Die Initiative „Solidarisch in Stahlhausen“ bietet am zwei Terminen einen Workshop und Austausch zur Kriegsdienstverweigerung an: am 26.08. um 18 Uhr im sozialen Zentrum, Josephstr. 2 und am 10.09. um 18 Uhr in der Zanke, Westring 41: »Du bist dir unsicher, ob und warum du den Kriegsdienst verweigern möchtest? Du willst den Kriegsdienst verweigern und weißt noch nicht, wie das funktioniert? Du weißt, wie du den Kriegsdienst verweigern kannst und hättest dabei gern Unterstützung? Dann ist unser Workshop eine geeignete Anlaufstelle für dich!
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt am kommenden Dienstag in der Zanke zu einer Veranstaltung mit Dr. Katrin Voigt ein, bei der sich mit dem Nationalismus der bürgerlichen Mitte in Deutschland befasst werden soll.
Am 29. August feiert der Bahnhof Langendreer sein 40-jähriges Jubiläum. Näheres. Die Kulturfabrik, die sehr erfolgreich die Zanke betreibt, kommt am 19. September erst auf 10 Jahre. Näheres. Alles toppt natürlich die VVN-BdA. Sie blickt eine Woche später am 26. 9. auf 80 Jahre zurück. Näheres.
Nach einer Veranstaltungspause wird wieder zu einer weiteren Runde von „Mächtig Geklatscht“ eingeladen: »Der feministische Kaffeeklatsch findet am 26. Juli um 15 Uhr in der Zanke, Westring 41 statt. Wir freuen uns auf regen feministischen Austausch und ein gemütliches Beisammensein in kühlen Räumlichkeiten.
Das Solibündnis Rojava und RiseUp4Rojava Ruhr laden Freitag, den 10.07. um 19 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag von Tim Krüger ein: »Der jüngste „Friedensprozess“ zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Freiheitsbewegung läuft seit dem Jahr 2025 und ist höchst prekär. Zwar existiert ein Dialog, konkrete Ergebnisse gibt es bisher jedoch nicht. Lediglich die Partiya Karkerên Kurdistanê (PKK) hat in diesem Zuge 2025 ihre Selbstauflösung verkündet und die Bereitschaft vermittelt, den bewaffneten Kampf einzustellen, was sie mit einer symbolhaften Verbrennung von Waffen untermalte.
Die letzten Bundesparteitage der AfD sind von zehntausenden Menschen blockiert worden. Das wird auch am 4. Juli – am 100. Jahrestag des ersten größeren NSDAP Parteitages – in Erfurt der Fall sein. Auch aus Bochum fahren Busse nach Erfurt. Organisiert wird dies von der Kampagne Widersetzen. Die Bochumer Gruppe lädt am kommenden Samstag, 27.6. zu einem Vorbereitungstreffen ein:
Die kulturelle und politische Bedeutung von Frisuren beleuchtet ein Vortrag von Prof. Dr. Pradeep Chakkarath am 2. Juni in der Zanke. Mit besonderem Schwerpunkt auf afro-texturiertem Haar widmet sich der Kultur- und Sozialpsychologe unter anderem Fragen nach Geschichte, Wahrnehmung und gesellschaftlicher Bewertung von Haarpraktiken sowie ihrer Rolle in Zusammenhang mit Erfahrungen von Rassismus und Selbstermächtigung.
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet unter der Überschrift „David Böhle – vom Provokateur zum AfD-Mitarbeiter“ über Profilierungsstreitereien in der Bochumer AFD. Einige Jugendfunktionäre aus dem Umfeld des Dortmunder AfD Bundestagsabgeordneten Helfrich (das „freundliche Gesicht des NS“) versuchen, den örtlichen Kreisverband auf Höcke Kurs zu bringen. Am 1. Mai marschierten sie mit einigen auswärtigen Nazis im linken Szenetreff „Neuland“ auf. Sie wurden rausgeschmissen und liefen dann zum nächsten linken Treffpunkt, zur Zanke. Die war geschlossen. Der ultrarechte Haufen produzierte ein Gruppen-Foto vor dem Gebäude und verschwand. Zum ausführlichen Bericht im Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum.
Sonntag 10.05.26, 12:59 Uhr
Ein möglicher Hebel gegen die Entfremdung im Kapitalismus?
Das Bezirksjugendwerk der AWO lädt am Montag, den 18. Mai um 19.30 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag ein: »Im ehemaligen Jugoslawien, das nach dem Bruch mit Stalin eine bis heute einzigartige Richtung der staatlich forcierten Arbeiterselbstverwaltung einschlug, entwickelte sich auch eine neue Art, Marx zu interpretieren.
Am Samstag, den 9.5. um 19 Uhr findet in der Zanke eine öffentliche Auftaktveranstaltung für eine Städtepartnerschaft zwischen Bochum und Heseke (Rojava) statt. Die Einladung: »Während der Angriffe auf Rojava Anfang des Jahres sendete ein zivilgesellschaftliches Bündnis in Bochum den Bochumer Appell „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar: Solidarität für Rojava!“ an die Politik und die Öffentlichkeit aus. Jetzt wollen wir daran anknüpfen und die Solidarität über eine Städtepartnerschaft stärken.
