Archiv - 'Sozialticket'

 
Mittwoch 03.02.10, 15:00 Uhr
Die Soziale Liste begrüßt die angekündigte Schaffung eines Sozialtickets

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Soziale Liste schreibt: »Die VertreterInnen von CDU und Grünen im VRR haben angekündigt, zum 01.08.2010 im Geltungsbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr ein einheitliches Sozialticket für BezieherInnen von staatlichen Transferleistungen und Personen, deren monatliche Einkünfte bis zu 10% über den Einkünften von ALG II liegen, zu schaffen. Konkret bedeutet dies, dass Abo-Kunden das Ticket 1000, Preisstufe A2 und das Ticket 1000, Preisstufe A1 für 23 bzw. 19 Euro im Monat erwerben können. In der Variante der Nutzung nach 9 Uhr betragen die Kosten 16 bzw. 15 Euro monatlich. (weiterlesen)

Dienstag 02.02.10, 08:30 Uhr

Bogestra Chef hetzt gegen das Sozialticket

Der Rat der Stadt Bochum hat sich am 25. Juni 2008 mit großer Mehrheit “für die baldige Einführung eines Sozialtickets (analog zu Ticket 1000, Preisstufe A) im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) für Kunden mit geringem Einkommen” ausgesprochen. Die BOGESTRA ist ein Nahverkehrsunternehmen der Städte Bochum und Gelsenkirchen. Bochum ist Mehrheitsanteilseigner und stellt mit der Oberbürgermeisterin die Aussichtsratsvorsitzende der BOGESTRA. Die beiden Vorstandsmitglieder der BOGESTRA Rüberg und Schlotzhauer liefern sich nun schon seit längerem einen Wettbewerb, wer übler gegen die Einführung des Sozialtickets hetzen kann. Die WAZ bietet Burkhard Rüberg heute in ihrem überregionalen Teil eine Plattform, um gegen das Sozialticket Stimmung zu machen. Zum WAZ-Artikel. Er ist dabei nicht zimperlich. Er benutzt Begriffe wie “politisch sittenwidrig” und “unsozial”. Der Rat der Stadt und insbesondere die Oberbürgermeisterin müssen nun überlegen, ob der Chef eines kommunalen Unternehmens länger tragbar ist, der derartig gegen die Beschlüsse des Rates polemisiert. Rüberg wird erst im nächsten Jahr 65.

Freitag 29.01.10, 17:00 Uhr
DGB begrüßt geplante Einführung des Sozialtickets:

Riesenerfolg der örtlichen Initiative

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt die geplante Einführung eines flächendeckenden Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen im Bereich des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. In einer Mitteilung heißt es: »Mit der geplanten Einführung wird damit auch eine jahrelange Forderung des DGB in die Tat umgesetzt. Für Regionsvorsitzenden Michael Hermund aber auch ein wichtiges Signal für die Zukunft „Seit Jahren hat unsere Bochumer Initiative mit vielfältigen Aktionen ein solches Ticket gefordert. Jetzt kommt es unerwartet schnell. Ein Riesenerfolg, der zeigt, Engagement von Vielen lohnt sich. Wer sich bewegt kann was bewegen.” (weiterlesen)

Freitag 29.01.10, 16:00 Uhr

Grüne begrüßen geplantes Sozialticket

Manfred Preuß, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat erklärt zum Thema Sozialticket : „Mit dem VRR-weiten Sozialticket geht eine alte grüne Forderung in Erfüllung. Bisher war aufgrund unserer schwierigen Haushaltssituation die Einführung eines eigenen Sozialtickets nicht möglich. Von der verbundweiten Einführung profitieren nun auch alle einkommensschwachen Personen hier bei uns. Insgesamt sichern wir damit die Mobilität von Tausenden Menschen in Bochum. Positiv ist darüber hinaus, dass sichergestellt werden soll, dass durch das Sozialticket für die VRR-Kommunen keine zusätzlichen kommunalen Haushaltsbelastungen erwachsen.“ (weiterlesen)

Dienstag 26.01.10, 22:00 Uhr

Details zu schwarz-grün und Sozialticket

Jens Matheuszik vom Pottblog und Stefan Laurin von den Ruhrbaronen haben die bo-alternativ.de Meldung zur zukünftigen Zusammenarbeit von CDU und Grünen im VRR aufgegriffen und recherchiert. Jens Matheuszik hat die Details der Vereinbarung in Erfahrung gebracht. Das Sozialticket, das es ab dem 1. 8. 2010 geben soll, wird zu folgenden Preisen angeboten: Ticket 1000 im Abo, Preisstufe A2: 23,00 Euro/Monat (statt 50,48 Euro); Ticket 1000 im Abo, Preisstufe A1: 19,00 Euro/Monat (statt 49,20 Euro); Ticket 1000 (ab 09:00 Uhr) im Abo, Preisstufe A2: 16,00 Euro/Monat (statt 36,81 Euro); Ticket 1000 (ab 09:00 Uhr) im Abo, Preisstufe A1: 15,00 Euro/Monat (statt 35,83 Euro). Stefan Laurin zitiert einen Grünen Kenner zur schwarz-grünen Zusammenarbeit im VRR: „Die Grünen halten die SPD im VRR für unsichere Kantonisten. Das Vertrauen war einfach nicht da.”

Montag 25.01.10, 15:00 Uhr
CDU und Grüne einigen sich auf ein Sozialticket im VRR

Schwarz-grün im VRR

CDU und Grüne haben sich im Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Die bisherige schwarz-gelbe Mehrheit war bei der Kommunalwahl verloren gegangen. Die rot-grüne Mehrheit im VRR war äußerst knapp. Ausschlaggebend für die schwarz-grüne Koalition war wahrscheinlich der Umgang der SPD im Dortmunder Rat mit den dortigen Grünen. Hier hatte die SPD die Grünen während der Koalitionsverhandlungen auflaufen lassen. Anschließend wurde auch das Sozialticket in Dortmund von SPD und CDU faktisch abgeschafft. Der Grüne Fraktionschef Mario Krüger ist auch der Verhandlungsführer der Grünen im VRR. Er hat sich mit der CDU jetzt auf die Einführung eines Sozialtickets geeinigt. Es soll zum ersten Oktober kommen und auf der Basis des Ticket 1000 in beiden Varianten (also auch erst ab 9.00 Uhr) angeboten werden. Ob der Preis für das Ticket wirklich den Namen Sozialticket verdient, war bisher nicht zu erfahren. Dies soll in den nächsten Tagen der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

 
 
 
 
 
 

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