Freitag, 5. Oktober,19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer

Dopo Genova
(nach Genua)

Die Ereignisse in Genua im Juli diesen Jahres sind unumstritten als ein Höhe- und Wendepunkt in der/n wachsenden Bewegung/en gegen den Neoliberalismus zu bezeichnen.

Nahezu 300 000 Menschen demonstrierten am 21. Juli gegen das Weltwirtschaftstreffen der G8-Staaten. In Genua, einer Stadt in den Metropolen. Soviel wie noch nie zuvor.

Und die Repression gegen diese Bewegung/en war so hart, wie sie seit 20-30 Jahren in Europa nicht mehr vorgekommen ist. Begleitet mit eindeutig faschistischen Äußerungen auf jeder Administrationsebene Italiens wurde in diesen Tagen unterschiedslos von den Sicherheitskräften Jagd auf G8-Oppositionelle gemacht, geschlagen, gefoltert, getötet. Der italienische Staatsapparat, gestellt von Forza Italia, Lega Nord und Allianza Nazionale, führte diese Form faschistischer Repression stellvertretend für die anderen G8 Mitglieder aus, die dies Vorgehen mit weiteren Gesetzesverschärfungen gegen Linke honorierten. Diese Vorkommnisse haben in Europa, aber vor allem in Italien, zu noch nicht abzusehenden politischen und sozialen Veränderungen geführt.

Wir haben einen Genossen aus dem Centro Sociale BULK, Mailand, eingeladen und wollen uns informieren über:

- Organisierungsstrukturen und -formen der italienischen Linken, die es schaffte über 200 000 Menschen nach Genova zu mobilisieren

- Die recherchierten Ereignisse dieser Tage in Genova

- Die weitergehenden Repressionsmaßnahmen innerhalb Italiens

- Die innenpolitischen Veränderungen in Italien

- Die Diskussionen innerhalb der italienischen Linken nach Genova

- Usw.

Veranstaltung: Freitag, den 5. Oktober

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: Raum 6 des Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum


Antifa "die kleinen Strolche"