Das Kuratorium Stelen der Erinnerung berichtet: »Auch in diesem Jahr gedachte das Kuratorium Stelen der Erinnerung gestern des Todestages von Betti Hartmann, die mit erst 15 Jahren von den deutschen Faschisten in Auschwitz ermordet wurde. Sie war damit das jüngste Wattenscheider Opfer des Holocausts. Kuratoriumsvorsitzender Felix Oekentorp eröffnete um 13 Uhr die gut besuchte Veranstaltung am Betti Hartmann- Platz am Wattenscheider Rathaus. Christoph Nitsch, stellvertretender Vorsitzender von Stelen der Erinnerung, begann seine Rede mit den Versen aus Bertolt Brechts „Arturo Ui“, die mit den bekannten Worten „Der Schoß, aus dem das kroch, ist fruchtbar noch“ endet. mehr…
Der Bahnhof Langendreer lädt am kommenden Wochenende, den 18. – 19. Juli zu einem „Poetischen Superpower-Workshop mit Julia & Ruth von meinewunschdomain“ ein: »“Was kann ich denn schon tun?“ Die Veränderung geschieht JETZT! Du BIST die Veränderung!
Rassismus, Klimawandel, Politikverdrossenheit, Hass und Hetze: Um dem etwas entgegen zu setzen, brauchen wir Kreativität, Mut und eine eigene Meinung. Wir beginnen die Sommerferien mit einem Training hierfür. mehr…
Dienstag 16.06.20, 19:11 Uhr
Bis 30.07.20: Schaufensterausstellung des atelier automatique:
Das atelier automatique beschreibt auf seiner Webseite seine aktuelle Schaufensterausstellung: »Das atelier automatique ist lange kein Ort öffentlicher Versammlung mehr gewesen. Die Vorhänge sind geschlossen, das Rolltor ebenfalls. Wir halten weiterhin Abstand, aber melden uns zurück aus der Queerantaine. Innerhalb der Pandemie-bedingten Rückzugsphase entstehen Gedanken, Kunstwerke, analoge und digitale Begegnungen, aber auch der Wunsch, wieder mehr mit einem Außen zu kommunizieren. Denn das gibt es noch, direkt vor uns, die Straßen sind rege frequentiert, die Fragen drängen: Wie können und wollen wir in einer Welt in Beziehung sein, in der es also doch die Mütter zu sein scheinen, die sich um die Kinder kümmern, in der rassistische Gewalt zum Alltag gehört und sich Proteste zwischen sozialen Medien und der Straße bewegen, Pflegepersonal mal Applaus, aber kein gutes Gehalt bekommt, Rettungsschirme nur über einigen aufgespannt werden und Menschen hier und da auf diese und jene Weise vereinzeln. mehr…
Am Donnerstag, den 19.03. startet ein Bündnis aus Erstaufrufenden die Briefkampagne „Gerade jetzt: Evakuierung von Geflüchteten – Bereitschaft zur kommunalen Aufnahme!“ Zur Kampagne rufen die Initiative Seebrücke Bochum, die Ateliergemeinschaft atelier automatique, der Bahnhof Langendreer, die Medizinische Flüchtlingshilfe und die Oval Office Bar im Schauspielhaus auf. Julia Nitschke vom atelier automatique dazu, warum die Kampagne gerade jetzt gestartet wird: “Wir sind alle von der Corona-Krise gleichermaßen betroffen und wir sind uns des derzeitigen Ausnahmezustands voll bewusst. Wir finden aber, dass die Rettung der Geflüchteten vor allem von den griechischen Inseln gerade deshalb jetzt keinen Aufschub erlaubt!“ Die Aktion versteht sich als Teil der bundesweiten Seebrücke-Kampagne #LeaveNoOneBehind. mehr…
Zu Lecture Performances von Julia Nitschke & Omar Guadarrama lädt das atelier automatique, Rottstr. 14, am Donnerstag, den 12. März um 19.30 Uhr im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 ein: »53 Dichter, die in Ciudad Juárez, Chihuahua über Gewalt und Feminizide, eine Erkundung und Schaffung der Grenze sprechen. Kunst als Waffe und als Schrei, um darüber zu sprechen, was nicht nur Frauen an der nördlichen Grenze Mexikos leben oder einst gefühlt haben, sondern die Zeilen jedem weiblichen Auge unseres Landes sichtbar zu machen. Eine Lesung und Lecture Performance von Omar Guadarrama. Er ist Schauspieler und studiert zurzeit den Master InterAmerican Studies in der Universität Bielefeld. Julia Nitschke hat sich im Zuge eines New York Times Artikel über Fashion und Zeitgenössische Protestformen Gedanken über Glitzer gemacht, und wie die Maskierung von Glitzer Polizeigewalt markiert. Aber auch Gedanken über Manifeste und das Politische Potential von Memes spielen hier rein.«
