bo-special

 

Berufsbildungsmesse: Krieg beginnt hier!

Unter Federführung des Bochumer Jugendamtes findet jährlich im Herbst eine Berufsbildungsmesse im RuhrCongress statt. Die VeranstalterInnen finden es normal, dass die Bundeswehr auf dieser Messe mit einem Werbestand vertreten ist. Dagegen formiert sich ein wachsender Widerstand unter dem Motto “Kein Werben fürs Sterben – Krieg beginnt hier”.  In diesem bo-special sind Meldungen auf bo-alternativ.de dokumentiert, die über die Auseinandersetzung berichten.

Mit Prian gegen Pevormundung

Die “Initiative Religionsfrei im Revier” hat es geschafft, eine größere öffentliche Debatte über das Feiertagsgesetz NRW anzustoßen. Die Initiative hatte zunächst bei der Landesregierung, der Bezirksregierung und der Stadt Bochum nachgefragt, welche Zensurbestimmungen am Karfreitag für das Zeigen von Filmen gelten. Sie wollte hierdurch darauf aufmerksam machen, dass staatliche Gesetze auch 200 Jahre nach Beginn der Aufklärung immer noch BürgerInnen mit zahlreichen kirchlichen Normen schikanieren. Dieses Gesetz verbietet z. B. auch Menschen, die mit den christlichen Kirchen nichts zu tun haben, am Karfreitag jede Form von gemeinsamem Spaß und Unterhaltung (“alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen”).
Konkret wurde gefragt, ob der Film “Das Leben des Brian” gezeigt werden darf. Die Behörden teilten mit, dass dies verboten sei. Der Film wurde trotzdem am Karfreitag gezeigt. Nach etlichen Wochen leitete die Stadt ein Bußgeldverfahren ein. Dies löste viel Kopfschütteln aus. Die Süddeutsche Zeitung titelte: “Posse in NRW”. Die Stadt Bochum stellte schließlich das Verfahren ein. Die Initiative kündigte an, die Provokation im nächsten Jahr zu wiederholen. Ein bo-special mit einer Dokumentation von Veröffentlichungen zum Thema.

Die Grausamkeiten nennen sie Konsolidierungsvorschläge

In den nächsten Jahren soll in Bochum vieles schlechter und teurer werden. Vorschläge hierfür hat eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Stadt und Regierungspräsidium erarbeitet. Nachdem schon in den vergangenen beiden Jahren 100 Millionen Euro für den städtischen Haushalt zusammengestrichen wurden und die Arbeit vieler Einrichtungen im Sozial-, Jugend- und Kulturbereich behindert oder zerstört wurde, sollen nun noch einmal mehr als 50 Millionen Euro bei den Leistungen gekürzt oder den Einnahmen erhöht werden. Die Redaktion von bo-alternativ hat sich zum Ziel gesetzt, den Katalog der geplanten Grausamkeiten öffentlich zu vermitteln. In einem bo-special sind alle Meldungen zu dem Thema zu finden.

Eine Torte ist eine Torte

Hier sind Meldungen zu finden, die auf www.bo-alternativ.de über den erneuten Versuch der Strafjustiz, diese Webseite zu kriminalisieren, veröffentlicht wurden. Zum bo-special “Eine Torte ist eine Torte”.

Der Cross-Border-Leasing-Deal in Bochum

Im Februar 2003 beschafften sich SPD und Grüne im Bochumer Rat mit einem hoch spekulativen Geschäft, das als “Cross Border Leasing” (CBL) bezeichnet wird, 20 Millionen Euro für den Haushalt der Stadt. Unter Federführung von Ottilie Scholz wurde die Öffentlichkeit getäuscht, ein Bürgerbegehren ausgetrickst und jede Warnung vor den Risiken in den Wind geschlagen. 2008 kam es zum ersten Desaster. 11 Millionen Euro kostete der Ausgleich für eine neue Absicherung des Geschäftes. Für 90 Millionen Euro musste US-Staatsanleihen gekauft werden…
Alle Meldungen von bo-alternativ.de zu dieser kommunalen Kriminalgeschichte

Wenn die Oberen von Frieden reden…

Am 11. November 2007 hatte das Schauspielhaus Bochum Norbert Lammert (CDU) und Jürgen Flimm (SPD) eingeladen, Texte zu lesen unter dem Motto: “‘S IST LEIDER KRIEG”. Das Friedensplenum setzte Brechts Gedicht “Wenn die Oberen von Frieden reden…” dagegen und wurde u. a. von Frank-Patrick Steckel wirkungsvoll unterstützt.
Berichte, Briefe, Presseresonanz.