Am Montag, den 04.05. um 19.30 Uhr lädt das Bezirksjugendwerk der AWO zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Katrin Henkelmann in der Zanke ein. Der Titel: „Konformistische Rebellen – Zur Aktualität des autoritären Charakters“. Die Einladung: »Weltweit feiern Populisten Erfolge. Viele Menschen rebellieren und unterwerfen sich zugleich irrationalen Autoritäten. Woher aber stammt dieses Bedürfnis? Die Suche nach Antworten führt zur Theorie des autoritären Charakters.
In der Zanke wird am Donnerstag, den 26.3. ist um 19 Uhr ein Dokumentationsfilm von Markus Lenz gezeigt: »Wie lebt man zusammen, wie lebt man in Frieden? Und wie funktioniert ein friedliches Zusammenleben, wenn man seit Jahrzehnten im Krieg ist und sich nur als Feinde sieht und als Gegnerinnen kennt?
Die AbolishBar, Budapest Soli Ruhr und die Rote Hilfe laden am Samstag, den 21. 3. um 19 Uhr in der Zanke zu einer Veranstaltung im Rahmen der Feministischen Aktionswochen ein: »In den 1980er Jahren waren in vielen Städten und Ländern der Welt Feministinnen gegen damals neue Gen- und Reproduktionstechnologien und gegen internationale Bevölkerungspolitik aktiv. Die Frauengruppen organisierten Infoveranstaltungen und führten vielfältige Protestaktionen durch. Sie kritisierten die Ausbeutung von weiblichen Körpern, den rassistischen, ableistischen und klassistischen Einsatz der Technologien, die Fortsetzung eugenischer Politiken nach dem Nationalsozialismus und die Logik ständiger körperlicher Optimierung, die die Entwicklung der Technologien begleiteten.
Die Feministischen Aktionswochen Bochum 2026 starten am 28. Februar mit dem ersten von vier Terminen zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Israel – Palästina – Bochum“. Die Aktionswochen enden mit einer großen Abschlussveranstaltung am 29. März als „Weiberrat – für alle Weiber und Mannsweiber“. Die Demo zum Frauenkampftag findet in diesem Jahr nicht am Vorabend, sondern direkt am 8. März statt. Der Programmüberblick der Aktionswochen:
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich mit der Attraktivität autoritärer Ideologien für Jugendliche auseinandersetzt und schreibt dazu: »Am Ende des 20. Jahrhunderts glaubten viele Fachleute der Politikwissenschaft, dass das Bedürfnis von Menschen nach autoritärer Politik historisch endgültig überwunden sei.
Magdalena Köhler und Tobias Fetzer stellen am 20. Februar ab 19.00 Uhr gemeinsam in der Zanke das Buch „Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet“ vor. Die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus steht in Deutschland meist in Verbindung mit Orten wie Berlin oder München, die Wenigsten denken dabei an das Ruhrgebiet. Doch auch hier wurde Widerstand geübt, oft mit dramatischen Konsequenzen.
Der Solikreis für die im Ruhrgebiet inhaftierten Antifaschist*innen im Budapest-Komplex lädt zu einem gemeinsamen Briefeschreiben bei Kaffee und Kuchen ein: »Der Prozess gegen Luca, Emmi, Clara, Paula, Moritz und Nele läuft nun schon seit drei Wochen. Wir wollen ihnen auch weiterhin zeigen, dass sie nicht alleine sind und unsere Grüße und Gedanken mit ihnen teilen! Dafür treffen wir uns am Sonntag, den 15.2. ab 15 Uhr in der Zanke zum gemeinsamen Briefeschreiben an die in Gelsenkirchen inhaftierte Luca und andere Gefangene.
Die neu im Ruhrgebiet gegründete Kampagne Riseup4Rojava lädt am morgigen Donnerstag, den 29.1. in die Zanke ein: »Die Selbstverwaltung in Rojava wird derzeit massiv angegriffen, wodurch das politische Leuchturmprojekt, das für Frauenbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie steht, stark gefährdet ist. Wir wollen darüber nicht schweigen!
Am 30. Januar 26, 19:00 organisiert der VVN-BdA in der ZANKE einen Vortrag. Titel der Veranstaltung: »Kämpferische Bühnen, Propaganda und antifaschistischer Widerstand im proletarischen Theater der Weimarer Republik von Louise Décaillet (RUB).
Die AbolishBar ist ein „regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvollvoller Verhältnisse.“ Am 18.01.2026 um 16 Uhr lädt die AbolishBar zum Lesekreis in die ZANKE ein: »Bei köstlichem veganen Essen möchten wir über den Text „Was ist Polizeikritik?“ von Daniel Loick diskutieren. Mit diesem einleitenden Text zum Sammelband „Kritik der Polizei“ vermittelt Loick einen grundlegenden Überblick zur Geschichte und Entwicklung der Polizei sowie den verschiedenen Kritikansätzen an dieser Institution. Darauf aufbauend fragt er nach Alternativen zur Polizei und stellt dabei sowohl reformistische als auch abolitionistische Perspektiven dar.
