Donnerstag 29.03.18, 18:32 Uhr

Ostermarsch im Ruhrgebiet

Alle Informationen zu den Stationen des Ostermarsches Rhein/Ruhr finden sich in diesem Routenflyer.

Donnerstag 29.03.18, 18:23 Uhr

Karfreitag: Ostermarsch in Gronau

Seit einigen Jahren gibt es immer am Karfreitag einen Ostermarsch zur
Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA). Jetzt ist es wieder so weit:
Karfreitag steht vor der Tür und dann beginnt der Ostermarsch
um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof. Es werden wieder viele TeilnehmerInnen aus NRW, NDS und NL erwartet.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Gründe zur Teilnahme an dem
Ostermarsch: Für die UAA Gronau gibt es bisher keinerlei
Laufzeitbegrenzung, das nukleare Wettrüsten bedroht weiterhin den
Weltfrieden und statt ständiger Rüstungsexporte müssen zivile
Konfliktlösungen gefördert werden. Um Veränderungen zu erreichen, müssen wir gemeinsam aktiv werden. Immer und immer wieder …

Ausführliche Informationen zum Gronauer Ostermarsch gibt es unter

https://ostermarsch-gronau.de/

Montag 26.03.18, 21:09 Uhr

TV-Tipp: Die Anstalt

Am Dienstag, dem 27. März, nimmt sich die Kabarettsendung “Die Anstalt” das Thema Rüstungsexporte vor (ZDF 23.15 bis 0.00 Uhr).        Am Sonntag, 08.04., zeigt 3sat ab 20.15 Uhr diese Folge erneut.

Sonntag 25.03.18, 21:07 Uhr

Interview mit Willi Hoffmeister

Willi Hoffmeister, Sprecher des Ostermarsches Rhein /Ruhr spricht im Interview mit der Jungen Welt über seine persönlichen Erfahrungen als “Kriegskind”, über die Gründe für die vergleichsweise großen Ostermärsche im Ruhrgebiet , über die Schwerpunkte  der letzten Jahre und die aktuellen Forderungen. In Anlehnung an die etwas kräftigere Ausdrucksweise im Ruhrgebiet fordert Willi Hoffmeister auf, den “Parlamentariern in Berlin Dampf unterm Gesäß machen”.

Sonntag 25.03.18, 20:40 Uhr

Das Bochumer Ostermarschprogramm

Am Ostersonntag kommt der Ostermarsch nach Bochum. Gegen 13.10 Uhr trifft die Fahrradetappe in Wattenscheid an der Friedenskirche, August Bebel Platz ein. Bei diesem mittäglichen Stopp wird traditionell eine Stärkung durch eine gehaltvolle Suppe gereicht. Felix Oekentorp vom „Kuratorium Stelen der Erinnerung“ begrüßt den Ostermarsch. Anschließend wird Deniz Sert, Sprecherin des „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“, in ihrer Rede das aktuelle Problem „Rassismus als soziale Frage“ thematisieren. Danach führt die Etappe über Herne zur sonntäglichen Abschlussveranstaltung um ca. 16:15 Uhr in die ver-di-Geschäftsstelle, Universitätsstr. 76. Hier gibt es ein reichhaltiges Buffet. Ver.di-Gewerkschaftssekretär Norbert Arndt, der auch Sprecher der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität ist, wird in seiner Begrüßung u. a. die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“ vorstellen und zur Unterstützung aufrufen. Die Bundessprecherin der DFG-VK Katharina Müller wird dann über den UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot berichten, der bereits von 56 Staaten unterzeichnet wurde. Die Bundesregierung weigert sich nicht nur dem Abkommen beizutreten, sie lässt auch weiterhin zu, dass US-amerikanische Atomwaffen in Büchel, Rheinland-Pfalz gelagert werden. (weiterlesen)

