In der Zanke wird am Donnerstag, den 26.3. ist um 19 Uhr ein Dokumentationsfilm von Markus Lenz gezeigt: »Wie lebt man zusammen, wie lebt man in Frieden? Und wie funktioniert ein friedliches Zusammenleben, wenn man seit Jahrzehnten im Krieg ist und sich nur als Feinde sieht und als Gegnerinnen kennt?
Die AbolishBar, Budapest Soli Ruhr und die Rote Hilfe laden am Samstag, den 21. 3. um 19 Uhr in der Zanke zu einer Veranstaltung im Rahmen der Feministischen Aktionswochen ein: »In den 1980er Jahren waren in vielen Städten und Ländern der Welt Feministinnen gegen damals neue Gen- und Reproduktionstechnologien und gegen internationale Bevölkerungspolitik aktiv. Die Frauengruppen organisierten Infoveranstaltungen und führten vielfältige Protestaktionen durch. Sie kritisierten die Ausbeutung von weiblichen Körpern, den rassistischen, ableistischen und klassistischen Einsatz der Technologien, die Fortsetzung eugenischer Politiken nach dem Nationalsozialismus und die Logik ständiger körperlicher Optimierung, die die Entwicklung der Technologien begleiteten.
Die Feministischen Aktionswochen Bochum 2026 starten am 28. Februar mit dem ersten von vier Terminen zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Israel – Palästina – Bochum“. Die Aktionswochen enden mit einer großen Abschlussveranstaltung am 29. März als „Weiberrat – für alle Weiber und Mannsweiber“. Die Demo zum Frauenkampftag findet in diesem Jahr nicht am Vorabend, sondern direkt am 8. März statt. Der Programmüberblick der Aktionswochen:
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich mit der Attraktivität autoritärer Ideologien für Jugendliche auseinandersetzt und schreibt dazu: »Am Ende des 20. Jahrhunderts glaubten viele Fachleute der Politikwissenschaft, dass das Bedürfnis von Menschen nach autoritärer Politik historisch endgültig überwunden sei.
Magdalena Köhler und Tobias Fetzer stellen am 20. Februar ab 19.00 Uhr gemeinsam in der Zanke das Buch „Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet“ vor. Die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus steht in Deutschland meist in Verbindung mit Orten wie Berlin oder München, die Wenigsten denken dabei an das Ruhrgebiet. Doch auch hier wurde Widerstand geübt, oft mit dramatischen Konsequenzen.
Der Solikreis für die im Ruhrgebiet inhaftierten Antifaschist*innen im Budapest-Komplex lädt zu einem gemeinsamen Briefeschreiben bei Kaffee und Kuchen ein: »Der Prozess gegen Luca, Emmi, Clara, Paula, Moritz und Nele läuft nun schon seit drei Wochen. Wir wollen ihnen auch weiterhin zeigen, dass sie nicht alleine sind und unsere Grüße und Gedanken mit ihnen teilen! Dafür treffen wir uns am Sonntag, den 15.2. ab 15 Uhr in der Zanke zum gemeinsamen Briefeschreiben an die in Gelsenkirchen inhaftierte Luca und andere Gefangene.
Die neu im Ruhrgebiet gegründete Kampagne Riseup4Rojava lädt am morgigen Donnerstag, den 29.1. in die Zanke ein: »Die Selbstverwaltung in Rojava wird derzeit massiv angegriffen, wodurch das politische Leuchturmprojekt, das für Frauenbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie steht, stark gefährdet ist. Wir wollen darüber nicht schweigen!
Am 30. Januar 26, 19:00 organisiert der VVN-BdA in der ZANKE einen Vortrag. Titel der Veranstaltung: »Kämpferische Bühnen, Propaganda und antifaschistischer Widerstand im proletarischen Theater der Weimarer Republik von Louise Décaillet (RUB).
Die AbolishBar ist ein „regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvollvoller Verhältnisse.“ Am 18.01.2026 um 16 Uhr lädt die AbolishBar zum Lesekreis in die ZANKE ein: »Bei köstlichem veganen Essen möchten wir über den Text „Was ist Polizeikritik?“ von Daniel Loick diskutieren. Mit diesem einleitenden Text zum Sammelband „Kritik der Polizei“ vermittelt Loick einen grundlegenden Überblick zur Geschichte und Entwicklung der Polizei sowie den verschiedenen Kritikansätzen an dieser Institution. Darauf aufbauend fragt er nach Alternativen zur Polizei und stellt dabei sowohl reformistische als auch abolitionistische Perspektiven dar.
Ruhr-Uni Nazifrei lädt am 03.01.2026 ab 19 Uhr in der Zanke zum „immatrikulierten Pöbel-Tresen“ ein: »Neues Jahr – Gleicher Kampf gegen den wachsenden Rechtsdruck: Um in 2026 von Anfang an keinen Platz für Nazis übrig zu lassen, laden wir in die Zanke ein, um mit einem Vortrag aus unseren eigenen Reihen und einer eisgekühlten Betonmische das neue Jahr stabil und standhaft anzuklingen.
Die Initiative „Mächtig Gezofft“ lädt zum Kaffeeklatsch ein: »Am Sonntag, den 21.12. möchten wir ab 14 Uhr gemeinsam mit euch das Jahr ausklingen lassen. In der Zanke (Westring 41) gibt es die Möglichkeit in gemütlicher Runde den feministischen Austausch zu stärken, mit bekannten und unbekannten Menschen ins Gespräch kommen oder einfach gemeinsam Kuchen essen, Heißgetränke schlürfen und Kraft für die bevorstehenden Feiertage und das kommende Jahr sammeln.
Im Rahmen der AbolishBar gibt es am Samstag, den 13. Dezember um 19 Uhr in der Zanke einen Vortrag von der Roten Hilfe zum Thema: »„Was tun wenn’s brennt?!“ – Tipps und Tricks bei brenzligen Situationen mit Polizei und Justiz. Der Vortrag gibt einen Überblick, angefangen mit der Vorbereitung auf eine Demo, über das Verhalten bei Übergriffen bis zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen. Nach dem Vortrag findet ein regulärer Tresen-Abend statt.
Die Zanke zeigt am Donnerstag, den 11. Dezember um 19.30 Uhr den Neo-Western My Sweet Pepperland (FR/DE/IRQ; 2013; 100 Min) und schreibt: »Nach Jahren im Kampf um die kurdische Unabhängigkeit nimmt Baran den Posten des Polizei-Kommandanten in einem gottverlassenen Dorf im Grenzgebiet des Iran, Irak und der Türkei an: ein Mekka des illegalen Handels. Dort trifft er auf Govend, eine junge Lehrerin, die gekommen ist, um gegen alle Widrigkeiten die Kinder des Dorfes zu unterrichten.
Der Dyke March Ruhr lädt am Montag, den 8. 12. um 16.30 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof zur Demonstration ein: »Endlich geht es wieder auf die Straße: Mit DECEMBER DYKES* demonstrieren wir für lesbische und queere Sichtbarkeit und Liberation . Mitten in Bochum, Mitten im Winter! Freut Euch auf eine bunte & kämpferische Demo mit spannenden Redebeiträgen und tollen künstlerischen Auftritten, auf einen Dyke* March que(e)r über den Bochumer Weihnachtsmarkt, auf jede Menge dyketastische Weihnachtsstimmung und auf ein gemütliches Hang-Out mit anderen Dykes* und FLINTA+s in der Bochumer ZANKE!
Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an FLINTA* veranstalten die Furien am 24. November in der Zanke eine Lesung mit Susanne Kaiser: »Junge Männer wählen AfD, Gewalt gegen Frauen nimmt zu, bei TikTok werden misogyne Coaches gefeiert. Nachdem Frauen rasant aufgestiegen sind in führende Rollen in unserer Gesellschaft, sich in der MeToo-Bewegung zusammengeschlossen haben und das kollektive Bewusstsein über patriarchale Strukturen nachhaltig veränderten, droht die reaktionäre Gegenbewegung feministische Errungenschaften nun wieder zunichte zu machen.
Das Fanprojekt NRW führt am kommenden Dienstag, 25. November, in der Zanke eine Veranstaltung zur Einflussnahme christlicher Fundamentalisten und Evangelikaler in den Fußball durch: »Dass radikal-christliche Organisationen versuchen, verschiedene Sportarten als Plattformen zu benutzen, um ihre fundamentalistischen und konservativen Botschaften gesellschaftsfähig zu machen, ist nichts Neues. Neu ist allerdings, dass sie anfangen, damit Erfolg zu haben!
„Wie sieht eine bessere Gesellschaft aus – und wo wird sie bereits gelebt?“ Diese Fragen stehen im Zentrum einer Veranstaltung vom Antifa-Café am Sonntag, den 23.11. in der Zanke: »„Perspektive Ost“ macht sich auf die Suche nach Antworten. In Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wurden 28 Initiativen besucht, die sich tagtäglich für eine solidarische, demokratische Gesellschaft einsetzen. Vom feministischen Forum* in Görlitz über den migrantischen Radiosender speakl_out in Chemnitz bis zu den Omas gegen Rechts in Magdeburg oder dem soziokulturellen Zentrum AK40 in Suhl – sie alle zeigen: Utopien sind keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis.
Am Donnerstag, den 13.11. wird in der Zanke um 19:30 Uhr der Dokumentarfilm „Onkel Rudi“ von Katharina Frölich gezeigt: »Wie soll über Vorfahren gesprochen werden, die Kriegsverbrechen begangen haben? Wer erzählt welche Geschichten? Und warum erinnern wir uns an unterschiedliche Dinge?
Die Zanke zeigt an drei Sonntagen (16. und 30. November sowie 14. Dezember) in etwa dreistündigen Abschnitten den 540 minütigen Film „Shoah“: »40 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde „Shoah“ von Claude Lanzmann uraufgeführt, wiederum 40 Jahre später zeigen wir dieses Werk in der Zanke. Über zehn Jahre führte und filmte der französische Regisseur Claude Lanzmann Gespräche mit Zeitzeug*innen des Holocaust – Überlebende, Widerstandskämpfer, Zuschauende und Täter. Daraus entstanden ist ein nicht nur in der Länge von über neun Stunden beeindruckendes Gesamtwerk:
Die AbolishBar ist ein regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvoller Verhältnisse. Der nächste Termin: »Am Samstag, den 08.11. um 19 Uhr wollen wir den NSU-Komplex und seine unvollständige Aufarbeitung genauer betrachten – am Beispiel des Untersuchungsausschusses in NRW. Wie der Ausschuss in Düsseldorf gearbeitet hat und warum am Ende (immer noch) kein Schlussstrich stehen kann, diskutieren wir mit NSU Watch, der unabhängigen Recherche- und Dokumentationsinitiative, die den Ausschuss beobachtet und seine Arbeit in die (Nicht-)Aufklärung des NSU-Komplexes einordnet. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Rolle des Dortmunder Staatsschutzes, der von 2001-2006 von Jörg Lukat geleitet wurde.
Am Dienstag, den 04.11.2025, laden das Solibündnis für Rojava Bochum und die Initiative Demokratischer Konföderalismus Bochum um 18:30 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag und mit anschließender Diskussion mit „Cênî – dem kurdischen Frauenbüro für Frieden e.V.“ ein: »Die Veranstaltung wird die aktuellen politischen Entwicklungen der kurdischen Frage in der Türkei in den Mittelpunkt stellen, sowie im Rahmen des Mottos „Frieden schaffen ohne Waffen?!“ die Waffenniederlegung der kurdischen Freiheitsbewegung und deren Einfluss auf den laufenden Friedensprozess, sowie auf die allgemeine Entwicklung der Bewegung in allen Teilen Kurdistans beleuchten.
Am 29. und 30. November will die AfD in Gießen eine neue Jugendorganisation gründen – mit abgewandeltem Reichsadler und Namen wie „Junge Patrioten“ oder „Patriotische Jugend“. Die AfD möchte eine neue Generation gewaltbereiter Faschist*innen heranziehen. „Widersetzen“ veranstaltet ein Fest der Vielfalt und Solidarität und möchte so die Gründung der AfD-Jugend unmöglich machen.
Große Freiheit - offizieller Kinotrailer - Kinostart am 18.11.2021
Drama von Sebastian Meise mit u.a. Franz Rogowski und Georg Friedrich
Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten im Deutschland der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?
Am 16.10. um 19 Uhr ist im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung Jennifer Degner-Mantoan zu Gast in der Zanke. Sie hält einen Vortrag zum Thema „Und die Wurzel allen Übels ist der … – Verschränkungen von Antifeminismus und Antisemitismus in Verschwörungsideologien“: »Geheime Eliten, globale Strippenzieher und böse Machenschaften – antisemitische Verschwörungserzählungen sind wahrscheinlich so alt wie der Antisemitismus selbst. Doch nicht nur Juden:Jüdinnen werden als mächtige, die Welt lenkende Kraft imaginiert. Auch der Feminismus ist immer häufiger ein Feindbild in zentralen Verschwörungserzählungen der (extremen) Rechten. Im Vortrag werden die parallele Entwicklung des modernen Antisemitismus und Antifeminismus nachgezeichnet und anhand aktueller Verschwörungsideologien die Überschneidungen zwischen beiden Phänomenen aufgezeigt.«
In einer Nachfolgeveranstaltung der Feministischen Aktionswochen hält Günseli Yilmaz am Montag, 13.10.25 um 19.00 Uhr in der Zanke einen Vortrag zum Thema „Körperliche Selbstbestimmung als Ausdruck der Naturbeherrschung im Marxismus“: »Seit Jahrzehnten kämpfen Frauen um körperliche Selbstbestimmung. Teil davon ist der Kampf für das Recht auf Abtreibung. In der BRD sind Schwangerschaftsabbrüche immer noch nicht straffrei. Über Schwangerschaftsabbrüche aufklären dürfen Ärzte erst seit 2022. Auch in anderen Bereichen äußert sich Frauenverachtung in der Kontrolle von Frauenkörpern und Gewaltdelikten, die die weiblichen Körper unmittelbar bedrohen. Häufig führt diese Bedrohung dazu, dass in der zeitgenössischen feministischen Theorie und Praxis Frauenkörper im Fokus der Bewegung stehen.
Die Zanke beteiligt sich auch in diesem Jahr in Kooperation mit der Integrationsagentur ZIVA, der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen an den Aktions- und Bildungswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung. In diesem Jahr hat die Veranstaltungsreihe den Titel: „Verflochtene Feindbilder: Antisemitismus und Antifeminismus im Fokus“. Der erste. Vortrag findet am 9. Oktober um 19 Uhr statt. Referentin ist Cordula Trunk. Der Titel lautet: „Is Palestine a feminist Issue? Zur Verschränkung von (Queer-)Feminismus und Antisemitismus.“ Die Einladung:
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt am Dienstag, den 23.09. um 19:00 Uhr in der Zanke zu einer Veranstaltung ein, die sich mit den Errungenschaften und Herausforderungen von queerem und feministischem Aktivismus auseinandersetzt: »Lange Zeit schien es selbstverständlich, dass mühsam erkämpfte Grundrechte von Frauen, Queers und anderen marginalisierten Gruppen Bestand haben würden. Doch angesichts wachsender Popularität konservativer, rechter und rechtsradikaler Strömungen zeigt sich zunehmend, dass diese Sicherheiten keineswegs selbstverständlich sind.
Das Bezirksjugendwerk der AWO beschäftigt sich am kommenden Freitag in einer Veranstaltung mit dem Thema Islamismus und schreibt dazu: »Autoritäre Ideologien finden in Krisenzeiten oft einen Nährboden. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen und ihnen entschieden entgegenzutreten.
Im Rahmen seiner Kampagne „Wenn nicht jetzt – wann dann?!“ lädt die Antifaschistische Linke am Freitag, den 13.6. um 18.30 Uhr in der Zanke zur monatlichen RambazamBar. Sie hält einen Vortrag über „Rechte Strukturen in Bochum und Umgebung – Erkenntnisse und Erfolge aus der Praxis. Von der NPD über die Identitäre Bewegung bis zur Bürgerwehr Herne und die Kneipe“Linie 5- wir zeigen, wie antifaschistischer Widerstand vor Ort funktioniert hat und warum er erfolgreich war.