Der VCD Bochum, Gelsenkirchen, Herne kritisiert in seinem aktuellen Newsletter die falsche Schwerpunktsetzung der Bundesregierung in Sachen Mobilität: »Die Bundesregierung plant, die Luftverkehrsabgabe, umgangssprachlich auch Ticketsteuer, zum 1. Juli 2026 zu senken. Kanzler Friedrich Merz (CDU) nannte dabei eine Größenordnung von etwa 350 Millionen Euro zugunsten der Luftverkehrsindustrie in Deutschland.
Fridays for Future hatte am gestrigen Freitag zu einer Klima-Streik-Demo aufgerufen und berichtet: »Am heutigen Freitag waren bundesweit Menschen in mehr als 77 Orten auf der Straße, um ein deutliches Signal an die internationale Politik während der laufenden Weltklimakonferenz (COP30) in Belém zu senden. Die Aktionstage standen vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Klimakrise und eines erneuten klimapolitischen Rückschritts der Bundesregierung. In Bochum waren etwa 300 Menschen auf der Straße. „Dass Klima Streiks auch heute noch nötig sind, ist traurig, aber die jetzige Merz-Regierung bewegt sich in ihrer Klimapolitik rückwärts.
Parallel zur Tagung der Weltklimakonferenz bieten Schauspielhaus, VHS, Planetarium, Bergbaumuseum und Kunstmuseum und am Samstag (15.11.,11-16h) in der VHS viele Initiativen wie in den vergangen Jahren „Ein Wochenende fürs Klima“ an. Das Programm spiegelt den Bedeutungsverlust wider, den die drohende Klimakatastrophe gesellschaftlich zur Zeit erfährt. Die Erdüberhitzung als Ergebnis politischer und ökonomischer Fehlentscheidungen wird nicht mehr thematisiert. Die Veranstaltungen konzentrieren sich darauf, was Menschen individuell machen können, um weniger klimaschädlich zu leben. Das ist sicherlich auch wichtig und interessant. Es ist aber politisch verheerend, wenn die Hauptursachen der Klimakatastrophe nicht mehr benannt werden.
Trotz aller Versuche es zu verhindern, die Stadt(Verwaltung) lässt seit heute Vormittag die Bäume an der Graf-Adolf-Straße abholzen. Was in 80, 90 und teilweise über 100 Jahren gewachsen ist – in drei Stunden ist es nieder geraspelt… – traurig. Wenn etwas Bereitschaft , Interesse und Bemühungen dagewesen wären, wäre das nicht nötig gewesen. Klar, ein Saugbagger oder andere Verfahren kosten etwas mehr als das Abholzen. Dazu waren die Verantwortlichen in UNSERER Stadt nicht bereit. Bochum wird wieder ein Stück näher zur waldärmsten Stadt in NRW gesägt.
Auf 26 Plakaten an 26 Platanen bringen 25 Menschen und ein Kleiber zum Ausdruck, was sie ganz persönlich über die geplante Abholzung in der Graf-Adolf-Straße denken.
Mit der Lost Tree Gallery wollen Mitglieder des Bochumer Klimaschutzbündnisses (BoKlima) gemeinsam mit vielen weiteren Bürger:innen unserer Stadt zum Ausdruck bringen, »dass sie nicht einverstanden sind. Mit einer Sanierungsplanung, wie sie für die Wattenscheider Graf-Adolf-Straße nun traurige Wahrheit werden soll. Einer Planung, die mangelhaft ist, weil sie den komplexen Anforderungen, wie sie heute gestellt werden müssen, nicht gerecht wird. Einer Planung, die die Abholzung von 26 alten Platanen vorsieht, anstatt deren Erhaltung zu priorisieren. Denn es hätte eine ganz andere Planung gebraucht:
Am heutigen Samstagabend an der Wittener Straße in Bochum: Fridays for Future bestrahlte anlässlich des bundesweiten Gasausstiegs-Aktionstages eine bildstarke Projektion an das Gebäude der Europazentrale des fossilen Öl- und Gaskonzern BP: Ziel dabei sei es, die von Katherina Reiche initiierte Kehrtwende von erneuerbaren Energien zurück zu fossilen Brennstoffen anzuprangern.,
Auf dem Gelände der ehemaligen Erich Kästner-Schule soll ein Wohnquartier mit u.a. 40 % dringend benötigtem preisgebundenem Wohnraum entstehen. Das Quartier soll hohen Ansprüchen an klimaschützendes und klimaresilientes Bauen, Wohnen und Leben gerecht werden. Für die erwartete Reduzierung von CO2-Emissionen hat eine Fachjury unter Leitung des NRW-Wirtschaftsministeriums das Wohnprojekt im Juni 2024 als „KlimaQuartier. NRW“ ausgezeichnet. Ob die Jury nicht darüber informiert war, dass neben dringend benötigten Wohnungen auch ein Gewerbeblock und eine Stellplatzanlage geplant sind, für die ca. 6000 m² Wald gerodet werden mussten? Müsste für eine Klima-Auszeichnung nicht das Bauvorhaben mit allen Auswirkungen als Ganzes bewertet werden?