Mit den Feministischen Aktionswochen wird auch in diesem Jahr ein beeindruckendes Programm angeboten. Die Organisatorinnen schreiben: »Wir haben im Rahmen des Bündnisses ein vielseitiges Programm aufgestellt, welches unterschiedliche Perspektiven des Feminismus beleuchtet. Die Veranstaltungen sollen einen Einblick in die Vielfalt feministischer Themen und einen möglichst niederschwelligen Zugang dazu bieten.« Nachfolgend sind Kurzinformationen zu den mehr als 30 Veranstaltungen zu finden. Ausführlicheres ist in Kürze an dieser Stelle und auf der Webseite der Feministischen Aktionswochen zu finden:
04.03.2020 // 19:00 Uhr // Feministische Kämpfe gegen den Kapitalismus – Schmückendes Beiwerk oder transformatorische Kraft – Input zum Streikfrühstück mit Katharina Schwabedissen
06.03.2020 // 19:00 Uhr // PINK. GLITTER. VIOLENCE. – Eröffnung der Ausstellung von Mirjana Mitrovic
07.03.2020 // 17:00 Uhr // DEMO ZUM FRAUEN*KAMPFTAG
07.03.2020 // 20:00 Uhr // KONZERT: Lena Stoehrfaktor
Das endstation.kino zeigt am Montag, den 9. Dezember um 19 Uhr den Film „Frauen bildet Banden“. Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen. Erzählungen von Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der Frauenbewegung wieder lebendig werden. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit einer der Filmemacherinnen: Maria Baumeister. Moderation: Julia Nitschke (atelier automatique). Eintritt: AK: 9 € | Erm: 7,5 €
Das endstation,kino kündigt eine spannende Woche an: »Sie beginnt am Sonntag, den 08.12. um 17.30 Uhr mit Afghanistan 1969. Ein Land, vom Kino gerettet, einem experimentellen Projekt, das einen dokumentarischen Amateurfilm in den Mittelpunkt stellt. Der Film wurde vor 50 Jahren in Afghanistan von einer jungen Filmemacherin aus Italien gedreht. Der Super8-Film wird von Musikern aus dem Irak, Italien und Afghanistan live vertont. Mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. Yahya Wardak. Er war selbst aus Afghanistan geflohen und setzt sich heute für den Wiederaufbau in Afghanistan ein sowie für eine ordentliche Schul- und Ausbildung in der Gesundheitsversorgung. mehr…
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung e.V. gedachte gestern in einem würdigen Rahmen des jüngsten Wattenscheider Opfers des Holocausts, Betti Hartmann. Sie wurde im Alter von nur 15 Jahren am 31. August 1942 in Auschwitz von den deutschen Faschisten ermordet. Nach der Begrüßung durch Felix Oekentorp, dem Vorsitzenden von Stelen der Erinnerung, wurde ein Blumengebinde am Betti Hartmann- Platz angebracht. Es folgte ein Redebeitrag von Christoph Nitsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden, der die Deportationen der jüdischen Bevölkerung im besetzten Belgien schilderte. Auch Betti Hartmann und ihr Vater Mendel wurden vom flämischen Mechelen aus nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet. Nach einer Gedenkminute für Betti Hartmann und die Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft, gab Felix Lipski, der Vorsitzende des Clubs Stern der Holocaustüberlebenden, in eindringlichen Worten das Schicksal der Familie Hartmann von der Zeit der Verfolgung bis in die Gegenwart, wieder. An der Gedenkveranstaltung nahmen neben Mitgliedern der jüdischen Gemeinde auch Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (SPD) und Klaus- Peter Hülder (UWG) teil.
Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung e.V“ lädt zum Gedenken an Betti Hartmann ein, der jüngsten während der Nazi-Herrschaft ermordete Wattenscheider Jüdin: »Der Hartnäckigkeit von Hannes Bienert ist es zu verdanken, dass der Platz vor dem Wattenscheider Rathaus den Namen von Betti Hartmann trägt. Mit seinem Bürgerantrag im August 2012 brachte Hannes den Stein ins Rollen. Das Bezirksparlament entschied im April 2013 einstimmig für die Umbenennung des Platzes zu Betti Hartmann Platz. Dort ist seitdem ein würdiger Ort zum Gedenken. Das Programm des öffentlichen Gedenkens an Betti Hartmann vor dem Rathaus in Wattenscheid am Mittwoch, 28.August 2019 um 15:00 Uhr am Betti Hartmann Platz: mehr…
Am Sonntag, den 16. Juni findet ein „Stadtrundgang durch ein feministisches Hauptquartier in Bochum“. Treffpunkt ist um 16 Uhr im atelier automatique, Rottstraße 14. Im Fokus der aktuellen Ausstellung »Emanzenexpress – gemeinsam sind wir gemeiner« im atelier automatique stehen Beispiele feministischen Widerstands der 1980er und 90er Jahre in Bochum. Begleitend dazu bieten die Initiator*innen Eva Busch und Julia Nitschke darum Führungen durch das in der Nachbarschaft des atelier automatique liegende Rottstraßen-Viertel in Bochum an, da sich dort viele wichtige Orte der damals feministischen Bewegung befinden. U.a. war dort der ehemalige Frauenbuchladen Amazonas über viele Jahre hinweg ein wichtiges Zentrum der autonomen FrauenLesbenbewegung. Das regelmäßig vom Frauenbuchladen herausgegebene Programmheft namens Fraueninfo wurde neben zahlreichen Flyern und Postern auch in der Druckerei Versalis gedruckt, deren ehemalige Räumlichkeiten heute die Werkstatt des atelier automatique beherbergen. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum nahm am Samstag den Anti-Kriegstag, der an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 erinnert, zum Anlass um den aktuellen Krieg der EU gegen MigrantInnen und ihre FluchthelferInnen zu thematisieren. Diejenigen Kräfte, die jetzt die Festung Europa mit militärischen Mitteln zur Flüchtlingsabwehr ausbauen und Tausende von Toten billigend in Kauf nehmen, haben vor drei Jahrzehnten Mauern und Stacheldraht als Symbol tiefster Unmenschlichkeit gebrandmarkt. Ulla Rothe (Foto) zitierte Passagen aus dem Buch „Die Suchenden“ von Péguy Takou Ndie. Das Buch ist im Mai 2018 von Afrique Europe Interact herausgegeben und in einem schonungslosen Stil geschrieben, eine scharfe Analyse der traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus. Näheres. mehr…
In einem offenen Brief an den Vorstand des Trägervereins des Prinz Regent Theaters stellt der Kulturstammtisch der Freien Kulturszene Bochums einige Fragen dazu, warum Romy Schmidt und ihr Team keine Perspektiven Perspektiven an den Theater haben sollen: Eine künstlerische Leiterin sieht sich zusammen mit ihrem Team gezwungen, unserer Stadt den Rücken zu kehren, eine Regisseurin, die dem Prinz Regent Theater weit über die Stadt hinaus, beim Publikum, in der Presse und bei Fachleuten einen Namen gemacht hat. Auch der Trägerverein zweifelt nicht an der Qualität ihrer künstlerischen Arbeit, hat ihr dennoch nur noch eine Vertragsverlängerung um ein Jahr angeboten. Als Vertreter*innen der Freien Szene unserer Stadt halten wir diese Entwicklung für ein Debakel, das seine Kreise über Bochum hinausziehen wird und freie Kulturarbeit grundsätzlich in Frage stellt. Was sind die Gründe dafür, Romy Schmidt und ihrem Team keine Perspektive am PRT zu bieten? mehr…
