Die nukleare Abrüstung braucht einen Erfolg
Liebe Freundinnen und Freunde,
Atomwaffen sind seit 1945 in der Welt. Mit den beiden unvorstellbaren Bomben auf Hiroshima am 6. August und Nagasaki am 9. August ist der Beweis erbracht, dass es der Menschheit möglich ist, sich binnen kürzester Zeit selber auszurotten. Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki hatten eine Sprengkraft von 13 bzw. 22 Kilotonnen, die Sprengkraft wird gemessen am Äquivalent einer herkömmlichen Bombe mit TNT. Die für einen Menschen tödliche Sprengkraft beträgt 0,2 kg.
Die Sprengkraft der in der Eifel gelagerten 20 Bomben entspricht dem Vielfachen der Hiroshima-Bombe. Weitere in Europa gelagerte US-Atom-Bomben befinden sich ebenfalls nicht weit von hier u.a. im niederländischen Volkel sowie in Kleine Brogel (Belgien). (weiterlesen)
Berichte über den Friedensmarsch
Der Friedensmarsch für die Abschaffung aller Atomwaffen, hat in der WAZ eine erfreuliche Resonanz gefunden. Der unten stehende Bericht (anklicken zum Vergrößern) berichtet über den Empfang auf dem Platz des europäischen Versprechens. Siehe auch die Berichte vom 8. März und 5. März.
Für eine Welt ohne Atomwaffen
Die Stafette mit der Botschaft zur Abschaffung aller Atomwaffen ist heute in Bochum angekommen. Flugblätter wurden verteilt, Unterschriften gesammelt. Viele Menschen waren schockiert darüber, dass keine 100 Kilometer von Bochum entfernt Atombomben in Büchel in der Eifel, in Belgien und den Niederlanden lagern, die eine Sprengkraft besitzen, die mehrere Hundert Mal über der Vernichtungskraft der Atombombe von Hiroshima liegen. Die Geschäftsführung der Drehscheibe /City-Point sorgte mit ihren Security-Kräften dafür, dass das Friedensplenum ein Transparent von einem Werbesockel für ihre Modeschau entfernen musste. Die Aktion als Bildergeschichte.
Werkstatt-Treffen zum Krieg in Afghanistan
HeRAUS
AUS der
Sackgasse in
AFGHANISTAN
Das Thema Krieg in Afganistan und die Notwendigkeit des „Exit” ist auf der Tagesordnung. Die Redaktionen von „kultuRRevolution” und „AMOS” haben dazu einen Appell „Heraus aus der Sackgasse in Afghanistan” verfasst und ihn am 28.1. in der Wochenzeitschrift DER FREITAG mit vielen Unterschriften per Anzeige veröffentlicht. Damit die Bundeswehr umgehend und vollständig aus Afghanistan abzieht, laden kultuRRevolution und AMOS in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer zu einer eintägigen Beratung ein.
Ziele:
- Die politische Analyse des Krieges in Afghanistan zu befördern.
- Die Debatte zum „Exit”, zur Abzugsforderung in den Parteien und gesellschaftlichen Organisationen zu beflügeln.
- Zivilgesellschaftlichen Druck auf Parteiführungen, Parlament und Regierung zu erhöhen.
Themen des Werkstatt-Treffens:
- Militärstrategische Einschätzung/ Exit-Strategie
- Medienkritik
- Diskussionspunkte im o.g. „Appell”
- Politische Konstellationen
- Völkerrechtliche Fragen
- Friedensethische Positionen z.B. Kirchen und andere gesellschaftliche Organisationen
- Verabredungen
Es referieren:
Andreas Zumach, Genf
Tobias Pflüger, Tübingen-Berlin
Margarete Jäger, Duisburg
Johannes Weissinger, Bad Lasphe
Jürgen Link, Hattingen
6.3. BAHNHOF LANGENDREER
10 - 18 Uhr / studio 108
BO, Wallbaumweg 108 /S-Bahn 1
Das Treffen ist offen für alle Interessierten, eine Teilnahmegebühr gibt es nicht! Telefonische Anmeldung ist nicht Pflicht, aber hilfreich: 02365 - 4 20 76 oder 02324 - 401 43. Weitere Infos:
[http://www.afghanistanappell.de ] [http://www.bangemachen.com]
Die Einladung als PDF-Datei
Für eine Welt ohne Atomwaffen
Am 6. August 2009, dem 64. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima startete auf Sylt ein Friedensmarsch gegen Atomwaffen, der über 1200 km bis zur Zugspitze führen soll. Immer dabei ist die blau-weiße Fahne mit der Aufschrift „Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima 1945-2010 - Für eine Welt ohne Atomwaffen”. Sie wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Deutschland getragen und im kommenden Sommer an japanische Jugendliche übergeben. Am 5. März wird die Stafette von Herne kommend Bochum erreichen. Wie überall werden Unterschriften unter einen „Appell für eine von Kernwaffen befreite Welt” gesammelt. Dieser Appell wurde 2008 in Hiroshima verabschiedet und richtet sich an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai 2010 in New York. Am Montag, dem 8. März wird der Friedensmarsch in Bochum von der Stadt Bochum auf dem Platz des Europä-ischen Friedens empfangen. Vollständige atomare Abrüstung ist überlebenswichtig. Sie ist vernünftig. Sie ist vereinbart. Wir müssen Druck schaffen, um sie durchzusetzen.
