Mittwoch 30.11.11, 15:40 Uhr

Samstag, 3. Dezember: Demonstration gegen Afghanistan-Konferenz in Bonn

 Am 5. Dezember findet in Bonn die sogenannte „Afghanistan-Konferenz“ der kriegsführenden Staaten in Afghanistan statt. Dazu schreibt die Linksjugend, solid: »Regierungsvertreter aus über 90 Ländern kommen in Bonn zusammen, um über vermeintliche Perspektiven für Afghanistan zu diskutieren. In Wirklichkeit geht es darum, die verheerende Bilanz von zehn Jahren Krieg in Afghanistan schön zu reden. Aus Sicht der Linksjugend [`solid] ist dies keine Konferenz mit neutraler Zusammensetzung, sondern der Versuch der NATO-Staaten, das Land unter ihrer Kontrolle zu halten und der afghanischen Bevölkerung das Recht auf Selbstbestimmung weiterhin zu verwehren. Doch dagegen formiert sich Widerstand: Unter dem Motto „Sie reden von Frieden, sie führen Krieg“, mobilisiert die bundesweite Friedensbewegung vom 3. bis 5. Dezember nach Bonn, um ein Zeichen gegen den anhaltenden Krieg in Afghanistan zu setzen.

 Der Kreisverband  Die Linke Bochum hat in Kooperation mit der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke), dem Friedensplenum Bochum, Didf Bochum und der Linksjugend einen Bus organisiert, um gemeinsam mit Bochumerinnen  und Bochumern an der  Anti- Kriegsdemonstration am 3. Dezember in Bonn teilzunehmen.

Die Karten für den Bus nach Bonn gibt es im Wahlkreisbüro von Sevim Dagdelen, Alleestr. 36, 44793 Bochum. Eine Karte kostet 10 €/ermäßigt 5€.

Dienstag 29.11.11, 11:09 Uhr

Malalai Joya aus Afghanistan in Bochum

Malalai Joya ist eine der bekanntesten Frauen in Afghanistan. Ab 2003 war sie in der Verfassungsgebenden Versammlung , ab 2005 im Parlament. 2007 wurde sie von ihrem Amt ausgeschlossen, weil sie die Bestrafung der alten und neuen Warlords, der Drogenbosse und der korrupten Clans forderte, die nach ihrer Einschätzung 85 Prozent der Abgeordneten stellen. Seitdem ist ihr Leben in ständiger Gefahr.

Am Donnerstag, dem 1. Dezember ab 19.00 Uhr spricht sie auf Einladung der Bundestagsfraktion der Partei “Die Linke” im Bergbaumuseum über die Situation in Afghanistan und die Möglichkeiten, Krieg und Gewalt zu beenden.

Mittwoch 16.11.11, 21:08 Uhr

Die Eroberung der Schulen

Michael Schulze von Glaßer zur Werbeoffensive der Bundeswehr an Schulen

Mittwoch, 23. November, 19.30 Uhr, Studio 108 im Bahnhof Langendreer

Bundeswehr-Werbespots im Fernsehen, Jugendoffiziere in Schulen, Auftritte bei youtube, Einladungen an Schülerzeitungen, Stände bei Job-Messen und Einflussnahme auf die Lehrerausbildung: immer stärker wirbt das deutsche Militär in der Öffentlichkeit, um Nachwuchs zu rekrutieren. Seit 2008 gibt es sogar ein Kooperationsabkommen zwischen dem nordrhein-westfälischen Schul-ministerium und der Bundeswehr, das dem Militär den Zugang zu Schulen erleichtert. Hervorragend ausgebildete Jugendoffiziere können so vor Schulklassen behaupten, dass friedliche Konfliktlösungen naiv und kriegerische Auseinandersetzungen notwendig seien. Michael Schulze von Glaßer, Autor eines vielbeachteten Buches über die Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr, stellt die psycholologische Kriegsführung im Klassenzimmer vor.

Dienstag 15.11.11, 23:48 Uhr

Sonntagsmilitarismus und Friedensarbeit

Montag 03.10.11, 16:09 Uhr

Kein Werben für das Sterben

Als ob sie zu den ganz normalen Ausbildungsbetrieben gehöre, tritt die Bundeswehr bei der Berufsbildungsmesse im Bochumer Ruhrkongress am kommenden Mittwoch und Donnerstag auf. Dort versucht sie , den Soldatenberuf  für Kinder und Jugendliche attraktiv zu machen.

Jahr für Jahr lassen sich viele Jugendliche von guten Gehältern, festen Jobs oder kostenlosem Studium verlocken, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. Dass sie töten müssen und getötet werden können, machen sie sich nicht klar.