Sonntag 25.03.18, 20:36 Uhr

Kampf dem Atomtod

Vor 60 Jahren, am 25. März 1958, beschloss der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und Deutscher Partei (DP), die Bundeswehr mit Atomwaffen auszustatten. Daraufhin legten u.a. rund 1.000 Beschäftigte des Kasseler Rüstungskonzerns Henschel spontan die Arbeit nieder und fanden sich unter der Parole »Kampf dem Atomtod« zu einer Demonstration zusammen. Über die Wünsche nach atomarer Bewaffnung bis hin zu den Forderunger heutiger “Vordenker” und über den Widerstand dagegen berichtet Peer Heinelt in der Jungen Welt.

Samstag 24.03.18, 09:48 Uhr

Ostermarsch-Informationen

Am heutigen Samstag wird das Bochumer Friedensplenum zwischen 12 und 13 Uhr einen Informationstand an der Drehscheibe (Kreuzung Bongardstr./Kortumstr.) haben. Damit will das Friedensplenum auf den Ostermarsch aufmerksam machen. Der findet am Ostersonntag mit einer Fahrrad-Demonstration und anschließender Kundgebung und am Ostermontag ab Bochum-Werne bis Dortmund statt. Alle organisatorischen Informationen finden sich hier im Routenflyer.

Donnerstag 15.03.18, 19:04 Uhr

Nächste Runde der Aggression gegen Russland

Über zahlreiche Ungereimtheiten im Fall des Giftgas-Mordversuchs an einem ehemaligen Doppelagenten und seiner Tochter im britischen Salisbury berichtet German-Foreign-Policy. Trotz der ungeklärten Umstände hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sich der aggressiven Kampagne der britischen Regierung  angeschlossen und ein gemeinsames Vorgehen des Westens gegen Russland gefordert. “Tatsächlicher Auslöser für die von Deutschland und anderen westlichen Staaten im Grundsatz mitgetragene Aggression ist nicht der Mord- versuch von Salisbury; wäre er es, hätte London der Aufklärung des Falles Vorrang gegeben”, heißt es  im Artikel. Mittlerweile genüge ein ungeklärter Mordversuch mit unbewiesenem Russland-Bezug, um im Machtkampf gegen Moskau die nächste Runde der Aggressionen einzuleiten. Schritt für Schritt nähere sich der Westen dem großen Krieg.

Mittwoch 14.03.18, 16:36 Uhr

Stellungnahme des Bundesausschusses Friedensratschlag zur Wahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine vierte Amtszeit

Die neue Bundesregierung steht für das, wogegen die Friedensbewegung aktuell ihre Proteste ausrichtet:
• innenpolitisch für eine weitere Aushöhlung des Asylrechts mit verschärften Abschiebungen, auch in Kriegsgebiete wie Afghanistan
• außenpolitisch für eine Beibehaltung der Konfrontationspolitik gegenüber Russland und ein militaristisches Verständnis von “weltweiter deutscher Verantwortung”
• “verteidigungspolitisch” für eine Ausweitung der Bundeswehrmandate, bei denen begrifflich vermieden wird, offen von Kriegseinsätzen zu sprechen
• wirtschaftspolitisch für eine Fortsetzung der Rüstungsexportgenehmigungen in Konfliktregionen, trotz gegenteiliger Bekundungen (weiterlesen)

Dienstag 13.03.18, 11:31 Uhr

Waffenexporte verbieten statt verdoppeln

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen erklärt zur Waffenexportpraxis von SPD und Union: “Die Verdoppelung der Rüstungsexporte in den Nahen Osten durch die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren ist völlig un- verantwortlich. Über ihre Waffendeals mit der Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien hat die Große Koalition sehenden Auges die Kriege im Jemen      wie in Syrien mit befeuert. Die groß angekündigte restriktive Genehmigungspraxis hat sich endgültig als hohles Gerede entlarvt. Notwendig ist ein gesetzliches Verbot von Waffenexporten. (weiterlesen)