt-Deponie als Naherholungsgebiet für die Bochumer Bürger, vor allem auch für Familien und Kinder erfolgen. Die Gestaltung soll dabei auch dazuführen, dass Tippelsberg, „Grünzug Nord" und „Stemberger Busch" miteinander verbunden werden.
Die Bergkuppe soll ohne Bepflanzung möglichst kahl bleiben, damit die Aussieht in alle Richtungen des Ruhrgebietes und vor allem auf Bochum erhalten bleibt. Es sollte eine große Tafel errichtet werden, die auf die Sehenswürdigkeiten mit Entfernungsangaben und Himmelsrichtung hinweist. Weiterhin wird vorgeschlagen auf der oberen Fläche Möglichkeiten zum Drachensteigen zu schaffen. Bänke und Tische sollen zum ausruhen und Picknick einladen. Im westlichen Teil soll eine Sommerrodelbahn für Kinder gebaut werden, während der östliche Teil, begrünt und aufgeforstet, eine Verbindung zum Stemberger Busch herstellen soll. Ein Wegenetz, einige Schutzhütten und Grillplätze sollen geschaffen werden, aber auf Windräder und Bauten soll grundsätzlich verzichtet werden.
Ein solchermaßen konzipiertes Naherholungs- und Freizeitgebiet hätte für Bochum, insbesondere dem Bochumer Norden, große Bedeutung. Für Familien, Schulklassen und Bochumer und Herner Bürger könnte es zu einem attraktiven Ausflugsziel ohne Kommerz werden. Die Soziale Liste Bochum ist gerne bereit an den Planungen für den Tippelsberg teilzunehmen und ihre Vorschläge dem Stadtrat zu erläutern.

Soziale Liste zu OPEL und Hartz IV
Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung hat die Soziale Liste Bochum mit Empörung auf die Verabschiedung der sog. Hartz IV-Gesetze reagiert. Diese Gesetze vergrößern die Armut dramatisch und werden das soziale Klima auch in unserer Stadt drastisch verschärfen. Außerdem bekundete die Mitgliederversammlung ihre Solidarität mit der Opel-Belegschaft im Kampf um den Erhalt der Bochumer Werke, deren Existenz von General Motors Boss Forster vor wenigen Tagen in Frage gestellt wurde.