Archiv - August 2010
Anti-Kriegstag 2010
Am Mittwoch, dem 1. September ist Anti-Kriegstag. Es wird an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen und damit an den Beginn des II. Weltkrieges erinnert. Lesen Sie hierzu die Geschichte des Antikriegstages, festgehalten in einem Aufsatz von Wolfgang Dominik, Historiker und Soziologe aus Bochum.
Das Bochumer Friedensplenum will mit Aktionen in der Innenstadt vor allem darauf aufmerksam machen, wie viel Geld für Rüstung verschwendet wird, während im sozialen Bereich ständig weiter gekürzt wird. Mit Plakaten und Flugblättern wird u. a. dargestellt, dass z. B. das Geld für einen einzigen der geplanten 180 Eurofighter ausreichen würde, um das diesjährige Bochumer Haushaltsdefizit zu decken. Ein Quizfragebogen will wissen: Wer wird Millionär? Wie hoch sind die täglichen Kosten für die deutsche Beteiligung am Afghanistan-Krieg? Wie viele Atombomben sind in Deutschland stationiert? Treffpunkt ist am Mittwoch um 16.00 Uhr auf der Kortumstraße Höhe Huestraße. Das Friedensplenum bittet um Unterstützung bei den Aktionen.
Bilder der Hiroshima-Aktion 2010
Hiroshima mahnt
Anlässlich des 65. Jahrestag der atomaren Vernichtung der japanischen Großstadt Hiroshima hatte das Bochumer Friedensplenum am gestrigen Freitag zu zwei Aktionen im Bermudadreieck eingeladen. Mit sehr auffälligen T-Shirt gekleidet wurden Flugblätter verteilt. An der nachmittäglichen Aktion nahm auch die Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz teil, die seit fünf Jahren Mitglied im Bündnis “Mayors for Peace”
ist. Mehr als 3000 BürgermeisterInnen unterstützen bereits weltweit die Forderung nach einer Nulllösung für Atomwaffen und deren konsequenter Ächtung.
Nicht sonderlich überraschend war es nachmittags ziemlich öde im Bermuda-Dreieck. Auch die OB wollte nicht widersprechen, dass die Beseitigung des Engelbert-Brunnens sicherlich kein Gewinn für die Innenstadt darstellt. (weiterlesen)
Presse-Fotos 6.8.2010
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Die Fotos sind in Printqualität zu finden als
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Die internationale Streubomben-Konvention tritt in Kraft …
Das wahre Gesicht des Friedensnobelpreisträger Obama
Mit dem 1. August 2010 tritt die internationale Streubomben-Konvention zur Ächtung und Vernichtung dieser heimtückischen Waffen in Kraft. Mehr als 100 Staaten haben die Konvention bereits unterschrieben, knapp 40 Länder sie ratifiziert, darunter auch Deutschland.(1) Doch Obama ist nicht dabei.
2009 wurde ihm laut Wikipedia der Friedensnobelpreis für seine Anstrengungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern zuerkannt.(2)
Doch auch er scheint nur ein normaler amerikanischer Präsident zu sein, zwar im Gegensatz zu seinen Vorgängern, mit anderen Akzenten und anderen politischen Vorstellungen in Bezug auf eine menschlichere amerikanische Politik, für die er u.a. von vielen auch als Hoffnungsträger gesehen wurde, doch seine Außenpolitik offenbart zusehens mehr, dass er in Sachen Krieg und Kriegsführung der imperialistisch geprägten Außenpolitik seiner Vorgänger folgt. (weiterlesen)



























