Sonntag 04.08.19, 11:34 Uhr
Aktion am Hiroshima-Gedenktag, Dienstag 19 Uhr , Bermuda-Dreieck

Protest gegen das geplante erneute atomare Wettrüsten

Das Bochumer Friedensplenum beteiligt sich zusammen mit der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Dienstag, den 6. August an den weltweiten Protesten gegen das geplante erneute atomare Wettrüsten. Vor 74 Jahren, am 6. August 1945 machte der erste Atombombeneinsatz der USA die japanische Stadt Hiroshima dem Erdboden gleich. 78 000 Menschen verbrannten sofort, weitere 122 000 starben an den Folgen. Drei Tage später radierte die zweite Atombombe Nagasaki aus. Weltweit gibt es jetzt 14 000 nukleare Sprengköpfe, davon 2 000 in höchster Einsatzbereitschaft. Diese Waffen können alles Leben auf der Erde zerstören. Nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die US-Regierung, der die Entwicklung und Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen verboten hatte, und nachdem Russland ebenfalls aus seinen Vertragsverpflichtungen ausgestiegen ist, droht jetzt die Neustationierung dieser für einen Erstschlag einsetzbaren Waffen. US-Präsident Trump hat dies am Wochende bereits offen für den asiatischen Raum angekündigt. Auch Europa soll als atomares Schlachtfeld aufgerüstet werden.

Friedensplenum und DFG-VK treffen sich am Dienstag um 19 Uhr auf der Kortumstraße vor dem Café Konkret und verteilen im Bermuda-Dreieck ein Flugblatt, in dem sie die Nuklearstrategie der Bundesregierung kritisieren und auf die nach wie vor vorhandenen Atombomben im nur 200 km weit entfernten Büchel in der Eifel hinweisen. Die Resolution des Bochumer Stadtrates dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten wird gegrüßt.