Am Freitag, den 9. März findet im atelier automatique, Rottstraße 14 ab 17 Uhr ein Seminar statt zum Thema „Liebe, Hass und Solidarität in Zeiten des www“. In der Ankündigung heißt es: »Das Internet ist ein wichtiger Ort für aktivistische Arbeit. Hier werden Informationen global transportiert, Gemeinschaften aufgebaut und Identitäten gebildet. Aktive Menschen sind aber meist von Beleidigungen, Drohungen und Hass betroffen. Antirassistische und feministische Arbeit im Netz zieht meist auch rassistische und antifeministische Angriffe und Hate Speech an. In dem Workshop werden Strategien vorgestellt, wie wir damit umgehen können: Laura Chlebos von der Initiative/dem Blogprojekt Feminismus im Pott wird vorstellen, wie feministische Arbeit im Netz und der Umgang mit Hate Speech aussehen kann. Miriam Yosef vom Blogprojekt Rebel of Color gibt eine Perspektive auf das Zusammenwirken von Diskriminierungen sowie anti-rassistische Arbeit im Netz und wirft die Frage nach möglichen Allianzen auf. mehr…
Das Wattenscheider Kuratorium Stelen der Erinnerung lädt auch in diesem Jahr zum Gedenken an die ermordeten 87 WattenscheiderInnen jüdischen Glaubens ein. Das Kuratorium hat sich gegründet, um die Arbeit von Hannes Bienert fortzuführen. Treffpunkt ist wie in all den Jahren der Saarlandbrunnen am 9. November 2017 um 12 Uhr. Gemeinsam gehen wir um 12:15 zu den drei Stelen am Standort der ehemaligen Synagoge am Nivellesplatz. Programm der öffentlichen Gedenkveranstaltung in Wattenscheid: mehr…
Zum Gedenken an Betti Hartmann, die jüdische Wattenscheider Schülerin, die mit 15 Jahren in Auschwitz ermordet worden ist, hat das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ heute an ihrem 75. Todestag auf dem Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus Blumen niedergelegt. Der zweite Vorsitzende des Kuratoriums Christoph Nitsch schilderte in einem Redebeitrag die Verfolgung und Ermordung von Mitgliedern der Familie Hartmann vor dem Hintergrund der faschistischen Deportationen der jüdischen Bevölkerung Belgiens: mehr…
Zum Gedenken an Betti Hartmann, die jüdische Wattenscheider Schülerin, die mit 15 Jahren in Auschwitz ermordet worden ist, wird das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ am Donnerstag, 31. August um genau 14:40 Uhr (Todestag und –Uhrzeit) Blumen am Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus niederlegen. In der Ankündigung heißt es: »Ein kurzer Redebeitrag von unserem zweiten Vorsitzenden Christoph Nitsch wird sich befassen mit dem Thema der Judendeportation in Belgien zur NS-Zeit. Schüler*innen der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und der Märkischen Schule Wattenscheid hatten die Todesurkunde von Betti Hartmann von einer Studienfahrt nach Auschwitz mitgebracht. Bürger, die sich dieser Aktion anschließen und ebenfalls der Verbrechen an Betti Hartmann und unzähligen anderen jüdischen Menschen gedenken möchten, sind herzlich willkommen.«
Das Wattenscheider Kuratorium Stelen der Erinnerung lädt erstmals in diesem Jahr zum Gedenken an die ermordeten 87 Wattenscheider jüdischen Glaubens ein. Das Kuratorium hat sich gegründet um die Arbeit von Hannes Bienert fortzuführen. Treffpunkt ist wie in all den Jahren der Saarlandbrunnen am 9. November 2016 um 12 Uhr, gemeinsam wird um 12:15 zu den 3 Stelen am Standort der ehemaligen Synagoge am Nivellesplatz gegangen. Das Programm der Gedenkveranstaltung: mehr…
Der Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai zu verhindern, hat eine beachtliche Resonanz gefunden. Mehr als 50 Organisationen, Gruppen, Initiativen und Parteien unterstützen den Aufruf. Das Bündnis ist optimistisch, dass am kommenden Sonntag viele Menschen dafür sorgen werden, dass es für Nazis in Bochum keinen Platz gibt. Neben dem Bündnis rufen noch weitere Initiativen dazu auf, die Aufmarschroute der Nazis zu blockieren.
Der Aufruf im Wortlaut:
»Bochum soidarisch – Naziaufmarsch verhindern!
Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1.Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“
Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren. Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren. mehr…
Auf der gestrigen Mitgliederversammlung, die sich ein weiteres Mal mit der Auswertung der Kommunalwahl und der weiteren Orientierung der Politik der Sozialen Liste beschäftigte, hat Christoph Nitsch seinen Rücktritt als Vorsitzender der Sozialen Liste Bochum erklärt.
Mittwoch 30.04.14, 17:01 Uhr
Das engagierte Bochum weist die geistige Brandstiftung der AfD zurück
Wir, die Unterzeichner*innen dieser Erklärung, zeigen uns solidarisch mit dem Bochumer Kinder- und Jugendring. Gegen den Jugendring wurde von der „Alternative für Deutschland“ (AfD) wegen eines kritischen Flyers als Warnung vor Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus Strafanzeige erstattet. Ebenso wie der Jugendring stehen wir für ein “demokratisches, friedliches, buntes und tolerantes Bochumâ€. Mit dem Flyer sollten Jugendliche zur Wahl aufgerufen werden und eine Aufklärung über die Gefahren von Rechts sollte stattfinden. Der Höhepunkt des Einschüchterungsversuchs der AfD ist eine Anfrage an die Stadt Bochum zur Finanzierung des Jugendrings. Für uns ist klar: Der Kinder- und Jugendring ist ein wichtiger Akteur in der politischen Jugendarbeit, aber auch für die gesamte Stadt. mehr…
Die Soziale Liste Bochum lädt anlässlich ihres Gründungsjubiläums zu ihrem 10-Jahresfest ein und schreibt: »Die Veranstaltung findet Samstag, 3. Mai, im Saal B des Gewerkschaftshauses von ver.di, Universitätsstr. 76, in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt. Die Sängerin und Schauspielerin Isabel Neuenfeldt wird mit internationalen Chansons und politischen Liedern sowie ihrem exzellenten Akkordeonspiel im Mittelpunkt des Programms stehen. Auf dem Programm der 10-Jahresfeier stehen außerdem Rezitationen und Lesungen von Reinhard Junge (Krimi-Autor) und Christoph Nitsch. Mit einer Talk-Runde wird die Geschichte und aktuelle Arbeit der Sozialen Liste beleuchtet. mehr…
Die Soziale Liste hat ihre KandidatInnen für den Rat und die Bezirke gewählt und schreibt: »Die Soziale Liste tritt in allen 33 Wahlkreisen an und ist bei der Kommunalwahl am 25. Mai überall in Bochum und Wattenscheid wählbar. Ihr Ziel ist es in den Rat mit Fraktionsstärke einzuziehen und in allen Bezirken vertreten zu sein. Auf der Liste für die Wahl zum Rat (Reserveliste) kandidieren erneut Günter Gleising und Nuray Boyraz, die schon bisher dem Rat angehören. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Die Soziale Liste Bochum, die im Wahljahr 2014 den zehnten Jahrestag ihrer Gründung feiert, hat jetzt ihre Spitzenkandidaten und –kandidatinnen für den Rat und die sechs Bezirksvertretungen nominiert. Für die vorderen Plätze auf der Reserveliste wurden Günter Gleising (63), Nuray Boyraz (44), Helgard Althoff (58) und Christoph Nitsch (44) nominiert. mehr…
Seit zehn Tagen stehen Mitglieder des Friedensplenums neben den Wahlkampfhütten von SPD, CDU und Grüne und protestieren mit Transparenten dagegen, dass die drei Parteien erneut die Verwaltung beauftragen wollen, die Bundeswehr zur Berufsbildungsmesse einzuladen. Die CDU rief heute die Polizei und erstattete Strafanzeige. Die Polizei erschien tatsächlich mit dem zuständigen Einsatzleiter und drei weiteren BeamtInnen. Zunächst wollte die Staatsgewalt einen Verstoß gegen das Versammlungsrecht feststellen. Die Aktion wurde aber nur von zwei Personen durchgeführt. Die herrschende Rechtsprechung geht davon aus, dass eine Versammlung erst ab drei Personen angemeldet werden muss. Nach ein paar Minuten wechselte der Polizeibeamte die Argumentation und stellte fest, dass eine dritte Person neben dem Transparent gestanden habe. Als ihm erklärt wurde, dass es sich um Christoph Nitsch handelt, der im Lokalkompass des Stadtspiegels gestern über einen Übergriff der Grüne auf das Friedensplenums berichtet hat und der heute die Aktion begleitet, um gegebenenfalls erneut darüber zu berichten, ließ der Beamte das nicht gelten. Er dürfe ihn auch nicht bei seinem Einsatz fotografieren. Außerdem läge eine Strafanzeige wegen Verunglimpfung vor und das Transparent müsse als Beweismittel sichergestellt werden. Der im politischen Strafrecht nicht ganz unerfahrene Friedensaktivist versicherte, dass es keinen solchen Straftatbestand der Verunglimpfung gibt. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren „Musikzentrum“ kündigt für den morgigen Samstag eine Aktion an und schreibt: »Wir wollen den Bürgern danken, so Gregor Sommer vom Bürgerbegehren „Musikzentrum“. Fast 15.000 haben unterschrieben und viele haben sich sehr engagiert und selbst fleißig Unterschriften gesammelt. Die Bochumer Bürger haben ein deutliches Zeichen, gesetzt, dass sie an Stelle des Rates über das Vorhaben “Musikzentrum†entscheiden wollen!“ Dass der Rat den Willen der Bürger ignoriert hat, ändert nichts daran, dass die Bochumer Bürger klar gemacht haben, dass ihnen die Art und Weise wie Politik und Verwaltung über ihre Köpfe hinweg entscheiden, missfällt. Wenn sich schon die Stadt nicht das Engagement der Bürger nicht zu schätzen weiß, so wollen wir wenigstens „Danke!“ sagen, so Christoph Nitsch. mehr…
Die Soziale Liste Bochum „begrüßt und unterstützt den nun von den Bundesländern in die Wege geleiteten, längst überfälligen Verbotsantrag gegen die faschistische NPD“ und schreibt: »Endlich ist wohl klar geworden, dass die NPD nicht nur seit Jahrzehnten eine Brutstätte von Gewalt und Hetze ist, sondern auch dass ohne die finanzielle, logistische und personelle Unterstützung durch diese Partei die Angriffe und Propaganda der „Freien Kameradschaften“ und der mörderische Terror des „NSU“ wohl niemals möglich gewesen wären. mehr…
Die Initiative Treibgut präsentiert am Donnerstag, den 13. Dezember um 18.30 Uhr ihr neues Buch „Pandoras Büchsenöffner“ in der Freihafen Galerie, Querenburger Höhe 121. Treibgut schreibt über das Buch: »Zwischen satirischen Erzähltexten von ‚Promis‘ wie dem Poetry-Slam-Vizeweltmeister 2008 Sebastian23 sowie Treibgut-Mitgründer Oliver Uschmann über postapokalyptische Prosa des zeitweilig für das Satiremagazin Titanic („Schlechte Verstecke“) tätigen Bochumer Autors und Künstlers Matthias Schamp finden sich dort auch eine Reihe lyrischer Texte bis hin zu einem kulturkritischen Essay und einem ebensolchen Dramulett. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren zum Konzerthaus schreibt: »Mal wieder zeigt sich, dass der Rechtsdezernentin Jägers jedes Mittel recht ist, den Bürgerentscheid zum „Musikzentrum“ zu verhindern. Obwohl §2 6. der Satzung der Stadt Bochum über die Durchführung von Bürgerentscheiden vorschreibt, dass die Vertreter des „Bürgerbegehrens Musikzentrum“ zu den Sitzungen der Ratsvertreter eingeladen werden müssen, damit diese das Begehren mündlich gegenüber den Ratsvertretern begründen können, hat die Rechtsdezernentin die Vertreter des Begehrens zu keiner der Sitzungen eingeladen. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren „Musikzentrum“ schreibt: »Dass die Baumfällungen für das Musikzentrum gestern unter massivem Polizeischutz begonnen wurden, hat besonderen Symbolwert. Deutlicher konnten Politik und Stadt wohl kaum demonstrieren, wie bewusst sie sich sind, dass das Musikzentrum gegen den Willen der meisten Bürger gebaut werden soll. Rund 100.000 Euro/ pro Tag kostet eine Polizei-Hundertschaft laut Gewerkschaft der Polizei in NRW. Mindestens diese Summe wird der Polizeieinsatz zur Fällung der 31 Bäume für das Musikzentrum die Steuerzahler jetzt kosten. mehr…