Neben der K-Wahl passiert auch noch etwas anderes in Bochum , NABU und AKU laden zur ‚BatNight‘ (Fledermausbeobachtung) am 29.08 ab 20:30h und am 30.08 ab 16h ein : >>Am letzten Wochenende im August findet seit über 30 Jahren die Europäische Fledermausnacht statt. Sie wird ausgerufen von Eurobats (www.eurobats.org), dem Zusammenschluss zahlreicher Europäischer Organisationen für Fledermausschutz. An diesem Wochenende finden in vielen europäischen Städten Veranstaltungen zu Fledermäusen statt, um auf die Gefährdung und die Schutzbedürftigkeit dieser besonderen Tiere aufmerksam zu machen. Die BatNight 2025 fällt auf den 30./31. August. Bei uns in Bochum wird sie mit mehreren Veranstaltungen gefeiert. Zunächst findet am 29.8. ab 20:30 eine BatNight für Kinder statt. Veranstalter ist der Nabu Bochum. https://www.nabu.de/modules/termindb/detail.php?id=1186202
Pressemitteilung zur kommenden Kommunalwahl in Bochum und über das Bochumer Klimacamp Anfang Juli 2025 : >>Kurzzusammenfassung: * Fridays for Future Bochum fordert Jugendliche auf ihre Stimme bei der Kommunalwahl zu nutzen * Sie sehen sich bestätigt durch Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, dass es mehr Klimaschutzmaßnahmen braucht * Enttäuschung über fehlende Wahrnehmung der Klimakrise durch Parteien * Fridays for Future Bochum hat im Klimacamp Forderungen zur Kommunalwahl aufgestellt * Bochum soll Fahrradstadt werden *Es brauche mehr Grünflächen, Schatten und Abkühlung als Schutz vor Hitzewellen * Kommunale Klimaneutralität bis 2035 soll eingehalten, sowie die Wärmewende und der Gasausstieg deutlich beschleunigt werden
An der Hochschule Bochum im Projekt „THALESruhr“ gab es im Mai die Kinopremiere zu „FIX IT! — Die Welt reparieren und teilen “ . Nun stehen die Filme öffentlich zur Verfügung und THALESruhr schreibt : >> im Mai haben wir die Premiere der *Kurzfilmreihe FIX IT!* in Bochum gefeiert. Die Kurzfilme wurden von drei Studierenden der Projektstudie „Repairkultur“ an der Hochschule Bochum produziert. Nun sind die Filme online verfügbar und können hier angeschaut werden :
Der Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz veranstaltet am 13. Juni, dem langen Tag der StadtNatur – eine Fledermausbeobachtung am Ümminger See und schreibt dazu: »Wenn die Sonne untergeht und die Nacht zum Leben erwacht, begeben wir uns in die Welt der Fledermäuse und ihrer faszinierenden Superkräfte – ein spannendes Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen!
Vom 6. Juli – 20. Juli baut Fridays for Future zum vierten Mal ein Klimacamp in der Innenstadt auf. Neben dem Dr. Ruer Platz vor der „Trauernden Mutter“ werden Pavillons und Zelte für die zwei Wochen dauernde Mahnwache aufgestellt. Ziel der Aktion ist es, mit möglichst vielen Menschen über die Klimakatastrophe und die damit verbundene Probleme ins Gespräch zu kommen. Wie in den vergangenen Jahren soll auch dieses Mal ein breites Programm angeboten werden: „Von Poetry-Slams zu Workshops bis gemeinsames Essen und Chillen und noch viele weitere Aktionen.“ Wer noch Anregungen hat, schreibe an: bochum[at]fridaysforfuture.is oder gehe zum FFF-Plenum jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18:00 Uhr im Sozialen Zentrum.
Dienstag 06.05.25, 07:48 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zur Bürgerbeteiligung Overdycker Straße
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Bürgerbeteiligung beim Bebauungsplan Overdycker Straße: »Nach dem Sachstandsbericht „Waldausgleich“ für den Planungsausschuss im November 2024 verursachen Bebauungspläne den größten Bedarf an Waldausgleich – so aktuell auch wieder eine geplante Wohnbebauung auf einem städtischen Grundstück an der Overdyker Straße.