Was tun? (weiterlesen)
Bus fährt zur Afghanistan-Demo in Berlin
Am Samstag, den 20. Februar findet in Berlin eine Demonstration der Friedensbewegung gegen den Afghanistan-Krieg statt. Das Bochumer Friedensplenum unterstützt den Aufruf zu dieser Kundgebung. Um 6.00 Uhr fährt ab dem Bochumer Hauptbahnhof ein Bus nach Berlin. Die Fahrkarten kosten 28 Euro (ermäßigt 20 Euro). Die Karten gibt es z. B. am kommenden Mittwoch, den 10. Februar ab 19.30 Uhr beim Treffen des Friedensplenums im Bahnhof Langendreer. Mit der Demonstration soll gegen die geplante Aufstockung der Truppen in Afghanistan und für einen Abzug der vorhandenen SoldatInnen aus dem Land demonstriert werden.
Fahrtkarten gibt es in Bochum im Büro der Abgeordneten der Linkspartei Sevim Dagdelen Alleestraße 36, Telefon (0234) 61065855 und im Ludwig Quidde Forum, Brückstr. 46 (0234) 57967872. Die Karten müssen immer erst telefonisch angefordert werden.
Presseschau
WAZ und Ruhr Nachrichten berichten heute ausführlich über den gestrigen Neujahrsempfang. Zum Lesen einfach auf den jeweiligen Artikel klicken.


Bewegung, Bildung, Bochum
Zum mittlerweile schon sechsten Neujahrsempfang der sozialen Bewegung im Bahnhof Langendreer kamen heute mehr als 100 BesucherInnen. In seiner Begrüßung erinnerte Ralf Feldmann vom Bochumer Friedensplenum an das kürzlich veröffentlichte Flugblatt des Friedensplenums: “Es ist genug für alle da!” Der Reichtum müsse in unserer Gesellschaft nur anders verteilt werden und die Verschwendung von Geld durch Rüstung müsse ein Ende haben. Er begrüßte die Proteste im Bildungsbereich und machte deutlich, dass auch in der Schulpolitik in den nächsten Monaten in Bochum Weichen gestellt werden. Er beklagte, die fehlenden Kapazitäten in den Gesamtschulen, wo jedes Jahr mehrere hundert SchülerInnen abgewiesen werden und dann den SchülerInnen, die auf der Hauptschule landen, fast jede Chance fehlt, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. (weiterlesen)
Ein Jahr Bewegung in Bochum
Am Sonntag, den 17. Januar 2010 findet um 11.00 Uhr im Bahnhof Langendreer der traditionelle “Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum” statt. Wie immer wird Huggy auf dem Piano spielen, ein Buffet lädt zum Brunch und anschließend wird mit Bildern an Aktionen und Ereignisse im Jahr 2009 erinnert. Das Friedensplenum ist wieder federführend zuständig und freut sich über Anregungen, Fotos und Filme über das, was im letzten Jahr in Bochum gelaufen ist. Grundlage des Rückblickes ist immer das Archiv von bo-alternativ.de. Gesucht werden also vor allem Fotos und Filme, die nicht in diesem Archiv zu finden sind.
Ebenso wird um Spenden für das Buffet gebeten. Kontakt: rueckblick[at]friedensplenum.bo-alternativ.de.


Der NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung in den 80er Jahren
Das Bochumer Friedensplenum und die Bochumer Geschichtswerkstatt laden am Donnerstag, den 10. Dezember, um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung in das Soziale Zentrum, Josephstr. 2 ein. Volker Gerwers erinnert an den NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung in den 80er Jahren. Vor 30 Jahren, am 12.12.1979, wurde in Brüssel der NATO-Doppelbeschluss verabschiedet. Mit diesem Beschluss drohte die NATO gegenüber der Sowjetunion die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in West-Europa an, wen sie nicht ihre Mittelstreckenraketen vernichtet.
Der Beschluss führte in vielen westeuropäischen Ländern zu einem Erstarken der Friedensbewegung, die gegen diese „Nach”-Rüstung Stellung bezog. Hunderttausende Menschen gingen damals auf die Straßen, um gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen zu demonstrieren. Ganz wesentlich trug der NATO-Doppelbeschluss zur Verschärfung des Kalten Krieges und zur Atomkriegsgefahr in den 80er Jahren bei.










