Montag 09.04.18, 18:35 Uhr

Neues internationales Netzwerk gegen Waffenhandel: Global Net

Am 5. April hat sich in Berlin das Netzwerk »Global Net – Stop The Arms Trade« (GN-STAT, zu deutsch: Globales Netz – Stoppt den Waffenhandel)  www.gn-stat.org gegründet. “Das GLOBAL NET ist ein einmaliges Projekt, das aus der Erkenntnis erwachsen ist, dass die Rüstungsindustrie weltweit agiert. Waffenfirmen verschieben ihre Produktionswerke nach Belieben von Land zu Land, dorthin wo die Exportgesetze am laxesten sind. Die Absatzmärkte für Kriegswaffen sind verstärkt die Krisen- und Kriegsgebiete der Welt”, kritisiert Jürgen Grässlin, einer der Initiatoren des GN-STAT. Dem wollen die Initiatoren den Widerstand eines weltweiten Netzwerkes von Aktivist*innen entgegensetzen. Die Website ist noch im Aufbau begriffen. Stephan Möhrle und Magdalena Friedl, die Webmaster des Internetauftritts, versprechen: “Mit jedem Fall, der neu hinzu kommt, werden wir mehr liefern: mehr Fakten, mehr Fotos, mehr Berichte über die schlimmsten Fälle, die Täter, die Unternehmen, die Opfer und den Widerstand gegen den internationalen Waffenhandel.”

Dienstag 03.04.18, 18:10 Uhr
Presseinformation Ostermarsch Rhein/Ruhr

Ostermarsch 2018: „Abrüsten statt Aufrüsten – Atomwaffen abschaffen – Friedenspolitik statt Konfrontation!“

An drei  Tagen sind über Ostern an Rhein und Ruhr ca. 2400 Menschen gegen Krieg und Rüstung, gegen eine Erhöhung der Militärausgaben und für Abrüstung und eine Friedenspolitik auf die Straße gegangen. Die Organisatoren des Ostermarsches Rhein/Ruhr, der am Montag Nachmittag in Dortmund endete, zeigten sich zufrieden mit der Beteiligung an den Aktionen, die deutlich über dem Niveau der Vorjahre gelegen habe. „Wenn öfter zu hören ist, die Welt stünde an einem Abgrund, dann brauchen wir eine Politik der Umkehr! Wir wollen keine alte Politik der militärischen Stärke sondern eine neue Politik der Abrüstung, Deeskalation und zivile Friedenslösung, gerade im Nahen und Mittleren Osten aber auch in der Konfrontation mit Russland“ so Joachim Schramm vom Ostermarschkomitee Rhein/Ruhr. (weiterlesen)

Donnerstag 29.03.18, 18:32 Uhr

Ostermarsch im Ruhrgebiet

Alle Informationen zu den Stationen des Ostermarsches Rhein/Ruhr finden sich in diesem Routenflyer.

Donnerstag 29.03.18, 18:23 Uhr

Karfreitag: Ostermarsch in Gronau

Seit einigen Jahren gibt es immer am Karfreitag einen Ostermarsch zur
Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA). Jetzt ist es wieder so weit:
Karfreitag steht vor der Tür und dann beginnt der Ostermarsch
um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof. Es werden wieder viele TeilnehmerInnen aus NRW, NDS und NL erwartet.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Gründe zur Teilnahme an dem
Ostermarsch: Für die UAA Gronau gibt es bisher keinerlei
Laufzeitbegrenzung, das nukleare Wettrüsten bedroht weiterhin den
Weltfrieden und statt ständiger Rüstungsexporte müssen zivile
Konfliktlösungen gefördert werden. Um Veränderungen zu erreichen, müssen wir gemeinsam aktiv werden. Immer und immer wieder …

Ausführliche Informationen zum Gronauer Ostermarsch gibt es unter

https://ostermarsch-gronau.de/

Montag 26.03.18, 21:09 Uhr

TV-Tipp: Die Anstalt

Am Dienstag, dem 27. März, nimmt sich die Kabarettsendung “Die Anstalt” das Thema Rüstungsexporte vor (ZDF 23.15 bis 0.00 Uhr).        Am Sonntag, 08.04., zeigt 3sat ab 20.15 Uhr diese Folge erneut.

Sonntag 25.03.18, 21:07 Uhr

Interview mit Willi Hoffmeister

Willi Hoffmeister, Sprecher des Ostermarsches Rhein /Ruhr spricht im Interview mit der Jungen Welt über seine persönlichen Erfahrungen als “Kriegskind”, über die Gründe für die vergleichsweise großen Ostermärsche im Ruhrgebiet , über die Schwerpunkte  der letzten Jahre und die aktuellen Forderungen. In Anlehnung an die etwas kräftigere Ausdrucksweise im Ruhrgebiet fordert Willi Hoffmeister auf, den “Parlamentariern in Berlin Dampf unterm Gesäß machen”.

Sonntag 25.03.18, 20:40 Uhr

Das Bochumer Ostermarschprogramm

Am Ostersonntag kommt der Ostermarsch nach Bochum. Gegen 13.10 Uhr trifft die Fahrradetappe in Wattenscheid an der Friedenskirche, August Bebel Platz ein. Bei diesem mittäglichen Stopp wird traditionell eine Stärkung durch eine gehaltvolle Suppe gereicht. Felix Oekentorp vom „Kuratorium Stelen der Erinnerung“ begrüßt den Ostermarsch. Anschließend wird Deniz Sert, Sprecherin des „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“, in ihrer Rede das aktuelle Problem „Rassismus als soziale Frage“ thematisieren. Danach führt die Etappe über Herne zur sonntäglichen Abschlussveranstaltung um ca. 16:15 Uhr in die ver-di-Geschäftsstelle, Universitätsstr. 76. Hier gibt es ein reichhaltiges Buffet. Ver.di-Gewerkschaftssekretär Norbert Arndt, der auch Sprecher der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität ist, wird in seiner Begrüßung u. a. die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“ vorstellen und zur Unterstützung aufrufen. Die Bundessprecherin der DFG-VK Katharina Müller wird dann über den UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot berichten, der bereits von 56 Staaten unterzeichnet wurde. Die Bundesregierung weigert sich nicht nur dem Abkommen beizutreten, sie lässt auch weiterhin zu, dass US-amerikanische Atomwaffen in Büchel, Rheinland-Pfalz gelagert werden. (weiterlesen)

Sonntag 25.03.18, 20:36 Uhr

Kampf dem Atomtod

Vor 60 Jahren, am 25. März 1958, beschloss der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und Deutscher Partei (DP), die Bundeswehr mit Atomwaffen auszustatten. Daraufhin legten u.a. rund 1.000 Beschäftigte des Kasseler Rüstungskonzerns Henschel spontan die Arbeit nieder und fanden sich unter der Parole »Kampf dem Atomtod« zu einer Demonstration zusammen. Über die Wünsche nach atomarer Bewaffnung bis hin zu den Forderunger heutiger “Vordenker” und über den Widerstand dagegen berichtet Peer Heinelt in der Jungen Welt.

Samstag 24.03.18, 09:48 Uhr

Ostermarsch-Informationen

Am heutigen Samstag wird das Bochumer Friedensplenum zwischen 12 und 13 Uhr einen Informationstand an der Drehscheibe (Kreuzung Bongardstr./Kortumstr.) haben. Damit will das Friedensplenum auf den Ostermarsch aufmerksam machen. Der findet am Ostersonntag mit einer Fahrrad-Demonstration und anschließender Kundgebung und am Ostermontag ab Bochum-Werne bis Dortmund statt. Alle organisatorischen Informationen finden sich hier im Routenflyer.

Donnerstag 15.03.18, 19:04 Uhr

Nächste Runde der Aggression gegen Russland

Über zahlreiche Ungereimtheiten im Fall des Giftgas-Mordversuchs an einem ehemaligen Doppelagenten und seiner Tochter im britischen Salisbury berichtet German-Foreign-Policy. Trotz der ungeklärten Umstände hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sich der aggressiven Kampagne der britischen Regierung  angeschlossen und ein gemeinsames Vorgehen des Westens gegen Russland gefordert. “Tatsächlicher Auslöser für die von Deutschland und anderen westlichen Staaten im Grundsatz mitgetragene Aggression ist nicht der Mord- versuch von Salisbury; wäre er es, hätte London der Aufklärung des Falles Vorrang gegeben”, heißt es  im Artikel. Mittlerweile genüge ein ungeklärter Mordversuch mit unbewiesenem Russland-Bezug, um im Machtkampf gegen Moskau die nächste Runde der Aggressionen einzuleiten. Schritt für Schritt nähere sich der Westen dem großen Krieg.