Ruhr-Uni Nazifrei lädt am 03.01.2026 ab 19 Uhr in der Zanke zum „immatrikulierten Pöbel-Tresen“ ein: »Neues Jahr – Gleicher Kampf gegen den wachsenden Rechtsdruck: Um in 2026 von Anfang an keinen Platz für Nazis übrig zu lassen, laden wir in die Zanke ein, um mit einem Vortrag aus unseren eigenen Reihen und einer eisgekühlten Betonmische das neue Jahr stabil und standhaft anzuklingen.
Die Initiative „Mächtig Gezofft“ lädt zum Kaffeeklatsch ein: »Am Sonntag, den 21.12. möchten wir ab 14 Uhr gemeinsam mit euch das Jahr ausklingen lassen. In der Zanke (Westring 41) gibt es die Möglichkeit in gemütlicher Runde den feministischen Austausch zu stärken, mit bekannten und unbekannten Menschen ins Gespräch kommen oder einfach gemeinsam Kuchen essen, Heißgetränke schlürfen und Kraft für die bevorstehenden Feiertage und das kommende Jahr sammeln.
Im Rahmen der AbolishBar gibt es am Samstag, den 13. Dezember um 19 Uhr in der Zanke einen Vortrag von der Roten Hilfe zum Thema: »„Was tun wenn’s brennt?!“ – Tipps und Tricks bei brenzligen Situationen mit Polizei und Justiz. Der Vortrag gibt einen Überblick, angefangen mit der Vorbereitung auf eine Demo, über das Verhalten bei Übergriffen bis zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen. Nach dem Vortrag findet ein regulärer Tresen-Abend statt.
Die Zanke zeigt am Donnerstag, den 11. Dezember um 19.30 Uhr den Neo-Western My Sweet Pepperland (FR/DE/IRQ; 2013; 100 Min) und schreibt: »Nach Jahren im Kampf um die kurdische Unabhängigkeit nimmt Baran den Posten des Polizei-Kommandanten in einem gottverlassenen Dorf im Grenzgebiet des Iran, Irak und der Türkei an: ein Mekka des illegalen Handels. Dort trifft er auf Govend, eine junge Lehrerin, die gekommen ist, um gegen alle Widrigkeiten die Kinder des Dorfes zu unterrichten.
Der Dyke March Ruhr lädt am Montag, den 8. 12. um 16.30 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof zur Demonstration ein: »Endlich geht es wieder auf die Straße: Mit DECEMBER DYKES* demonstrieren wir für lesbische und queere Sichtbarkeit und Liberation . Mitten in Bochum, Mitten im Winter! Freut Euch auf eine bunte & kämpferische Demo mit spannenden Redebeiträgen und tollen künstlerischen Auftritten, auf einen Dyke* March que(e)r über den Bochumer Weihnachtsmarkt, auf jede Menge dyketastische Weihnachtsstimmung und auf ein gemütliches Hang-Out mit anderen Dykes* und FLINTA+s in der Bochumer ZANKE!
Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an FLINTA* veranstalten die Furien am 24. November in der Zanke eine Lesung mit Susanne Kaiser: »Junge Männer wählen AfD, Gewalt gegen Frauen nimmt zu, bei TikTok werden misogyne Coaches gefeiert. Nachdem Frauen rasant aufgestiegen sind in führende Rollen in unserer Gesellschaft, sich in der MeToo-Bewegung zusammengeschlossen haben und das kollektive Bewusstsein über patriarchale Strukturen nachhaltig veränderten, droht die reaktionäre Gegenbewegung feministische Errungenschaften nun wieder zunichte zu machen.
Das Fanprojekt NRW führt am kommenden Dienstag, 25. November, in der Zanke eine Veranstaltung zur Einflussnahme christlicher Fundamentalisten und Evangelikaler in den Fußball durch: »Dass radikal-christliche Organisationen versuchen, verschiedene Sportarten als Plattformen zu benutzen, um ihre fundamentalistischen und konservativen Botschaften gesellschaftsfähig zu machen, ist nichts Neues. Neu ist allerdings, dass sie anfangen, damit Erfolg zu haben!
„Wie sieht eine bessere Gesellschaft aus – und wo wird sie bereits gelebt?“ Diese Fragen stehen im Zentrum einer Veranstaltung vom Antifa-Café am Sonntag, den 23.11. in der Zanke: »„Perspektive Ost“ macht sich auf die Suche nach Antworten. In Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wurden 28 Initiativen besucht, die sich tagtäglich für eine solidarische, demokratische Gesellschaft einsetzen. Vom feministischen Forum* in Görlitz über den migrantischen Radiosender speakl_out in Chemnitz bis zu den Omas gegen Rechts in Magdeburg oder dem soziokulturellen Zentrum AK40 in Suhl – sie alle zeigen: Utopien sind keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis.