Freitag 05.03.10, 22:00 Uhr

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Die Stafette mit der Botschaft zur Abschaffung aller Atomwaffen ist heute in Bochum angekommen. Flugblätter wurden verteilt, Unterschriften gesammelt. Viele Menschen waren schockiert darüber, dass keine 100 Kilometer von Bochum entfernt Atombomben in Büchel in der Eifel, in Belgien und den Niederlanden lagern, die eine Sprengkraft besitzen, die mehrere Hundert Mal über der Vernichtungskraft der Atombombe von Hiroshima liegen. Die Geschäftsführung der Drehscheibe /City-Point sorgte mit ihren Security-Kräften dafür, dass das Friedensplenum ein Transparent von einem Werbesockel für ihre Modeschau entfernen musste. Die Aktion als Bildergeschichte.

Sonntag 21.02.10, 14:00 Uhr
Samstag, 6. März 2010, 10 - 18 Uhr im Bahnhof Langendreer in Bochum

Werkstatt-Treffen zum Krieg in Afghanistan

HeRAUS
AUS der
Sackgasse in
AFGHANISTAN

Das Thema Krieg in Afganistan und die Notwendigkeit des „Exit” ist auf der Tagesordnung. Die Redaktionen von „kultuRRevolution” und „AMOS” haben dazu einen Appell „Heraus aus der Sackgasse in Afghanistan” verfasst und ihn am 28.1. in der Wochenzeitschrift DER FREITAG mit vielen Unterschriften per Anzeige veröffentlicht. Damit die Bundeswehr umgehend und vollständig aus Afghanistan abzieht, laden kultuRRevolution und AMOS in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer zu einer eintägigen Beratung ein.

Ziele:

  • Die politische Analyse des Krieges in Afghanistan zu befördern.
  • Die Debatte zum „Exit”, zur Abzugsforderung in den Parteien und gesellschaftlichen Organisationen zu beflügeln.
  • Zivilgesellschaftlichen Druck auf Parteiführungen, Parlament und Regierung zu erhöhen.

Themen des Werkstatt-Treffens:

  • Militärstrategische Einschätzung/ Exit-Strategie
  • Medienkritik
  • Diskussionspunkte im o.g. „Appell”
  • Politische Konstellationen
  • Völkerrechtliche Fragen
  • Friedensethische Positionen z.B. Kirchen und andere gesellschaftliche Organisationen
  • Verabredungen

Es referieren:

Andreas Zumach, Genf
Tobias Pflüger, Tübingen-Berlin
Margarete Jäger, Duisburg
Johannes Weissinger, Bad Lasphe
Jürgen Link, Hattingen

6.3. BAHNHOF LANGENDREER
10 – 18 Uhr /
studio 108
BO, Wallbaumweg 108 /S-Bahn 1

Das Treffen ist offen für alle Interessierten, eine Teilnahmegebühr gibt es nicht! Telefonische Anmeldung ist nicht Pflicht, aber hilfreich: 02365 – 4 20 76 oder 02324 – 401 43. Weitere Infos:
[http://www.afghanistanappell.de ] [http://www.bangemachen.com]
Die Einladung als PDF-Datei

Samstag 20.02.10, 14:53 Uhr
Am 5. und 8. März in Bochum:

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Friedensmarsch von Sylt bis zur Zugspitze

Am 6. August 2009, dem 64. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima startete auf Sylt ein Friedensmarsch gegen Atomwaffen, der über 1200 km bis zur Zugspitze führen soll. Immer dabei ist die blau-weiße Fahne mit der Aufschrift „Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima 1945-2010 – Für eine Welt ohne Atomwaffen”. Sie wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Deutschland getragen und im kommenden Sommer an japanische Jugendliche übergeben. Am 5. März wird die Stafette von Herne kommend Bochum erreichen. Wie überall werden Unterschriften unter einen „Appell für eine von Kernwaffen befreite Welt” gesammelt. Dieser Appell wurde 2008 in Hiroshima verabschiedet und richtet sich an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai 2010 in New York. Am Montag, dem 8. März wird der Friedensmarsch in Bochum von der Stadt Bochum auf dem Platz des Europä- ischen Friedens empfangen. Vollständige atomare Abrüstung ist überlebenswichtig. Sie ist vernünftig. Sie ist vereinbart. Wir müssen Druck schaffen, um sie durchzusetzen.
Was tun? (weiterlesen)

Samstag 06.02.10, 15:00 Uhr
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!

Bus fährt zur Afghanistan-Demo in Berlin

Am Samstag, den 20. Februar findet in Berlin eine Demonstration der Friedensbewegung gegen den Afghanistan-Krieg statt. Das Bochumer Friedensplenum unterstützt den Aufruf zu dieser Kundgebung. Um 6.00 Uhr fährt ab dem Bochumer Hauptbahnhof ein Bus nach Berlin. Die Fahrkarten kosten 28 Euro (ermäßigt 20 Euro). Die Karten gibt es z. B. am kommenden Mittwoch, den 10. Februar ab 19.30 Uhr beim Treffen des Friedensplenums im Bahnhof Langendreer. Mit der Demonstration soll gegen die geplante Aufstockung der Truppen in Afghanistan und für einen Abzug der vorhandenen SoldatInnen aus dem Land demonstriert werden.
Fahrtkarten gibt es in Bochum im Büro der Abgeordneten der Linkspartei Sevim Dagdelen Alleestraße 36, Telefon (0234) 61065855 und im Ludwig Quidde Forum, Brückstr. 46 (0234) 57967872. Die Karten müssen immer erst telefonisch angefordert werden.

Montag 18.01.10, 08:00 Uhr

Presseschau

WAZ und Ruhr Nachrichten berichten heute ausführlich über den gestrigen Neujahrsempfang. Zum Lesen einfach auf den jeweiligen Artikel klicken.

Sonntag 17.01.10, 22:00 Uhr

Bewegung, Bildung, Bochum

Zum mittlerweile schon sechsten Neujahrsempfang der sozialen Bewegung im Bahnhof Langendreer kamen heute mehr als 100 BesucherInnen. In seiner Begrüßung erinnerte Ralf Feldmann vom Bochumer Friedensplenum an das kürzlich veröffentlichte Flugblatt des Friedensplenums: “Es ist genug für alle da!” Der Reichtum müsse in unserer Gesellschaft nur anders verteilt werden und die Verschwendung von Geld durch Rüstung müsse ein Ende haben. Er begrüßte die Proteste im Bildungsbereich und machte deutlich, dass auch in der Schulpolitik in den nächsten Monaten in Bochum Weichen gestellt werden. Er beklagte, die fehlenden Kapazitäten in den Gesamtschulen, wo jedes Jahr mehrere hundert SchülerInnen abgewiesen werden und dann den SchülerInnen, die auf der Hauptschule landen, fast jede Chance fehlt, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. (weiterlesen)

Mittwoch 30.12.09, 20:00 Uhr
Friedensplenum sucht Fotos und bittet um Spenden für das Buffet

Ein Jahr Bewegung in Bochum

Am Sonntag, den 17. Januar 2010 findet um 11.00 Uhr im Bahnhof Langendreer der traditionelle “Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum” statt. Wie immer wird Huggy auf dem Piano spielen, ein Buffet lädt zum Brunch und anschließend wird mit Bildern an Aktionen und Ereignisse im Jahr 2009 erinnert. Das Friedensplenum ist wieder federführend zuständig und freut sich über Anregungen, Fotos und Filme über das, was im letzten Jahr in Bochum gelaufen ist. Grundlage des Rückblickes ist immer das Archiv von bo-alternativ.de. Gesucht werden also vor allem Fotos und Filme, die nicht in diesem Archiv zu finden sind.
Ebenso wird um Spenden für das Buffet gebeten. Kontakt: rueckblick[at]friedensplenum.bo-alternativ.de.

Sonntag 06.12.09, 21:00 Uhr

Der NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung in den 80er Jahren

Das Bochumer Friedensplenum und die Bochumer Geschichtswerkstatt laden am Donnerstag, den 10. Dezember, um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung in das Soziale Zentrum, Josephstr. 2 ein. Volker Gerwers erinnert an den NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung in den 80er Jahren. Vor 30 Jahren, am 12.12.1979, wurde in Brüssel der NATO-Doppelbeschluss verabschiedet. Mit diesem Beschluss drohte die NATO gegenüber der Sowjetunion die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in West-Europa an, wen sie nicht ihre Mittelstreckenraketen vernichtet.
Der Beschluss führte in vielen westeuropäischen Ländern zu einem Erstarken der Friedensbewegung, die gegen diese „Nach”-Rüstung Stellung bezog. Hunderttausende Menschen gingen damals auf die Straßen, um gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen zu demonstrieren. Ganz wesentlich trug der NATO-Doppelbeschluss zur Verschärfung des Kalten Krieges und zur Atomkriegsgefahr in den 80er Jahren bei.

