Montag 06.08.18, 09:59 Uhr

Rheinmetall- Gegenwind für ein Rüstunsunternehmen

“Seit geraumer Zeit rückt Rheinmetall vermehrt in den Fokus zahlreicher friedenspolitischer Kampagnen – und zwar nicht nur in der BRD, sondern auch in der Schweiz und in Italien”, schreibt Jacqueline Andres in einer IMI-Analyse des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall.

Sonntag 05.08.18, 10:13 Uhr
Zur Erinnerung an den Atomwaffenabwurf über Hiroshima

Aktionen gegen Atomwaffen

“Atomwaffen verschrotten”, stand auf dem großen Transparent, mit dem das Friedensplenum gestern Abend durch das Bermuda-Dreieck zog. “Richtig, aber besser gleich alle Waffen verschrotten!”, lautete einer der Kommentare. Natürlich gab es auch Leute, die nicht gestört werden wollten, doch die Mehrzahl der Menschen an den Tischen las und diskutierte die Informationen, die Mitglieder des Friedensplenums und von IPPNW zwei Tage vor dem Hiroshima-Gedenktag verteilt haben. Hier noch einmal das Faltblatt zum Nachlesen.

“Aus Hiroshima lernen – Atomwaffen verbieten” lautet die Forderung einer Veranstaltung am Montag ab 17.oo Uhr in Dortmund am Platz von Hiroshima an der Propsteikirche und ab 18.00 Uhr im Rathaus. Dort wird die Organisation ICAN (International Campaign for the Abolition of Nuclear War)  ihre Arbeit vorstellen, für den sie den Friedensnobelpreis 2017 gewonnen hat.

Samstag 04.08.18, 10:54 Uhr

Lässt sich atomare Verwüstung vorstellen?

Am Montag, den 6. August ist der Jahrestag der atomaren Vernichtung von Hiroshima. Die Wirkung einer Atombombe übersteigt wahrscheinlich das Vorstellungsvermögen aller Menschen. Das Bochum Friedensplenum hat eine Dokumentation erstellt, in der auch  Bilder gezeigt werden, die die Folgen von 140.000 Bomben zeigen, die im zweiten Weltkrieg über Bochum abgeworfen wurden. Im Vergleich mit dem völlig zerstörten Hiroshima machen sie anschaulich, wie viel noch gewaltiger und tödlicher eine einzige Atombombe ist. Mit einer Simulation will das Friedensplenum außerdem aufzeigen, welche Folgen eine Explosion der heute einsatzbereiten Atombomben über dem Zentrum von Bochum hätte. Mit Flugblättern wird das Friedensplenum am heutigen Samstagabend im Bermuda-Dreieck an die atomare Vernichtung von Hiroshima erinnern. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr vor der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz (Mandragora).

Sonntag 29.07.18, 17:25 Uhr
Erinnerung an Hiroshima vor 73 Jahren

Atomwaffen verschrotten!

Am Montag, den 6. August jährt sich zum 73. Mal die atomare Vernichtung von Hiroshima. Das Bochumer Friedensplenum wird am Samstagabend (4.August) mit einer Aktion an dieses Ereignis erinnern und auf die aktuelle atomare Bedrohung hinweisen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr vor der Bühne auf dem Konrad Adenauer Platz (Mandragora). Mit großen Luftballons, einem Transparent und Flugblättern soll u. a. darauf, hingewiesen werden, dass die UN-Vollversammlung im letzten Jahr einen Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen hat. Die Bundesregierung hat diese Abrüstungsverhandlung boykottiert und an den Beratungen darüber nicht teilgenommen. Stattdessen wird der deutsche Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel kostspielig modernisiert und die Atombomben werden durch noch schrecklichere Exemplare ersetzt. Das Friedensplenum bittet um Unterstützung bei der Aktion.

Dienstag 24.07.18, 21:57 Uhr

Die Renk AG, ein wenig bekannter Top-Rüstungskonzern

Über die wenig bekannte Renk AG, laut Handelsblatt auf Platz 10 der größten deutschen Kriegswaffenfirmen, berichtet eine IMI-Analyse von Peter Feininger. Der Protest bei der diesjährigen Aktionärshauptver- sammlung führte zu mehr Aufmerksamkeit für einen Konzern, der ein wichtiger Partner von Rheinmetall sowie Krauss-Maffei-Wegmann ist und Getriebe für den Leopard II-Panzer und den in der Türkei gefertigten Altay-Panzer baut.

