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Eigenbedarf
Prächtig gedeihende Pflanzen allein können den/ die CannabiskonsumentIn noch nicht glücklich machen:
Versagende Bewässerungspumpen wurden Ende vergangener Woche einer 23- jährigen Bochumerin zum Verhängnis.
Weil Wasser durch die Decke tropfte, alarmierte eine Nachbarin erst den Hausbesitzer und dann die Polizei, die
während der nachfolgen den Wohnungsdurchsuchung 6. 000 Mark Bargeld fand und dieses Geld prompt als Beleg
für dem Verkauf des „Rauschgiftes“ ansah. Außerdem wussten NachbarInnen von fortwährend brummenden
Pumpen und nicht hereingelassenen Handwerkern zu berichten.
Mit „einigen hundert Gramm“ zu erwartender Ernte rechneten die Rauschgift ExpertInnen der WAZ auf der ersten Lokalseite.
Wir vom Drug - Expert - Team der 2313 können eingedenk dieser Tatsache über den unterstellten Verkauf
nur lachen. Durch moderne Lagerverfahren ist es möglich geworden, erntefrisches Gras nahezu ohne Qualitätsverlust
viele Jahre zu lagern. Gleichzeitig ist ein Konsum von deutlich mehr als einem Gramm i. d. R. höherwertigen
Hollandgrases pro Tag auch neben Studium, Funsport, Hacken und sonstigem Leben ohne weiteres langfristig möglich.
Daher kann hier auch ohne Berücksichtigung stets zu erwartender Ausfälle und ohne die zu erwartenden
MitkonsumentInnen Subsistenzwirtschaft vermutet werden.
Allerdings: Was dieser jungen Drogenliebhaberin passiert ist, hätte sich vermeiden lassen. Eine genauere Erläuterung
mit entsprechenden theoretischen Hinweisen wird in einer der nächsten Ausgaben zu finden sein.
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