Mittwoch 25.11.09, 13:02 Uhr

Obama will Konvention gegen Landminen nicht unterzeichnen

Fünf Tage vor Beginn des Gipfeltreffens in Cartagena de Indias, in Kolumbien (30.11. – 4.12.2009), welches sich für ein weltweites Verbot aller Antipersonenminen einsetzt und das 2. Review der am 1. März 1999 geschlossenen Vereinbarung darstellt, verweigert die US-Regierung nach wie vor, die Konvention zum Verbot und zur Ächtung von Landminen, die gegen Personen gerichtet sind, zu unterzeichnen (Süddeutsche vom 25.11.2009).

Damit folgt Barack Obama der Politik von George Bush und ignoriert den Appel von 67 unterschiedlichen Organisationen in den USA, die sich im Februar 2009 in einem Brief an ihn gewandt haben, die ablehnende Haltung der US-Regierung endlich aufzugeben. Wie sein Vorgänger auch, ignoriert er den Appell der 156 Unterzeichnerstaaten, die sich dem Verbot von Antipersonenlandminen bereits angeschlossen haben. (weiterlesen)

Freitag 13.11.09, 16:30 Uhr
Truppen raus aus Afghanistan

Dem Frieden eine Chance

“Frieden, Fortschritt, Freiheit, Wohlstand, Einheit und ein Ende des Drogenhandels sollte die NATO-Invasion im Herbst 2001 dem Land am Hindukusch bringen. Acht Jahre danach ist das Gegenteil der Fall.” So beginnt ein interessanter und lesenswerter Artikel von Raoul Rigault, der exakt die derzeitige Situation in Afghanistan beschreibt. 8 Jahre Friedensmission, die von Anfang an keine war und 7 Jahre Deutschland am Hindukusch verteidigen, ein nicht nur politischer Blödsinn, welcher Peter Struck und der SPD noch lange nachhinken wird. Wir können und wir wollen nicht vergessen, dass es die SPD unter Struck war, die mit den Verteidigungspolitischen Richtlinien im Mai 2003 die Bundeswehr für Kriegseinsätze vorbereitet hatte und zur Angriffsarmee ausbaute, mit den Folgen, die bekannt sind:

  • Afghanistan steht unter Terror und ist im Krieg, mehr als in den Jahren zuvor.
  • Die Taliban und der Drogenhandel wurden nicht besiegt, im Gegenteil.
  • Unter der korrupten Karsai-Regierung kann keine Demokratie entstehen, schon gar nicht nach westlichem Vorbild.
  • Um einen Taliban-Kämpfer zu töten, nehmen die Nato-Truppen in Kauf, dass im Durchschnitt ca. 70 Zivilisten mit getötet werden.
  • Die sozialen und wirtschaflichen Folgen durch getötete, verwundete und traumarisierte Soldaten sind nicht absehbar.
  • Die Mehrheiten in den Bevölkerungen der USA, Deutschland und nun auch Großbritannien wünschen einen Abzug seiner Soldaten, siehe Artikel Briten zunehmend kriegsmüde (AG Friedesforschung).


Aber die Bundesregierung macht weiter so und suggeriert der Öffentlichkeit einen möglichen Sieg und Erfolg durch verstärketen Kriegseinsatz.

Krieg ist kein Mittel zur Konfliktlösung. Das haben bis auf die Kriegsparteien im Bundestag mittlerweile fast alle verstanden und viele wissen, dass mit dem bereits “verbrannten Geld” viele soziale und damit auch politische Probleme in Afghanistan hätten beseitigt werden können.

Jetzt im Dezember steht die Verlängerung des Mandats für den Afghanistan-Krieg im Bundestag an. Danach werden Aufstockungen der Truppenkontingete folgen. 120 weitere Soldaten einer Spezialeinheit sind von Guttenberg heute (Zeit 13.11.2009) schon für Mitte Januar 2010 angekündigt worden. Dabei wird es nicht bleiben.

Ein Irrweg wie wir alle wissen. Wir fordern den bedingungslosen Abzug aller ausländischen Truppen, sofortige Verhandlungen, um eine friedliche Lösung des Konfliktes herbeiführen zu können und eine umfassende zivile Hilfe für den Wiederaufbau und zivile Unterstützung, um eine selbstbestimmte und friedliche Entwicklung Afghanistans zu ermöglichen. Das Bochumer Friedensplenum unterstützt den Aufruf der Kooperation für den Frieden und des Bundesausschuss Friedensratschlag, siehe Aufruf, “Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan”. (la)