Die Freie Uni lebt

Hier werden die auf bo-alternativ.de veröffentlichten Nachrichten zur Freien Uni Bochum (FUB) dokumentiert.
Zur Chronologie der FUB

Kein Nazi-Laden in Ehrenfeld
…und auch nicht anderswo

Im Oktober 2006 hat ein Laden in der Oskar Hoffmann Straße eröffnet, der vorwiegend Sachen von Marken wie “Thor Steinar” oder “pro violence” verkauft. Hier werden Informationen über Aktivitäten und Nachrichten zu diesem Laden dokumentiert.
Nachrichten und Dokumente

Verurteilt wegen unangemeldetem Gedenkens an die Reichspogromnacht

Der Bochumer Antifaschist Hannes Bienert wurde rechtskräftig verurteilt, weil er mit vier anderen Menschen an die Reichspogromnacht erinnert hat und dies nicht der Polizei gemeldet hat.
Meldungen und Dokumente zu einem Justizskandal

Der Emily-Prozess

Eine Sammlung von Dokumenten zu einem Prozess gegen den verantwortlichen Redakteur von bo-alternativ.de
Dokumente

Der peinlichste Stüber-Skandal überhaupt

Im November 2000 besuchte Orna Birnbach Bochum. Als 72-jährige ist sie eine der jüngsten Überlebenden von Auschwitz. Sie hat eine besondere Beziehung zu Bochum: Zwischen 1964 und 1974 sagte sie am Landgericht in spektakulären NS-Prozessen aus, von denen selbst LokalhistorikerInnen bis zu ihrem ersten Besuch 1998 nichts wussten.
Oberbürgermeister hat sich gegenüber diesem Besuch in einer bemerkenswerten Art und Weise peinlich verhalten. In einer Chronik wird dies und anderes dokumentiert.
zur Chronik

Besetzung der Alten Feuerwache, das az und wie weiter

Am 2. Dezember wurde die alte Feuerwache in Bochum besetzt und dort ein antirassistisches zentrum (az) gegründet. Am 6. Dezember ließ Oberbürgermeister Stüber das Gebäude räumen. Aber die Stadt hatte sich verändert. Eine neue Bewegung war nicht mehr zu übersehen und zu übergehen.
Meldungen und Dokumente zum az

Stüber 3

Auf Anregung des Agendaprozesses hat der Rat der Stadt Bochum im Jahr 2000 beschlossen, dass sich Bochum an der europaweiten Kampagne für einen autofreien Tag beteiligt. Der Oberbürgermeister und seine Verwaltung haben es ziemlich erfolgreich geschafft, dies zu hintertreiben. Auch 2001 scheinen sie erfolgreich zu sein.
Meldungen zum Thema 22.9.

Konrad-Adenauer-Platz

Im Jahr 2000 hatte es erhebliche Konflikte um diesen eigentlich öffentlichen Platz gegeben. Die anliegende Kneipe Mandragora hatte mit dem Ordnungsamt eine Strategie entwickelt, wie unangepasste Jugendliche von dem Platz vertrieben werden sollten. Der gesamte Platz wurde faktisch an die Kneipe vermietet und ein privater Rauswerfer-Dienst engagiert, um die Jugendlichen zu entfernen. An einem “Runden Tisch” wurde auf Einladung des damals neuen Rechtsdezernenten Knirsch dann allerdings eine Lösung erarbeitet, die das Miteinander auf dem Platz regelte. Diese Regelung ist jetzt still schweigend aufgekündigt worden.
KAP-special

 
 
 
 
 
 

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