Viele Bochumer Schulklassen werden die Berufsbildungsmesse besuchenund sie werden hoffentlich viele wichtige Informationen bekommen. Militärwerbung bei Kindern und Jugendlichen aber verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Die Organisatoren scheinen damit kein Problem zu haben. Das Bochumer Friedensplenum hält das  – wie auch viele Kinderschutzorganisationen und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – für skandalös.

Am Rande der Messe wird das Friedensplenum vormittags Schülerinnen und Schüler, LehrerInnen und Eltern informieren.

Mittwoch 31.08.11, 11:47 Uhr

Kundgebung zum Antikriegstag

Morgen vor 72 Jahren, am 1. September 1939, begann Deutschland mit dem Überfall auf Polen den 2.Weltkrieg. Nach 60 Millionen Toten, unzähligen Verletzten und der Verwüstung vieler Länder wussten die Überlebenden: Nie wieder Krieg. Doch seit dem Krieg gegen Jugoslawien haben die Regierungen der Bundesrepublik neuen Kriegen zugestimmt oder sie indirekt unterstützt.

Das Bochumer Friedensplenum hält zum morgigen Antikriegstag eine Kundgebung ab. Redner sind die Träger der Ehrenplakette der Stadt Bochum, Marie-Luise Bartz, Annemarie Grajetzki und Klaus Kunold, die ihre Erfahrungen aus langen Jahren der Friedensarbeit weitergeben.

Donnerstag, 1. September, 17.00 Uhr, Husemannplatz/Ecke Kortumstraße

Freitag 26.08.11, 16:54 Uhr

Nach dem Sieg der NATO in Libyen:

Auf den Artikel klicken, um ihn zu vergrößern.

In erfrischender Klarheit beschreibt das Handelsblatt, worum es beim Krieg der NATO gegen Libyen gegangen ist.

Sonntag 31.07.11, 12:47 Uhr

Werben fürs Sterben – kein Problem!

Am 27.7.2011 meldet die Junge Welt, dass es geradezu für den Frieden und die schulische Bildung kontraproduktiv ist, wenn Bundeswehroffiziere in Schulen keine Kriegswerbung machen dürfen. Das meint nämlich die “rot”-”rote”-Landesregierung in Berlin. “Ein genereller Ausschluß (sic-jW) einer Kooperation mit der Bundeswehr kann von einer Schulkonferenz nicht beschlossen werden, da eine solche Festlegung die Aufgabe der einzelnen Lehrkraft zu einer ausgewogenen Auseinandersetzung mit sicherheits- und friedenspolitischen Fragestellungen im Unterricht beeinträchtigen würde.”  Eine derartige Festlegung sei “mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule nicht vereinbar”.

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Mittwoch 27.07.11, 10:38 Uhr

Die Militarisierung von Hochschule und Schule

Weil u.a. dieses Thema gerade im Friedensplenum Bochum angegangen wird, möchte ich manche Doppelarbeit ersparen und veröffentliche hier einen Auszug aus einem Referat von Okt. 2010 bei der VHS Hattingen.

Militarisierung von Schule und Universitäten

Abkürzungen wie ASS, BSH, AGfsK, AIK, SPS, sind in der Öffentlichkeit praktisch nicht bekannt. (vgl. zum Folgenden: AMOS 2/2009, S. 18, Krisenmanagement . verschiedene Ausgaben des „Ausdruck”, bes. 3/2010 und meine Beiträge in Amos 2/2009 „Bundeswehr in den Rathäusern” und in Amos 3/2010 „Aspekte der Bundeswehroffensive an der Heimatfront”)

Die o.g.  Organisationen sind praktisch Lobbyorganisationen der Rüstungsindustrie. (Finanzkapital, Handelskapital, sonstiges Industriekapital, Medienkapital und Agrarkapital sind immer beteiligt!) und fordern und fördern  die Militarisierung der Hochschulen und Schulen .

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Dienstag 26.07.11, 08:37 Uhr

“Es lernt sich besser ohne Helm”

“Am morgigen Mittwoch, den 27. Juli findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer auf Einladung des Bochumer Friedensplenums statt, bei dem geplant werden soll, was verschiedene Organisationen in nächster Zeit zum Thema “Bundeswehr raus aus den Schulen” unternehmen können. Ziel ist es, die Kampagne der BSV zu diesem Thema zu unterstützen, indem auch Zielgruppen außerhalb der SchülerInnenschaft angesprochen werden. Außerdem sollen überlegt, welches eine geeignete Aktion auf der Berufsbildungsmesse sein kann, um dort gegen die Propaganda des Militärs zu protestieren. Grundlage für die Aktivitäten soll u. a. die Broschüre bilden, die das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW” herausgegeben hat. “Es lernt sich besser ohne Helm