Am 22. März 2025 fand in der Ko-Fabrik das dritte NRW-Superblocks-Treffen statt und in einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen heißt es: »Über 40 Teilnehmende aus Superblock-Initiativen und Fachinstituten aus ganz Nordrhein-Westfalen, und auch Interessierte aus Bochum kamen zusammen um die Frage zu diskutieren: Wie können Stadtquartiere lebenswerter gestaltet werden?
Die Diskussion für eine sicherere Stadt könnte wieder Fahrt aufnehmen — die Redaktion erreichte ein Brief einer engagierten Bürgerin zu diesem Thema : >> Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Eiskirch,
Tempo 30 ist eine zentrale Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit, Luft-, Lärm- und Klimaschutz in unseren Städten. Die neue StVO enthält zudem mehr Möglichkeiten für eine Anordnung von Tempo 30. Daher beantrage ich hiermit, die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Bochum überall dort, wo es möglich ist, ganztägig auf 30 km/h zu reduzieren.
Wir demonstrieren mit Fridays for Future jetzt seit sechs Jahren für Klimagerechtigkeit und auch beim heutigen bundesweiten Klimastreik sind wir wieder 4.500 Menschen in Bochum! Das letzte Jahr war im Mittel 1,6 Grad heißer als die vorindustrielle Zeit. Wir alle wissen: Unsere Zukunft steht auf dem Spiel. Die Wälder brennen, die Gletscher schmelzen, Dürren werden länger und die Fluten höher. Die Klimakrise nimmt Fahrt auf.
»Am heutigen Freitag beteiligten sich,« so Fridays for Future in Bochum »etwa 4500 Menschen am Klimastreik von Fridays for Future in Bochum. Bundesweit fanden in mehr als 150 Orten Proteste unter dem Motto “Recht auf Zukunft” statt, viele davon gemeinsam mit Akteur*innen aus der Gegen Rechts Bewegung wie etwa der antifaschistischen Linken in Bochum, die direkt im Anschluss eine Demonstration organisiert hatte.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den aktuellen Baumfällungen im Grabeland Am Ruhrort: »Die Anwohnerschaft am Grabeland Am Ruhrort kommt einfach nicht zur Ruhe! Im letzten Jahr wurde ihr zunächst monatelang das wasserwirtschaftliche Gutachten vorenthalten, mit dem die von den Betroffenen vor Ort schon immer angenommene Unbebaubarkeit des Grabelands schließlich auch offiziell bestätigt wurde. Erst Anfang Oktober 2024 hat der Planungsausschuss dann beschlossen, das Verfahren für eine Bebauung des Grabelandes endlich einzustellen. Damit hatte das jahrelange Tauziehen zwischen Planungsamt und Anwohnerschaft um die Planung für eine Bebauung in dem natürlichen Regenrückhaltebecken, die mit Überflutungsgefahren für weite Teile Dahlhausens verbunden gewesen wäre, doch noch ein gutes Ende gefunden.
Am Mittwoch, den 12. Februar läuft um 19 Uhr im Kino Endstation der Film „Deep Rising“. Die Ankündigung: »Deep Rising zeigt atemberaubende Aufnahmen aus der Tiefsee – ein unwirtlicher Lebensraum, der außergewöhnliche Lebewesen beherbergt. Im Film wird die Geschichte geopolitischer und unternehmerischer Interessen dargestellt. Auch die Machenschaften der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) kommen zur Sprache.
Am Freitag, den 14. Februar 2025, rufen Fridays for Future Bochum, die Antifaschistische Linke Bochum und Non a Parole zu Demonstrationen gegen den politischen Rechtsruck und die klimapolitische Blockade auf. »Die Demonstrationen sind zeitlich aufeinander abgestimmt: Fridays for Future startet um 17:30 Uhr am Hauptbahnhof, um 18:30 Uhr folgt die „Nieder mit der AfD und ihren Verbündeten“-Demonstration der Antifaschistischen Linken Bochum und Non a Parole.
Fridays for Future ruft am 14.2. zum Klimastreik auf: »CDU, FDP und AfD möchten Menschen, die eh schon jeden Cent zweimal umdrehen müssen, Geld wegnehmen, um es an reiche Menschen zu verschenken. Zudem droht ein Ausstieg aus erneuerbaren Energien und eine Rückkehr zu fossilen Brennstoffen. Unsere Wirtschaftsfähigkeit könnte mit Technologien von Vorgestern riskiert werden. Schon seit geraumer Zeit wird an der Abschaffung des Menschrechts auf Asyl und einer neuen Wehrpflicht gearbeitet. Ihr seid darüber frustriert? Wir auch! Unser Plan: Wir setzen mit einem fetten bundesweiten Klimastreik vor der Wahl die Aufmerksamkeit auf die Themen, die wichtig sind. Deshalb kommt mit uns am 14.02.2025 um 17:30 zum Hauptbahnhof und demonstriert mit uns!«