Pressemitteilung vom 18.7.2004
Anhörungs-Tour geht weiter
Fortsetzung der A 44/DüBoDo- Erörterung im September 2004
Für die Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt als Sprecher:
Auch am Ende der dritten Woche konnte die Erörterung zum A 44/DüBoDo-Weiterbau nicht abgeschlossen werden.
Die dritte Erörterungswoche wurde durch das Schwerpunktthema Lärm bestimmt. Als besonders problematisch
unter Lärmschutzgesichtspunkten erwies sich der Bereich an der Höfestraße. Die zu treffenden Lärmschutzmaßnahmen
bestimmen sich nach den Lärmgrenzwerten, die in dem vor Ort konkret angetroffenen Gebiet einzuhalten sind.
Der Landesbetrieb hat das Gebiet an der Höfestraße trotz der ausschließlich vorhan-denen Wohnbebauung
auf Grundlage einer von der Stadt Bochum erstellten Vorlage zum Mischgebiet herabgestuft. Der Landesbetrieb konnte
das Herabstufungspapier der Stadt Bochum nicht vorlegen. Die Bürgerinitiative hat Akteneinsicht beantragt.
Bei Einstufung der Bebauung an der Höfestraße als Wohngebiet würden die gewählten Lärmschutzmaßnahmen
nicht ausreichen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten.
Die umfangreichen Einwendungen der Bürgerinitiative sind noch nicht abgearbeitet. Die Erörterung zu den
Schwerpunkten Verkehr, Schadstoffbelastung und Lärmimmis-sionen konnte nicht abgeschlossen werden. Am letzten
Erörterungstag anwesende EinzeleinwenderInnen konnten nicht mehr gehört werden.
Die A 44/DüBoDo-Erörterung wird deshalb nach der Sommerpause im September 2004 fortgesetzt. Die konkreten
Erörterungstage im September 2004 werden noch öffentlich bekannt gemacht.
Teilnehmen können alle die EinwenderInnen, die ihre Einwendung bislang nicht haben erörtern können.
Die Erörterung wird auch nicht mehr in der Wattenscheider Stadthalle abgehalten werden. Die Bürgerinitiative
konnte erreichen, dass von der Bezirksregierung Arns-berg für die Fortsetzungstermine eine Halle im Einzugsgebiet
der geplanten Trasse in Bochum-Querenburg/Laer/Steinkuhl angemietet wird. Bei der Auswahl des Raumes wird die Bürgerinitiative
mitwirken.