Montag 23.07.18, 10:15 Uhr

Film: Das Kongo-Tribunal

Am Mittwoch, den 25. Juli trifft sich das Bochumer Friedensplenum um 18.00 Uhr im Kinocafé  des Bahnhofs Langendreer . Um 19.00 Uhr werden wir dort im Kino den Film “Das Kongo Tribunal” von Milo Rau sehen. Er versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des seit bald 20 Jahren andauernden Kongo-Kriegs vor Ort in Bukavu und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das der Passivität der Internationalen Gemeinschaft entgegenwirken sollte. Hier geht es nicht um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über Rohstoffe. Die neokoloniale Weltordnung ist verantwortlich für Millionen Tote. Die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Bianca Schmolze statt, Ko-Autorin des Buches “Tatort Kongo”. Eine Veranstaltung des Bahnhof Langendreer und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

Montag 23.07.18, 10:06 Uhr

Blockierte Rüstungsexporte?

Im Bemühen, “das Atomabkommen mit Iran zu bewahren und in der ressourcenreichen Region am Persischen Golf eine Machtbalance zwischen Teheran und Riad zu etablieren, um den Aufstieg einer der zwei Seiten zur regionalen Vormacht zu verhindern” ist die Bundes- republik in Konflikt mit der aggressiven Politik Saudi-Arabiens geraten, schreibt Jörg Kronauer in “junge Welt”. Nachdem die Bundesregierung angekündigt hatte, Waffenexporte, die im Jemen-Krieg eingesetzt werden könnten, zu unterbinden, blockierte Riad Geschäfte mit deutschen Unternehmen. Nach dem Einbruch der Geschäfte mit dem Iran wurden Wege gesucht, wieder mit den Saudis ins Geschäft zu kommen. Kronauer geht davon aus: “Früher oder später kommt auch die deutsche Rüstungsindustrie in Riad wieder zum Zuge.”

Sonntag 22.07.18, 18:54 Uhr

Dirty Profits

Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete

“Panzer für die Türkei, Fregatten für Algerien, U-Boote für Ägypten oder Raketen, Munition und Kampfflugzeuge für Saudi-Arabien: Waffen aus aller Welt, auch aus Deutschland, erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Despoten dieser Welt. Aktuell werden sie in zahlreichen Konflikten und Kriegen, wie zum Beispiel im Jemen und in Syrien, eingesetzt. Haben Sie sich mal gefragt, was Sie und Ihr Geld damit zu tun haben?” So beginnt die Studie der zwei Organisationen Facing Finance und urgewald, die veröffentlichen, wie Banken, Sparkassen und Fonds den Rüstungsunternehmen Geld zur Verfügung stellen und dadurch Rüstungsproduktion und –exporte ermöglichen. Dabei handelt es sich um Geld, das ihnen die Bürgerinnen und Bürger als Sparer und Wertpapierkäufer zur Verfügung stellen. Die Studie “Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete” enthält genaue Angaben darüber, welche Geldhäuser und Fondsgesellschaften welchen Rüstungsunternehmen Geld zur Verfügung stellen.

Mittwoch 18.07.18, 14:36 Uhr

Zeitung: Abrüsten statt Aufrüsten

Das breite Bündnis “Abrüsten statt Aufrüsten” hat eine neue Zeitung herausgegeben, die hier online gelesen und hier in der gedruckten Ausgabe bestellt werden kann. Der Aufruf kann dort direkt unterschrieben werden.

Dienstag 17.07.18, 20:05 Uhr

Künstliche Intelligenz und geopolitische Vorherrschaft

“Deutschland soll zum weltweit führenden Standort für Künstliche Intelligenz werden – so steht es in einem Papier, das morgen be- schlossen werden soll”, berichtet heute tagesschau.de. In “junge Welt” setzt sich Christoph Marischka unter dem Titel “Es geht um Vorherr- schaft” mit der Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für das deutsche Militär auseinander.